Fahrrad News 2022: Hersteller, Radreisen, Innovationen, Mobilität

Neuheiten aus der Fahrrad und E-Bike Welt

Fahrrad News 2022: Hersteller, Radreisen, Innovationen, Mobilität

Was bewegt die Fahrradwelt im Jahr 2022? Was gibt es Neues? Wir halten Euch mit Fahrrad News zu Innovationen, Herstellern oder Radreisen auf dem Laufenden.
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Die Fahrradwelt bewegt sich – jeden Tag. Ob Fahrrad News von Herstellern, neues rund um Radreisen oder der Verkehrsinfrastruktur und Zukunftsmobilität mit dem E-Bike.

Fahrrad Neuigkeiten im Ticker

Täglich gibt es wissenswerte Neuigkeiten, die wir für Sie aufbereiten und in unserem Newsticker zusammenfassen.


6. Dezember

Individuelles Rad aus dem 3D-Drucker

Super Mobility ist ein Start-Up aus Österreich und es tritt mit dem Anspruch an, den Radmarkt zu verändern. Der Hersteller setzt auf Rahmen, die im 3D-Drucker entstehen. Dabei kommen Carbon-Fasern zum Einsatz. Dadurch verspricht das Start-Up deutlich kürzere Produktionszeiten. Denn der Druck soll nur 16 Stunden dauern, innerhalb von drei Tagen könnte ein neues Rad aufgebaut sein.

Die Rahmen von Super Mobility kommen aus dem 3D-Drucker und sind individualisierbar.

Vorteil Nummer zwei, die Räder bzw. Rahmen können in Größe und Form auf individuelle Vorlieben angepasst werden. Der Kunde kann dabei direkt auf den Rahmen Einfluss nehmen. Das soll über einen Online-Konfigurator möglich sein.

Fahrrad Wartung und Pflege: So pflegen sie ihr Fahrrad richtig

Aktuell nutzt Super Mobility noch 3D-Drucker von Arevo, in Zukunft sollen aber eigene Drucker angeschafft werden. Um ausrechend Kapital dafür zu haben, setzt Super Mobility auf Crowdinvestment. Über die Plattform Conda sollen 800.000 Euro eingespielt werden.


5. Dezember

Radeln für den guten Zweck: Adventskalender Aktion gestartet

Die Mercedes-Benz Niederlassung München hat gemeinsam mit der Laureus Sport for Good Stiftung eine ganz besondere Adventskalenderaktion gestartet. Das Motto: Radeln für den guten Zweck

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Im Dezember kann in der Mercedes-Benz Niederlassung München für einen guten Zweck geradelt werden.

In diesem Dezember wird der traditionelle Automobile Adventskalender von Mercedes-Benz München im mehrgeschossigen Schaufenster des Mercedes-Benz Center an der Donnersbergerbrücke seine Türchen in Form einer speziellen Aktion bereithalten.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2023

Der 145 Meter lange und 55 Meter hohe Adventskalender nicht wie in den vergangenen Jahren beleuchtet sein, sondern nur dann leuchten, wenn genug Energie für den Adventskalender durch Radfahrer, welche auf drei im Schaufenster aufgestellten Fahrrädern radeln, generiert wurde.

Weihnachtsaktion 2022: ElektroRad-Abo als Geschenk

Die bei der Aktion genutzten WIAWIS Rennräder werden dafür von den Maloja Pushbikers, einem professionellen Radsportteam aus der Nähe von München, mit dem Laureus Sport for Good seit 2021 eine Kooperation hat, zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Studie: Das denken Europäer wirklich über E-Bikes

Mitradeln und somit den Adventskalender zum Leuchten bringen kann jeder, der Lust hat, sich morgens oder abends sportlich zu betätigen und dadurch Gutes für den Adventskalender, für benachteiligte Kinder und für sich selbst zu tun.

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2. Dezember

Berlin: Kostenlos auf Autostellplätzen ab 2023

Ende November hat der Berliner Senat eine Verordnung zur Änderung der Parkgebühren-Ordnung (ParkGebO) beschlossen. Dabei ist für das Parken von Fahrrädern oder Lastenrädern auf Verkehrsflächen des ruhenden Verkehrs ab 2023 eine generelle Befreiung von der Parkgebührenpflicht vorgesehen.

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Ab Januar 2023 dürfen Fahrräder kostenlos auf Verkehrsflächen des ruhenden Verkehrs abgestellt werden.

In der Hauptstadt sollen Radfahrer ab dem 1. Januar noch mehr dazu animiert werden, Parkplätze zum Abstellen ihres Fahrrades zu nutzen. Ziel dabei sei, die Freihaltung der Fußverkehrsflächen zu unterstützen und damit die Verkehrssicherheit auf diesen zu erhöhen, wie aus einer Pressemitteilung der Senatskanzlei hervorgeht.

Aktuelle Studie: Das denken Europäer wirklich über E-Bikes

Während die Parkgebühren für Autos im Stadtgebiet zum Jahreswechsel steigen, sind Fahrräder künftig vollständig von diesen befreit. Auf Gehwegen gilt das Parken von Fahrrädern weiterhin als geduldet.

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„Das Ziel unserer gesamten Mobilitätswende ist ja, dass wir den öffentlichen Raum anders verteilen: Mehr Platz für den Umweltverbund, weniger Platz für Autos. Geparkte Autos verbrauchen schlicht zu viel Platz in so einer dichten Stadt“, sagte die grüne Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch zur ab Januar in Berlin geltenden Neuregelung gegenüber RBB24.


28. November

Neven-Subotic-Stiftung: 1000 Kilometer für sauberes Trinkwasser

Am Freitag, 2. Dezember, wird Extremsportler Marcel Martens als Botschafter der Neven-Subotic-Stiftung 1000 Kilometer am Stück mit dem Rollentrainer auf der Trainingsplattform Zwift fahren. Schauplatz der Spendenaktion wird der bike24-Store in Berlin-Mitte sein.

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1000 Kilometer mit dem Rennrad für sauberes Trinkwasser lautet die Stiftungsaktion, für welche Martens ab 17 Uhr in der Berliner Invalidenstraße 73 auf dem Rollentrainer an den Start geht. Wer ihn und das Anliegen unterstützen will, kann sich mit einer Spende beteiligen und den 43-Jährigen vor Ort oder von zu Hause aus unterstützen und ihn sogar ganz oder teilweise auf den 1000 Kilometern begleiten.

Gesund bleiben: Wie Radfahren das Immunsystem stärkt

Mit der Spendenaktion will die Neven-Subotic-Stiftung des gleichnamigen Ex-Fußballprofis möglichst vielen Menschen in Afrika den Zugang zu sauberem Trinkwasser garantieren.

Marcel Martens ist einer der Stiftungs-Botschafter und hat die Aktion gemeinsam mit dem Radsport-Team Ruhrriders ins Leben gerufen. Er und sein Team hoffen auf tatkräftige Unterstützung, um die 1000 Kilometer und die dafür benötigte Zeit von etwa 26 Stunden bestmöglich zu absolvieren und nicht zuletzt Aufmerksamkeit für das Spendenprojekt zu erzeugen, um viele Spenden zu sammeln.

Wer Marcel Martens per Fahrrad auf der Plattform Zwift unterstützen will, findet hier eine Anleitung dazu.

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24. November

Neue Fahrrad-Ausstellung in München

Das Fahrrad als Kult- und Designobjekt voll in den Mittelpunkt gerückt, hat eine neue Ausstellung in der Pinakothek der Moderne in München. Seit Mitte November werden dort 70 Beispiele gezeigt, die zu den spannendsten Fahrrädern der Designgeschichte gehören.

Eine neue Ausstellung in München rückt Fahrrad-Design in den Fokus.

Der heutige Fahrradboom geht auf ein gestiegenes Gesundheits- und Umweltbewusstsein zurück, aber mit Sicherheit auch auf ein Lebensgefühl. Was genau vermittelt uns das Fahrrad, wenn es mehr ist als nur ein Gebrauchsgegenstand? Dieser Frage geht die neue Ausstellung auf den Grund. Sie zeigt, dass das Fahrrad nicht nur das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel der Welt ist, sondern ein Designobjekt, bei dem Technik, Funktion und Ästhetik Hand in Hand gehen.

Die 70 ausgestellten Fahrräder sind ganz ungewöhnlich und neu gedacht, mal ist es die Fertigungstechnik, mal der Look. Für alle Fahrradfans, die in München wohnen oder dort einen Abstecher hinmachen, eine empfehlenswerte Sammlung! Die Ausstellung ist bis September 2024 in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen. Sammlungsbereich: Neue Sammlung.


23. November

Charta für Mobilität in Wohnquartieren

Ende November hat das VCD-Projekt Bundesweites Netzwerk Wohnen und Mobilität gemeinsam mit rund 50 Wohnungsunternehmen, Kommunen, Mobilitätsdienstleistern und Planenden die Charta Intelligente Mobilität im Wohnquartier auf den Weg gebracht. Das formulierte Ziel: Klimafreundliche Mobilität in Wohnquartieren verankern, damit niemand mehr auf ein eigenes Auto angewiesen ist, um gut von A nach B zu kommen.

Charta für Mobilität in Wohnquartieren formuliert.

Dabei gehen rund 50 Erstzeichnende gemeinsam voran und bekennen sich dazu, klimafreundliche Mobilitätsangebote in Quartieren künftig fest einzuplanen und bereitzustellen. Mit der Charta seien die Unterzeichnenden nicht nur Wegbereiter für klimafreundliche Mobilität, sondern würden auch ein klares Signal an die Bundesregierung senden, das Thema auf der politischen Agenda zu priorisieren, so der VCD in einer Pressemitteilung.

Für VCD-Bundesvorstand Thomas Mager liegt der Schlüssel für die Verkehrswende ganz klar in den Wohnquartieren – also im unmittelbaren Lebensraum der Menschen. Nur wenn es direkt vor der Haustür gute Alternativen zum eigenen Auto gäbe, könnten Menschen frei wählen, wie sie mobil sein wollen und eine klimafreundliche Wahl treffen, so Mager.


21. November

Bonus-Modell für Pendler: Bergamo setzt Aktion in 2023 fort

Im Oktober startete die italienische Stadt Bergamo ein Bonusmodell für Bürger, die mit dem Fahrrad zur Arbeit oder Uni fahren. Schnell waren die 500 Sensoren zur Datenerfassung vergriffen, weitere 300 nachbestellte ebenfalls. Für 2023 plant die lombardische 120.000-Einwohner-Stadt bereits die nächste Aktion.

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Die italienische Stadt Bergamo setzt sein Bonusmodell fort und belohnt Fahrrad-Pendler auch in 2023.

Jeder Teilnehmer erhält pro mit dem Fahrrad gefahrenen Kilometer 25 Cent. Per an der Frontnabe installiertem Sensor wird die gefahrene Strecke mitgeschrieben und die Daten auf einer Smarphone-App ausgespielt. Die auf zwei Euro am Tag und 30 Euro im Monat gedeckelten Prämien werden nach erfolgreicher Bestätigung ebenfalls in die App geladen und können in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden.

Die besten Fahrrad-Deals in der Black Week

Man wolle finanzielle Anreize schaffen, um aufs Rad umzusteigen – und denen, die dies bereits gemacht haben, Danke für all die Jahre sagen, in denen sie sich selbst und der Stadt einen großen Dienst erwiesen haben, so der stellvertretende Bürgermeister Stefano Zenoni zur Radbonus-Aktion.


10. November

Trek und World Bike Relief rufen zu Fahrradspenden auf – Mobilität zur Bewältigung des Alltags

Der Fahrradhersteller Trek und die internationale Hilfsorganisation World Bike Relief haben es sich zum Ziel gesetzt, dass Leben von Menschen auf der ganzen Welt durch Fahrräder zu vereinfachen. Die Räder werden vor allem in Afrika, Südamerika und Süd-Ostasien an Menschen verteilt, die dadurch zuverlässig zur Arbeit oder in die Schule kommen. Auch Kleinunternehmer werden durch die Räder unterstützt.

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Neben dem direkten Nutzen durch die Räder entstehen Arbeitsplätze vor Ort, weil die Räder regional montiert werden. World Bike Relief bildet vor Ort Fahrradmechaniker aus. Das Rad wurde eigens für diesen Einsatz entwickelt und heißt Buffalo Bike. Es soll besonders robust, langlebig und einfach in der Wartung und Reparatur sein. Der Gepäckträger ist für Lasten von bis zu 100 Kilogramm ausgelegt.

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Trek arbeitet ist der Gründung des World Bike Relief 2005 Partner des Programms. In diesem Jahr hat der amerikanische Konzern ein Spendenziel von 2,5 Millionen Dollar. Bis zu einem Gesamt-Volumen von 500.000 Dollar werden eingehende Beträge von Trek verdoppelt. Spenden sind bei Händlern in den USA und Canada möglich, oder weltweit über die eigene Spendenseite des Herstellers bis zum 31. Dezember.


2. November

Moustache: Spende für das Movember Projekt

Zum Start in den Movember hat Moustache Bikes ein besonderes Spendenprojekt gestartet. Über den kompletten Monat hinweg gibt es bei Moustache-Händlern die Möglichkeit, Bikes zu testen.

E-Bike-Night 2022: Alles, was Sie zu Pedelecs wissen müssen

Für jedes getestete Fahrrad spendet die französische E-Bike Marke mit dem Schnauzer im Logo fünf Euro an die Wohltätigkeitsorganisation Movember, die sich der Aufklärung der männlichen Gesundheit gewidmet hat.

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Im Movember können Moustache Bikes für den guten Zweck getestet werden.

Bei insgesamt 36 in Deutschland teilnehmenden Handelspartnern werden die drei Modelle Lundi 27, Samedi 28 und Lundi 20 mit einem QR-Code ausgestattet, über welchen der Test registriert werden kann. Alle drei Modelle verfügen über den charakteristischen Moustache-Lenker, der eine bequeme, ergonomische Haltung mit aufrechtem Rücken auf dem Fahrrad bieten soll.

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26. Oktober

ADFC-Fahrradklima-Test: Noch mehr Teilnehmer gesucht

Seit Anfang September ist der ADFC-Fahrradklima-Test in vollem Gange. Dabei bewerten hunderttausende Menschen aus ganz Deutschland, wie gut das Radfahren in ihren Orten funktioniert. Über 160.000 Teilnahmen hat der Fahrradclub ADFC bereits bundesweit registriert.

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Zufriedenheits-Index der Radfahrenden: 2020 nahmen knapp 230.000 Radfahrerinnen und Radfahrer am ADFC-Fahrradklima-Test teil und bewerteten über 1.000 Städte und Gemeinden.

Nun aber der Appell des ADFC: der Test brauche noch viel mehr Stimmen, um entsprechende Aussagekraft zu bekommen. Besonders die Einwohner kleinerer Städte und Dörfer werden gebeten, jetzt noch ihre Bewertung abzugeben. Die große Online-Umfrage läuft noch bis Ende November und wird vom Bundesverkehrsministerium unterstützt.

Regeneration nach intensivem Radfahren

554 Orte haben bereits ausreichend Stimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test erreicht und kommen damit ins Ranking der fahrradfreundlichsten Städte und Dörfer. Darunter sind alle Großstädte über 100.000 Einwohner. Bei den Städten über 50.000 Einwohner fehlen noch Stimmen in Eschweiler, Gera, Willich und Peine.

In der Kategorie über 20.000 Einwohner fehlen noch Teilnahmen in mehreren Hundert Orten. Auch bei den Ortschaften unter 20.000 Einwohner wünscht sich der ADFC noch einen kräftigen Schub bei der Beteiligung.     


13. Oktober

Kidical Mass: 87.463 Unterschriften für ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht

Am Donnerstag, 13. Oktober, haben Kinder und Familien des Kidical Mass-Bündnisses die Petition „Uns gehört die Straße! Wir fordern ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht“ im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz in Bremerhaven an Bundesverkehrsminister Volker Wissing und die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Bundesländer übergeben.

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Im Rahmen der Verkehrsministerkonferenz übergab das Kidical Mass-Bündnis eine Petition mit 87.463 Unterschriften für ein kinderfreundliches Straßenverkehrsrecht an Minister Wissing.

Etwa 90.000 Kinder und Familien gingen an zwei Wochenenden im Mai und September dieses Jahres auf die Straße und forderten bei über 400 bunten Fahrraddemos in kleinen und großen Städten eine kinderfreundliche Verkehrspolitik. Dabei sammelte Kidical Mass-Bündnis insgesamt 87.463 Unterschriften für die gemeinsame Petition.

Radverkehr selber machen! 10 Tipps fürs Engagement pro Rad

Schon bei der Kidical Mass im September nahmen Verkehrsminister-/innen und Senator-/innen in Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Saarbrücken die Petition entgegen. So fand die Forderung auch den Weg auf die Tagesordnung der Verkehrsministerkonferenz, die am 12. und 13. Oktober in Bremerhaven vonstattengeht.

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Anliegen der Petition ist die Abkehr vom autozentrierten Straßenverkehrsgesetz hin zu einem Verkehrsrecht, das die Sicherheit von Kindern und den Klimaschutz in den Mittelpunkt stellt. Dazu gehört, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts einzuführen, den unkomplizierten Bau geschützter oder baulich getrennter Radwege an Hauptverkehrsstraßen zu ermöglichen sowie die Möglichkeit, Schulstraßen und Zonen ohne Autoverkehr einzurichten, um Kinder besonders auf dem Schulweg zu schützen. Denn leider passieren genau zu Schulbeginn und Schulende die meisten Verkehrsunfälle, bei denen Kinder verletzt und getötet werden.


17. August

ADFC Fahrradklima-Test: Startschuss am 1. September

Wie fahrradfreundlich sind Deutschlands Städte und Gemeinden? Wie gut lässt es sich mit dem Rad in ländlichen Regionen leben? Wo fahren Bürgerinnen und Bürger gerne und an welchen Orten muss die Politik endlich ran?

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Der ADFC Fahrradklima-Test 2022 startet am 1. September.

Diesen Fragen geht der ADFC mit dem großen Fahrradklima-Test 2022 nach und bittet alle Radbegeisterten ab dem 1. September abzustimmen.

Sport im Alltag: Darum ist das Fahrrad die perfekte Lösung

Bereits zum zehnten Mal rufen der ADFC und das Bundeministerium für Digitales und Verkehr Bürgerinnen und Bürger dazu auf, das Radfahrklima vor Ort zu bewerten. Die Umfrage auf www.fahrradklima-test.de läuft vom 1. September bis 30. November.

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10. August

Shimano: Future Cities Projekt in London und Berlin

Wie lebenswerte Städte aussehen könnten? Dieser Frage widmet sich Shimano Europe zusammen mit dem visuellen Utopisten Jan Kamensky. Im Rahmen des Future Cities Projekts gestaltete Kamensky die Karl-Marx-Allee in Berlin sowie den Marble Arch in London mithilfe von CGI-Videos neu.

Bestehende Straßenelemente werden hierbei durch Fuß- und Radwege sowie Plätze zum Erholen und Verweilen ersetzt. Erstmals präsentiert wurde das das Future Cities Projekt auf der Eurobike Mitte Juli dieses Jahres.

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Die futuristische Version der Berliner Karl-Marx-Allee.

Shimanos Future Cities soll verdeutlichen, welche Auswirkungen eine breite Akzeptanz des Radverkehrs in Städten haben könnte. Dafür haben die Japaner nun begonnen, durch innovative computergenerierte Animationen eine neue Vorstellung davon zu entwickeln, wie unsere Städte aussehen könnten.

Zum Start des Projekts hat Shimano zwei prominente Orte in Berlin und London ausgewählt: Die Karl-Marx-Allee in Berlin und den Marble Arch in London.

Shimano Future Cities: Karl-Marx-Allee, Berlin

Die zwischen den Jahren 1952 und 1960 erbaute Karl-Marx-Allee ist knapp 90 Meter breit und fast zwei Kilometer lang. Das beliebte Einkaufsziel wird jedoch vom Verkehr beherrscht. Shimano und Jan Kamensky wählten sie aufgrund ihrer Größe und ihres Potenzials für eine völlige Neugestaltung aus.

Fazit: Der Berliner Charakter der Straße bleibt erhalten, die Nutzung ändert sich jedoch drastisch. Die Animation zeigt, wie Autos und Verkehrsstrukturen entfernt werden und sich der Ort in eine Utopie für Radfahrer und Fußgänger verwandelt. Bäume säumen die Straße, es gibt breite Radwege mit einer Reihe von Fahrrädern, Menschen gehen spazieren und Vögel fliegen durch begrünte Flächen.

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Die futuristische Version der Londoner Marble Arch,

Shimano Future Cities: Marble Arch, London

In London haben Shimano und Jan Kamensky den ikonischen Platz um den Marble Arch in der Nähe der Oxford Street ausgewählt. An der Ecke zum Hyde Park gelegen, ist Marble Arch eine notorisch verkehrsreiche Gegend, in der mehrere Fahrspuren den berühmten Bogen dominieren.

Ideen für eine sichere Radinfrastruktur in Deutschland

Seit der Beseitigung des berüchtigten Hügels fühlt sich dieser belebte Touristenort nicht mehr zeitgemäß an und ist nicht auf die Nutzung durch Londoner Bürger ausgerichtet. Shimano zeigt, wie dieser Ort als eine Erweiterung des Hyde Parks aussehen, und gleichzeitig die Mobilität, das Wohlbefinden und die Freude am Radfahren fördern könnte.

Shimano strebt Dialog mit Politik und Städteplanern an

Shimano möchte mit Experten für urbane Mobilität, Bewohnern, Politikern, Städteplanern und anderen interessierten Parteien ins Gespräch kommen. Das Projekt soll Menschen dazu anregen, ehrgeiziger zu sein und zu überdenken, was möglich ist, wenn es darum geht, Städte zu verändern und sie auf die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.

Anna Schmalko-Methorst, Urban Category Marketing Manager bei Shimano: “Wir sind stolz darauf, unser Future Cities Projekt zu starten, welches in Übereinstimmung mit unserer Mission, Gesundheit und Glück durch den Genuss der Natur und der Welt um uns herum zu fördern, steht.

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Es ist klar, dass es in Städten wie Berlin und London derzeit zu viele Straßen und Wege gibt, die von Autos dominiert werden und auf diese ausgerichtet sind und nicht auf Menschen. Wir wollten mit Jan Kamensky zusammenarbeiten, um kühne und innovative Visionen davon zu entwickeln, wie unsere Städte aussehen könnten. Ausgehend von der Karl-Marx-Allee und dem Marble Arch haben wir eine alternative Zukunftsvision entworfen – eine, in der unsere Städte gesünder, sicherer und letztendlich lebenswerter sind.“

Igor Levit: Das begeistert den Pianist am Radfahren

Jan Kamensky zu Future Cities: “Veränderung beginnt auch in der Art und Weise, wie wir unsere Welt sehen. Die Utopie ist dabei hilfreich. Sie bricht mit unseren Gewohnheiten. Sie ist disruptiv. Sie bringt uns dazu, die Gegenwart mit anderen Augen zu sehen, und sie hilft uns, unser Handeln zu bestimmen. Fangen wir an, unsere Welt auf eine neue Art zu sehen!“


2. August

Porsche: Strategisches E-Bike-Engagement soll ausgebaut werden

Porsche will sein strategisches E-Bike-Engagement erweitern. Zu diesem Zweck nahmen gestern zwei Joint Ventures ihre Geschäfte auf, die Porsche zusammen mit der niederländischen Gesellschaft Ponooc Investment B.V. gegründet hat.

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Die Porsche eBike Performance GmbH mit Sitz in Ottobrunn bei München soll elektrische Antriebssysteme für Zweiräder entwickeln.

Die Porsche eBike Performance GmbH mit Sitz in Ottobrunn bei München soll elektrische Antriebssysteme für Zweiräder entwickeln. Dazu zählen Motoren, Batterien und die notwendige Software-Architektur für Konnektivitätslösungen. Die P2 eBike GmbH – powered by Porsche mit Sitz in Stuttgart will diese Drive Systems einsetzen, um ab Mitte des Jahrzehnts eine neue Generation von Porsche eBikes auf den Markt zu bringen.

Besser Pendeln: Alles zu S-Pedelecs und Falträdern

Wie wichtig Porsche und Ponooc das gemeinsame Projekt ist, zeigt die Besetzung der Führungsmannschaft. Mit Jan Becker übernimmt der bisherige CEO der Porsche Lifestyle GmbH & Co. KG den Vorsitz der Geschäftsführung der Porsche eBike Performance GmbH. Sein Pendant bei der P2 eBike GmbH wird Moritz Failenschmid, gleichzeitig Managing Director bei Focus Bikes.

„Wir sehen für Porsche im eBike-Segment großes Potenzial. Deshalb bauen wir unsere Aktivitäten in diesem Bereich konsequent aus“, betont Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Vorstand Finanzen und IT.

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Jan Becker, Geschäftsführer der Porsche eBike Performance GmbH.

„Jan Becker und Moritz Failenschmid sind ausgewiesene Experten, wenn es um den Aufbau und die Entwicklung zukunftsweisender und kundenorientierter Unternehmen geht. Als Teil einer hoch qualifizierten und motivierten Mannschaft werden sie dies in den beiden Joint Ventures unter Beweis stellen. Porsche-typisch geht es um die Entwicklung von Produkten, die die Menschen durch intelligentes Design, ausgereifte Technik und überragende Performance begeistern.“

So gelingt die Radreise ganz bestimmt!

eBike-Drive Systems unter dem Markennamen Porsche

Die Porsche eBike Performance GmbH wird neben kompakten Antriebssystemen von Fazua besonders leistungsfähige eBike-Drive Systems unter dem Markennamen Porsche entwickeln und produzieren. Beide Produktkategorien sollen in Zukunft weltweit an eBike-Hersteller vertrieben werden. Das neu gegründete Joint Venture agiert dabei als Technik-Partner. Die elektrischen Antriebssysteme sollen sowohl in Porsche eBikes zum Einsatz kommen als auch in Produkten anderer Marken.

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Moritz Failenschmid, Geschäftsführer der P2 eBike GmbH und Managing Director bei Focus Bikes.

In den vergangenen Monaten hat Porsche Beteiligungen an mehreren Unternehmen im eBike-Segment erworben. Dazu zählt neben der kroatischen eBike-Marke Greyp auch Fazua. Hier hat Porsche seine Anteile im Juni von 20 auf 100 Prozent aufgestockt. Das Münchner Unternehmen ist bei Fachleuten als Begründer der sogenannten Light eBikes bekannt. Es geht nun in der Porsche eBike Performance GmbH auf.

Porsche eBike Sport und Porsche eBike Cross

Unabhängig von den Joint Venture-Aktivitäten arbeitet Porsche bei seinen aktuellen eBike-Modellen weiterhin mit seinem langjährigen Partner Rotwild zusammen. Im März 2021 launchte das Unternehmen mit dem Porsche eBike Sport und dem Porsche eBike Cross seine Interpretation exklusiver Elektrofahrräder.

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Darüber hinaus bietet die Porsche Digital GmbH unter der Marke Cyklær eine Plattform für digitale Dienste rund um das Fahrraderlebnis. Dieses Projekt gibt einen Ausblick darauf, wieviel Innovationskraft in den neuen Joint Ventures steckt: Das mehrfach ausgezeichnete Cyklær Bike wurde gemeinsam mit Fazua und Greyp entwickelt.


1. August

Canyon: Ausbau der Präsenz in den USA

Die Canyon Bicycles GmbH hat die strategische Kapitalbeteiligung unter der Führung von LRMR Ventures, dem Investment-Unternehmen der globalen Ikonen LeBron James und Maverick Carter, sowie SC Holdings, der US-amerikanischen Private-Equity-Firma mit Schwerpunkt auf ikonische Markenunternehmen, bekannt gegeben.

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Der NBA-Superstar LeBron James hat Anteile am Koblenzer Fahrradhersteller Canyon Bicycles erworben.

Als echte Fahrradenthusiasten und Fans der Marke Canyon sollen sich die neuen Investoren den bestehenden Aktionären des Unternehmens anschließen, darunter dem Mehrheitseigner Groupe Bruxelles Lambert (GBL) und Firmengründer Roman Arnold. Ziel ist unter anderem, die ehrgeizigen Wachstumspläne von Canyon in den USA voranzutreiben.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

Roman Arnold: „Wir waren zwar nicht aktiv auf der Suche nach neuen Investoren, aber LRMR und das SC-Team haben unsere Mission, das inspirierendste und innovativste Fahrradunternehmen der Welt zu gestalten, sofort verstanden. Ihre Leidenschaft für das, was wir aufbauen, wird sie zu wichtigen Mitgliedern unseres Teams machen.“

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Der Firmensitz von Canyon in Koblenz.

Canyon wird mit LRMR und SC kooperieren, um das Engagement in den USA und in der E-Bike-Kategorie zu steigern, die globale Markenbekanntheit zu erhöhen und das beste Online-Shopping-Erlebnis zu bieten.


30. Juni

Hepster: Kooperation mit BikeFinder 

Das Versicherungs-Startup Hepster geht in Deutschland und Österreich im Juni eine Kooperation mit BikeFinder aus Norwegen ein.

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Fahrrad-Tracking kombiniert mit Versicherungsschutz: Hepster und BikeFinder starten internationale Kooperation

Das skandinavische Unternehmen hat sich aus verschiedenen Versicherungsanbietern exklusiv für Hepster entschieden und startet so den Markteintritt in beiden Ländern: In Deutschland unter dem Namen FahrradFinden und in Österreich als BikeFinder.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren für BikeFinder die ausgewiesene Expertise von Hepster am deutschsprachigen Markt sowie die individualisierbare Gestaltung der Versicherungslösung.

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BikeFinder bietet ein ins Fahrrad integriertes Ortungsgerät mit langer Akkulaufzeit, das für alle Fahrradtypen geeignet ist. Die genaue Ortung erfolgt durch GPS- und GSM-Technologien. Das Gerät wird von BikeFinder über ein monatliches Abo-Modell mit optionalem Diebstahlschutz durch Hepster angeboten.

Hepster übernimmt die Versicherungsdeckung. Im Schadensfall hat der Kunde damit einen Anspruch gegenüber dem Rostocker InsurTech.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

BikeFinder wird sowohl online als auch stationär über Händler vertrieben. Fahrräder und E-Bikes sind bis zu 13.000 Euro gegen Diebstahl, Raub und Beschädigung versichert und dies ab 90 Tagen Reisezeit sogar weltweit.

Die teuersten Verkehrsverstöße mit dem Fahrrad

Lose Teile sind bis zu 100 Euro versichert. Bei 12- und 24-Monats-Abonnements gilt keine Selbstbeteiligung, bei Monatsabonnements beträgt diese 50 Euro.


24. Juni

Gewerbliche E-Lastenräder: Testparcours im Südwesten

Im Südwesten laden ab Montag, 27. Juni, sechs Städte lokale Unternehmen zu einem Testparcours für gewerbliche E-Lastenräder ein.

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Dem Testparcours für gewerbliche E-Lastenräder gingen mehrwöchige Praxistests in jeweils neun lokalen Unternehmen voraus – darunter bei der Stuttgarter Rolf Brodbeck Elektrotechnik GmbH.

Die Städte und Zeiten:

Die Veranstaltungen sind Teil des Lastenrad-Testprojekts „flottes Gewerbe“, das die Berliner Verkehrswende-Agentur cargobike.jetzt im Auftrag der Städte organisiert.

Unternehmen können auf dem Testparcours acht unterschiedliche E-Lastenräder und Anhänger mit teils über 200 Kilogramm Zuladung testen – kompetente Beratung inklusive.

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24. Juni

HP Velotechnik: Tag der offenen Tür in Kriftel

Nach vier Jahren gibt es bei HP Velotechnik wieder einen Tag der offenen Tür. Die Spezialradmanufaktur lädt für den 2. Juli ein und präsentiert ein Programm mit Werksführungen, Probefahrten, ADFC-Codierstand und vielem mehr.

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HP Velotechnik zeigt beim „Tag der offenen Tür“, wie in der Krifteler Liegeradmanufaktur produziert wird

Der Tag der offenen Tür in der Kapellenstraße 49 beginnt um 10 Uhr. Bis 16 Uhr haben die Besucher Zeit, an einer von zwei Werksführungen mit Gründer und Firmenchef Paul Hollants teilzunehmen. Zudem können sie ausführlich auf dem Proberad-Parcours die verschiedenen Spezialräder testen.

Versicherungen: Das müssen Radfahrer und E-Biker wissen

Besonders interessant dabei dürften die Dreiräder sein: Diese Trikes ermöglichen auch jenen das Erlebnis Radfahren, die schon lange nicht mehr oder sogar noch nie auf einem Velo unterwegs waren.

Zu besseren Planung von Werksführung und Probefahrten bittet HP Velotechnik bereits im Vorfeld um Anmeldung über die Homepage. Das Einchecken für Testfahrten ist direkt vor Ort möglich.

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