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Fahrrad News 2022: Hersteller, Radreisen, Innovationen, Mobilität

Neuheiten aus der Fahrrad und E-Bike Welt

Fahrrad News 2022: Hersteller, Radreisen, Innovationen, Mobilität

Was bewegt die Fahrradwelt im Jahr 2022? Was gibt es Neues? Wir halten Euch mit Fahrrad News zu Innovationen, Herstellern oder Radreisen auf dem Laufenden.
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Die Fahrradwelt bewegt sich – jeden Tag. Ob Fahrrad News von Herstellern, neues rund um Radreisen oder der Verkehrsinfrastruktur und Zukunftsmobilität mit dem E-Bike.

Fahrrad Neuigkeiten im Ticker

Täglich gibt es wissenswerte Neuigkeiten, die wir für Sie aufbereiten und in unserem Newsticker zusammenfassen.


2. August

Porsche: Strategisches E-Bike-Engagement soll ausgebaut werden

Porsche will sein strategisches E-Bike-Engagement erweitern. Zu diesem Zweck nahmen gestern zwei Joint Ventures ihre Geschäfte auf, die Porsche zusammen mit der niederländischen Gesellschaft Ponooc Investment B.V. gegründet hat.

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Die Porsche eBike Performance GmbH mit Sitz in Ottobrunn bei München soll elektrische Antriebssysteme für Zweiräder entwickeln.

Die Porsche eBike Performance GmbH mit Sitz in Ottobrunn bei München soll elektrische Antriebssysteme für Zweiräder entwickeln. Dazu zählen Motoren, Batterien und die notwendige Software-Architektur für Konnektivitätslösungen. Die P2 eBike GmbH – powered by Porsche mit Sitz in Stuttgart will diese Drive Systems einsetzen, um ab Mitte des Jahrzehnts eine neue Generation von Porsche eBikes auf den Markt zu bringen.

Besser Pendeln: Alles zu S-Pedelecs und Falträdern

Wie wichtig Porsche und Ponooc das gemeinsame Projekt ist, zeigt die Besetzung der Führungsmannschaft. Mit Jan Becker übernimmt der bisherige CEO der Porsche Lifestyle GmbH & Co. KG den Vorsitz der Geschäftsführung der Porsche eBike Performance GmbH. Sein Pendant bei der P2 eBike GmbH wird Moritz Failenschmid, gleichzeitig Managing Director bei Focus Bikes.

„Wir sehen für Porsche im eBike-Segment großes Potenzial. Deshalb bauen wir unsere Aktivitäten in diesem Bereich konsequent aus“, betont Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Vorstand Finanzen und IT.

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Jan Becker, Geschäftsführer der Porsche eBike Performance GmbH.

„Jan Becker und Moritz Failenschmid sind ausgewiesene Experten, wenn es um den Aufbau und die Entwicklung zukunftsweisender und kundenorientierter Unternehmen geht. Als Teil einer hoch qualifizierten und motivierten Mannschaft werden sie dies in den beiden Joint Ventures unter Beweis stellen. Porsche-typisch geht es um die Entwicklung von Produkten, die die Menschen durch intelligentes Design, ausgereifte Technik und überragende Performance begeistern.“

So gelingt die Radreise ganz bestimmt!

eBike-Drive Systems unter dem Markennamen Porsche

Die Porsche eBike Performance GmbH wird neben kompakten Antriebssystemen von Fazua besonders leistungsfähige eBike-Drive Systems unter dem Markennamen Porsche entwickeln und produzieren. Beide Produktkategorien sollen in Zukunft weltweit an eBike-Hersteller vertrieben werden. Das neu gegründete Joint Venture agiert dabei als Technik-Partner. Die elektrischen Antriebssysteme sollen sowohl in Porsche eBikes zum Einsatz kommen als auch in Produkten anderer Marken.

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Moritz Failenschmid, Geschäftsführer der P2 eBike GmbH und Managing Director bei Focus Bikes.

In den vergangenen Monaten hat Porsche Beteiligungen an mehreren Unternehmen im eBike-Segment erworben. Dazu zählt neben der kroatischen eBike-Marke Greyp auch Fazua. Hier hat Porsche seine Anteile im Juni von 20 auf 100 Prozent aufgestockt. Das Münchner Unternehmen ist bei Fachleuten als Begründer der sogenannten Light eBikes bekannt. Es geht nun in der Porsche eBike Performance GmbH auf.

Porsche eBike Sport und Porsche eBike Cross

Unabhängig von den Joint Venture-Aktivitäten arbeitet Porsche bei seinen aktuellen eBike-Modellen weiterhin mit seinem langjährigen Partner Rotwild zusammen. Im März 2021 launchte das Unternehmen mit dem Porsche eBike Sport und dem Porsche eBike Cross seine Interpretation exklusiver Elektrofahrräder.

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Darüber hinaus bietet die Porsche Digital GmbH unter der Marke Cyklær eine Plattform für digitale Dienste rund um das Fahrraderlebnis. Dieses Projekt gibt einen Ausblick darauf, wieviel Innovationskraft in den neuen Joint Ventures steckt: Das mehrfach ausgezeichnete Cyklær Bike wurde gemeinsam mit Fazua und Greyp entwickelt.


1. August

Canyon: Ausbau der Präsenz in den USA

Die Canyon Bicycles GmbH hat die strategische Kapitalbeteiligung unter der Führung von LRMR Ventures, dem Investment-Unternehmen der globalen Ikonen LeBron James und Maverick Carter, sowie SC Holdings, der US-amerikanischen Private-Equity-Firma mit Schwerpunkt auf ikonische Markenunternehmen, bekannt gegeben.

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Der NBA-Superstar LeBron James hat Anteile am Koblenzer Fahrradhersteller Canyon Bicycles erworben.

Als echte Fahrradenthusiasten und Fans der Marke Canyon sollen sich die neuen Investoren den bestehenden Aktionären des Unternehmens anschließen, darunter dem Mehrheitseigner Groupe Bruxelles Lambert (GBL) und Firmengründer Roman Arnold. Ziel ist unter anderem, die ehrgeizigen Wachstumspläne von Canyon in den USA voranzutreiben.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

Roman Arnold: „Wir waren zwar nicht aktiv auf der Suche nach neuen Investoren, aber LRMR und das SC-Team haben unsere Mission, das inspirierendste und innovativste Fahrradunternehmen der Welt zu gestalten, sofort verstanden. Ihre Leidenschaft für das, was wir aufbauen, wird sie zu wichtigen Mitgliedern unseres Teams machen.“

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Der Firmensitz von Canyon in Koblenz.

Canyon wird mit LRMR und SC kooperieren, um das Engagement in den USA und in der E-Bike-Kategorie zu steigern, die globale Markenbekanntheit zu erhöhen und das beste Online-Shopping-Erlebnis zu bieten.


30. Juni

Hepster: Kooperation mit BikeFinder 

Das Versicherungs-Startup Hepster geht in Deutschland und Österreich im Juni eine Kooperation mit BikeFinder aus Norwegen ein.

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Fahrrad-Tracking kombiniert mit Versicherungsschutz: Hepster und BikeFinder starten internationale Kooperation

Das skandinavische Unternehmen hat sich aus verschiedenen Versicherungsanbietern exklusiv für Hepster entschieden und startet so den Markteintritt in beiden Ländern: In Deutschland unter dem Namen FahrradFinden und in Österreich als BikeFinder.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren für BikeFinder die ausgewiesene Expertise von Hepster am deutschsprachigen Markt sowie die individualisierbare Gestaltung der Versicherungslösung.

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BikeFinder bietet ein ins Fahrrad integriertes Ortungsgerät mit langer Akkulaufzeit, das für alle Fahrradtypen geeignet ist. Die genaue Ortung erfolgt durch GPS- und GSM-Technologien. Das Gerät wird von BikeFinder über ein monatliches Abo-Modell mit optionalem Diebstahlschutz durch Hepster angeboten.

Hepster übernimmt die Versicherungsdeckung. Im Schadensfall hat der Kunde damit einen Anspruch gegenüber dem Rostocker InsurTech.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

BikeFinder wird sowohl online als auch stationär über Händler vertrieben. Fahrräder und E-Bikes sind bis zu 13.000 Euro gegen Diebstahl, Raub und Beschädigung versichert und dies ab 90 Tagen Reisezeit sogar weltweit.

Die teuersten Verkehrsverstöße mit dem Fahrrad

Lose Teile sind bis zu 100 Euro versichert. Bei 12- und 24-Monats-Abonnements gilt keine Selbstbeteiligung, bei Monatsabonnements beträgt diese 50 Euro.


24. Juni

Gewerbliche E-Lastenräder: Testparcours im Südwesten

Im Südwesten laden ab Montag, 27. Juni, sechs Städte lokale Unternehmen zu einem Testparcours für gewerbliche E-Lastenräder ein.

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Dem Testparcours für gewerbliche E-Lastenräder gingen mehrwöchige Praxistests in jeweils neun lokalen Unternehmen voraus – darunter bei der Stuttgarter Rolf Brodbeck Elektrotechnik GmbH.

Die Städte und Zeiten:

Die Veranstaltungen sind Teil des Lastenrad-Testprojekts „flottes Gewerbe“, das die Berliner Verkehrswende-Agentur cargobike.jetzt im Auftrag der Städte organisiert.

Unternehmen können auf dem Testparcours acht unterschiedliche E-Lastenräder und Anhänger mit teils über 200 Kilogramm Zuladung testen – kompetente Beratung inklusive.

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24. Juni

HP Velotechnik: Tag der offenen Tür in Kriftel

Nach vier Jahren gibt es bei HP Velotechnik wieder einen Tag der offenen Tür. Die Spezialradmanufaktur lädt für den 2. Juli ein und präsentiert ein Programm mit Werksführungen, Probefahrten, ADFC-Codierstand und vielem mehr.

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HP Velotechnik zeigt beim „Tag der offenen Tür“, wie in der Krifteler Liegeradmanufaktur produziert wird

Der Tag der offenen Tür in der Kapellenstraße 49 beginnt um 10 Uhr. Bis 16 Uhr haben die Besucher Zeit, an einer von zwei Werksführungen mit Gründer und Firmenchef Paul Hollants teilzunehmen. Zudem können sie ausführlich auf dem Proberad-Parcours die verschiedenen Spezialräder testen.

Versicherungen: Das müssen Radfahrer und E-Biker wissen

Besonders interessant dabei dürften die Dreiräder sein: Diese Trikes ermöglichen auch jenen das Erlebnis Radfahren, die schon lange nicht mehr oder sogar noch nie auf einem Velo unterwegs waren.

Zu besseren Planung von Werksführung und Probefahrten bittet HP Velotechnik bereits im Vorfeld um Anmeldung über die Homepage. Das Einchecken für Testfahrten ist direkt vor Ort möglich.

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13. Juni

Deutscher Verkehrsplanungspreis 2022: Jetzt bewerben!

Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) verleiht in Kooperation mit dem ökologischen Verkehrsclubs VCD den Deutschen Verkehrsplanungspreis 2022.

Das Motto in diesem Jahr: Qualität der Nähe – attraktiver Aufenthalt und sicheres Erreichen von Stadtteil- und Ortszentren. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Freitag, den 15. Juli.

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Für Projekte und Konzepte, die sich für den Deutschen Verkehrsplanungspreis 2022 bewerben, gelten neben der Nahmobilität zahlreiche weitere Kriterien.

Gesucht werden innovative Projekte oder Konzepte aus den Jahren 2016 bis 2021, die zu einer höheren Aufenthaltsqualität in den Zentren beitragen und gewährleisten, dass sich diese sicher erreichen lassen. Über attraktive Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem ÖPNV. Die Beiträge sollen zudem aufzeigen, wie Verkehrsplanung zum kommunalen Klimaschutz beitragen kann.

Eurobike 2022: Alles zur weltgrößten Fahrradmesse

Weiter wird die Integration der Projekte und Konzepte in übergeordnete Stadtentwicklungs- und Mobilitätsstrategien berücksichtigt. Die schlussendliche Bewertung richtet sich auch danach, ob die Projekte Modellcharakter aufweisen und ortsunabhängig übertragbar sind.

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Die einzureichenden Unterlagen müssen am Freitag, den 15. Juli, bis 12 Uhr in der SRL-Geschäftsstelle (Schrammstr. 8 in 10715 Berlin) eingegangen sein. Die Preisverleihung wird dann am 25. November dieses Jahres stattfinden.

Alle Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen gibt´s hier.


8. Juni

Fazua: Porsche übernimmt Hersteller für Antriebssysteme

Porsche baut seine E-Bike-Kompetenz weiter aus. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller übernimmt mit Fazua einen Hersteller für besonders leichte und kompakte Antriebssysteme für E-Bikes.

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Porsche hat den Hersteller für leichte und kompakte E-Bike Antriebssysteme Fazua übernommen.

Nach dem Einstieg mit einer 20-prozentigen Beteiligung im Januar dieses Jahres hat Porsche nun alle Anteile an Fazua übernommen. Das Unternehmen ist in Ottobrunn bei München ansässig und gilt als ein Pionier in der Entwicklung von leichten und kompakten Antriebssystemen.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

Erst vor kurzem hat es seinen innovativen Antrieb Ride 60 vorgestellt. Der schwäbische Sportwagenhersteller besitzt bereits die Mehrheit an der kroatischen E-Bike-Marke Greyp.

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„Mit Fazua haben wir einen starken Partner mit viel Erfahrung in der Fahrradindustrie gefunden“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Porsche AG und Vorstand Finanzen und IT. „Bei Fachleuten ist Fazua als Begründer der Kategorie der ‚light E-Bikes‘ bekannt – ein Unternehmen mit hoher Innovationskraft, das perfekt zum Pioniergeist der Marke Porsche passt.“

„Wir freuen uns, dass wir nun offiziell Teil der Porsche-Familie sind. Es ist die nächste Etappe auf dem gemeinsamen Weg. Dabei spielt für uns der weitere Ausbau des FAZUA Produktportfolios im agile & light E-Bike-Segment eine zentrale Rolle. Wir sind bereit für neue Abenteuer“, erklärt Fabian Reuter Co-Founder von Fazua.

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Der Co-Founder von Fazua Fabian Reuter.

Perspektivisch sollen die E-Bike Aktivitäten von Porsche über die Gründung zweier Joint-Ventures mit der niederländischen Gesellschaft Ponooc Investment B.V. zusammengeführt werden. Das erste Gemeinschaftsunternehmen soll eine künftige Generation von hochwertigen Porsche-E-Bikes entwickeln, herstellen und vertreiben.

Faltrad im Dauertest: das Brompton Electric C Line Urban

Das zweite Joint Venture wird sich auf technologische Lösungen für den schnell wachsenden Markt der Mikromobilität konzentrieren. Unabhängig von den Joint Venture-Aktivitäten arbeitet Porsche bei seinen aktuellen E-Bike-Modellen weiterhin mit dem langjährigen Partner Rotwild zusammen.

E-Rennräder und E-Gravelbikes im Test: Noch mehr Abenteuer

Im März 2021 launchte das Unternehmen mit dem Porsche E-Bike Sport und dem E-Bike Cross seine Interpretation exklusiver Elektrofahrräder.


19. Mai

VSF veröffentlicht Lieferantenranking für 2022

Mehr als 230 VSF-Fachhändler waren aufgefordert, Fahrrad- und Teilehersteller sowie Großhändler zu bewerten. Knackpunkt: Die Lieferfähigkeit von Fahrrädern. Pluspunkt: Das Reklamationsverhalten konnten Fahrradhersteller etwas verbessern.

Patria und Riese & Müller an der Spitze

Seit mehr als zehn Jahren führt Fahrradhersteller Patria das Lieferantenranking des VSF an. Patria begeistert mit seiner hohen Qualität in der Vormontage und sehr guten Lieferfähigkeit. Erstmals muss sich die Fahrradmanufaktur das Siegerpodest punktgleich mit einem Hersteller teilen: Riese & Müller (Gesamtnote 1,9).

Lieferfähigkeit und Händlerbetreuung der Darmstädter sind vortrefflich. Bemerkenswert ist auch die Aufwärtsentwicklung von Riese & Müller von Platz 14 auf Platz eins in nur vier Jahren.

HP-Velotechnik erreicht annähernd seine sehr guten Werte aus 2020 und steigt auf Platz drei des Podests. Besonders gut wird die Qualität in der Vormontage sowie die Händlerbetreuung beurteilt.

Wenig überraschend angesichts der Logistikkrise ist die insgesamt schlechtere Beurteilung der Lieferfähigkeit in den vergangenen beiden Jahren. Erfreulicherweise konnten die Hersteller parallel dazu ihre Reklamationsabwicklung verbessern – denn hier bestand Handlungsbedarf.

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Der Verbund Service und Fahrrad (VSF e.V.) befragt seine rund 230 Fachhandelsmitglieder jährlich zu ihren Top-Marken. Das Ergebnis: das VSF..Lieferantenranking. In diesem geht es um die Kriterien Qualität, Zuverlässigkeit und Zusammenarbeit.

SON führt Teilelieferanten an

Auf Platz eins steht Nabendynamo-Experte SON (Schmidt Nabendynamo), gefolgt von Hinterher. Beide beweisen Konstanz mit unverändert starken Werten (SON: 1,57; Hinterher: 1,72). SON bietet Händlern neben seiner herausragenden Qualität eine sehr gute „Betreuung“ und ist unkompliziert bei „Reklamationen“. Hinterher konnte seine „Lieferfähigkeit“ – trotz anhaltender Themen wie Rohstoffe und Logistik – nochmals verbessern.

Newcomer auf dem Podium ist tubus (Gepäckträger-Systeme). Unter der Regie von Hebie schafft die Marke den Sprung auf Platz drei und steigert ihre Gesamtwertung um fast 0,6 Punkte. Ganz wesentlich liegt das an einer höheren Zufriedenheit mit der „Handelsspanne“ und verbesserter „Reklamationsabwicklung“.

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20. Februar

S-Pedelecs: Neues Gesetz in der Schweiz

Der Schweizer Bundesrat hat beschlossen, eine Geschwindigkeitsanzeige an einem S-Pedelec als verpflichtende Komponente zu deklarieren. Weiter sollen Tempo-30-Zonen landesweit ausgebaut werden.

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Tachopflicht für S-Pedelecs: In der Schweiz sind neue Gesetze erlassen worden.

Während die Bußgelder für Autofahrer beim Überschreiten der Höchstgeschwindigkeiten angehoben wurden, müssen sich auch S-Pedelec-Fahrer in 30er Zonen an die Richtgeschwindigkeit halten.

Begriffserklärung: Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs

Doch anders als Autofahrer haben Fahrer eines S-Pedelecs (Tretunterstützung bis 45 km/h) in der Praxis einen Vorteil, wenn sie das Tempolimit missachten: Sie dürfen von Gesetzes wegen ohne Tacho unterwegs sein – und können somit im Streitfall argumentieren, nicht gewusst zu haben, wie schnell sie unterwegs gewesen sind. Damit soll nun allerdings Schluss sein.

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Das erklärte Ziel des Bundesrates mit der Einführung der Tachopflicht: die Sicherheit im Verkehr erhöhen. Für S-Pedelecs, die neu in Verkehr gesetzt werden, gilt die Tachopflicht ab dem 1. April 2024. Solche, die bereits auf der Straße unterwegs sind, müssen bis zum 1. April 2027 nachgerüstet werden. Während die Neuerung im Grundsatz unbestritten ist, sorgen aber die Übergangsfristen vielerorts für Unverständnis.

Darum werden S-Pedelecs in Deutschland ausgebremst

Nationalrat Thomas Hurter (SVP) dauere es „viel zu lange“, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Unfälle mit Pedelec-Beteiligung. Auch Nationalrat Christian Wasserfallen (FDP) wisse nicht, was „so schwierig da­ran“ sein solle, die Tachopflicht innerhalb eines Jahres umzusetzen, wie bei anderen Verschärfungen.

Ab dem 1. April 2022 müssen beispielsweise sämtliche E-Bikes auch tagsüber mit Licht fahren, also auch jene, die eine Tretunterstützung bis 25 km/h bieten.


10. Februar

Fazua: Porsche erwirbt Anteile und plant Joint Ventures mit Ponooc

Porsche baut sein Engagement auf dem stark wachsenden Markt für E-Bikes weiter aus. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller beteiligt sich an dem innovativen Hersteller von E-Bike-Antriebssystemen Fazua und geht eine strategische Partnerschaft mit Ponooc Investment B.V. ein.

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Porsche hat 20 Prozent der Anteile der Fazua GmbH erworben.

Die niederländische Gesellschaft konzentriert sich auf nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen. Ponooc ist Teil der Pon Holdings B.V. – einem Handels- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit etwa 16.000 Mitarbeitern, das unter anderem in der Fahrradindustrie und im Automobilgeschäft tätig ist.

Stoßschutz: 19 gefederte Sattelstützen im Test

Porsche erwirbt 20 Prozent der Anteile an der Fazua GmbH. Darüber hinaus besteht eine Option auf den Erwerb weiterer Anteile, die es Porsche erlaubt, Fazua vollständig zu übernehmen.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

Das Unternehmen aus Ottobrunn bei München wurde 2013 gegründet und ist ein Pionier in der Entwicklung von leichten und kompakten Antriebstechnologien. Es hat die neue Kategorie der Light-E-Bikes begründet und beschäftigt heute mehr als 100 Mitarbeiter. Mehr als 40 namhafte Marken setzen bereits auf die Technologien von Fazua.

Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.


8. Februar

BFI: Millionenschaden nach Raub von Shimano Teilen

Der größte tschechische Fahrradhersteller BIKE Fun International (BFI) hat einen Raubüberfall öffentlich gemacht, der einen Millionenschaden für das Unternehmen zur Folge hat.

Dabei wurden Shimano Fahrradkomponenten entwendet, die für die Produktion von zehntausend Fahrrädern benötigt werden.

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In der Nacht zum 21. Januar wurden auf einem Autobahnrastplatz Shimano-Komponenten im Wert von mehreren hunderttausend Euro aus einem LKW entwendet.

Der Raubüberfall ereignete sich in der Nacht zum 21. Januar auf einem Autobahnrastplatz in Deutschland während der Pause eines Lkw-Fahrers. Der Vorfall wurde von einer gut organisierten Gruppe durchgeführt, die allem Anschein nach die ganze Sache gut geplant haben muss.

Kleine Helfer: Minipumpen im Test

Höchstwahrscheinlich wurde der Lkw von der Beladung an verfolgt. Die Diebe warteten dann, bis der Fahrer eine Ruhepause einlegte und betäubten ihn dann mit einem ins Führerhaus eingelassenen Gas. Dann räumten sie den Laderaum des Lastwagens komplett leer. Schließlich tarnten sie die Beweismittel im Laderaum mit einem Feuerlöscher, um die Sicherstellung der Spur zu verhindern.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

Petr Krkoska, Leiter der Lieferkette bei BFI, ist derzeit ohnehin mit einer schwierigen Beschaffungssituation konfrontiert. Obwohl BFI Teile der abhanden gekommenen Komponenten noch kompensieren kann, wird der Diebstahl erwartungsgemäß Auswirkungen auf die zukünftige Produktion haben.


1. Februar

ECF: Lob für deutsche Fahrradpläne

Der Europäische Fahrradverband ECF hat die deutschen Pläne zum bundesweiten Ausbau der Fahrradinfrastruktur gelobt. Sie seien „mit Abstand die umfassendsten Pläne, die oft als Modell für andere Staaten“ dienten.

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Die ECF hat die Radverkehrspläne aller 47 europäischen Ländern miteinander verglichen.

Insgesamt konstatiert die ECF, dass in etwa der Hälfte der 47 europäischen Länder gar keine landesweite Anstrengung unternommen werde, gezielt die Sicherheit und die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern.

Fahrrad-Test 2022: Traumräder in Aussicht

Am deutschen Radverkehrsplan lobte die ECF insbesondere die Ziele, bis 2030 ein lückenloses Radwegenetz zu schaffen, Radfahren in den Städten allgegenwärtig und sicher werden zu lassen und die „Vision Zero“, also keine Verkehrstote, umzusetzen.

Die ECF-Studie vergleicht allerdings nur die Pläne, nicht deren Umsetzung.


27. Januar

Lastenrad: Gleichstellung mit Kfz in Hamburg

Lastenräder müssen in Hamburg fortan nicht mehr nur auf dem Gehweg oder einer Nebenfläche abgestellt werden.

Die Verkehrsbehörde der Hansestadt hat Ende 2021 klargestellt, dass auch die Fahrbahn sowie der Seitenstreifen kostenlos infrage kommen – ganz wie bei einem Kraftfahrzeug. Der Sprecher der Hamburger Verkehrsbehörde Dennis Heinert gab bekannt, dass dies „rechtlich unstrittig sei“.

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In Hamburg dürfen Lastenräder fortan auf dem Seitenstreiten sowie kostenfrei auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden.

Außerdem hätten Cargobikefahrer einen weiteren Vorteil in kostenpflichtigem Parkraum: Lastenräder seien in der Straßenverkehrsordnung nicht als Kraftfahrzeuge klassifiziert, weshalb keine Parkgebühren auf öffentlichen Parkplätzen erhoben werden könnten.

Der ADFC äußerte sich, in Person des Hamburger Pressesprechers Dirk Lau, erfreut über die Einordnung der Behörde. Zusätzlich wünsche er sich noch besondere Stellplätze für wertvolle Lastenräder. Also Orte, an denen sie platzsparend abgestellt und angeschlossen werden können, bestenfalls überdacht.

Auch solchen Plänen arbeite die Verkehrsbehörde bereits, so Heinert.

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18. Januar

Corratec: Neue Produktionsstätte eröffnet

Die Radsportmarke Corratec hat den Schritt in die Zukunft gewagt und in eine zusätzliche Produktionsstätte in Westrumänien investiert.

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Der Fahrradhersteller Corratec hat eine zusätzliche Produktionsstätte in Westrumänien eröffnet.

Nun hat das erste Corratec Fahrrad das neue Werk verlassen: Bereits drei Monate nach Abschluss des Kaufvertrages ist mit dem E Power X Vert Race der Startschuss für die Produktion in Timişoara gefallen.

Fahrrad-Test 2022: Traumräder in Aussicht

Mit diesem Werk sollen ab jetzt neue Höchstleistungen erreicht werden: So steigt die Anzahl des Outputs von ca. 90.000 auf nun etwa 400.000 Fahrräder und E-Bikes pro Jahr – eine hervorragende Ausgangslage für steigende Auftragszahlen.

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Weiter befindet sich Timişoara in einer geographisch optimalen Lage. Die daraus resultierende Verkürzung der Lieferwege ermöglicht eine Gesamteinsparung von bis zu 550 Tonnen CO2 jährlich. Verbaute Solarpanele für die Stromerzeugung sollen zusätzlich ökologische Effekte erzielen, um ein Corratec Fahrrad oder E-Bike möglichst umweltschonend zu produzieren.


7. Dezember

Brooks: Sattel Sonderedition für Radsportprojekt in Kenia

Die neueste Sattel-Sonderedition von Brooks England feiert Kenias erstes offizielles Gravel-Event, das Migration Gravel Race. Das Rennen feierte im Jahr 2021 seine erste Auflage und lud Top-Gravel-Fahrer aus Afrika und der ganzen Welt ein.

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Brooks England hat eine Sattel Sonderedition präsentiert: Das Ziel: Den Radsport in Kenia populärer zu machen und so die Chancen für afrikanische Radsportler zu verbessern.

Der auf nur 50 Stück limitierte Brooks C17 Migration Gravel Race Sattel ist eine Hommage an die Timu-Moja-Kampagne des AMANI-Projekts. Der Begriff, der in der in Ostafrika weitverbreiteten Swahili-Sprache „Ein Team“ bedeutet, steht für die Idee, dass der Erfolg eines ostafrikanischen Radfahrers, eines Teams oder einer Rennorganisation mehr ist als nur der Erfolg eines einzelnen.

Newsticker: Das sind die Neuheiten für die Saison 2022

Vielmehr ist es im Zuge des Strebens nach mehr Inklusion im Radsport ein Erfolg für alle. Brooks identifiziert sich mit dieser Idee und mit dem Vorhaben des Migration Gravel Race.

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Der C17 Migration Cambium soll sich durch ein farbenfrohes Design auszeichnen und wird in einem speziellen Set mit einem Sattelanhänger, der von einheimischen Massai-Handwerkern handgefertigt wurde, geliefert. Das Besondere: Keine zwei Anhänger sind exakt gleich, jeder Anhänger ist ein Einzelstück.

Mit dem Kauf des Sattels in limitierter Auflage wird direkt die Massai in ihrem Bemühen unterstützt, ihre Kultur zu erhalten, sowie das AMANI-Projekt mit seinem Ziel, den Athleten aus Ostafrika den Zugang zum Radsport zu erleichtern.

Der Brooks England C17 Migration Gravel Sattel ist ab sofort in sehr begrenzter Stückzahl erhältlich.

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30. November

Bikeschule Rock my Trail: Verlosung von 3x 1.000 Euro

Spend more Time on Trails – so lautet das Motto der Bikeschule Rock my Trail. Der Anbieter für Fahrtechnik Kurse und Bike Reisen möchte zu Weihnachten der Bikeszene etwas zurückgeben und den Bikesport in Deutschland weiter voranbringen.

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Deshalb verlost Rock my Trail verlost dreimal 1000 Euro an Bike Vereine oder Initiativen in Deutschland für den Trailbau. Gefördert werden alle Bikeprojekte, die einen Trail, Dirtpark oder Pumptrack in Planung oder Umsetzung haben. Auch kann das Geld zur Erhaltung vorhandener Infrastruktur genutzt werden.

Weihnachtsaktion: Radfahren-Abo als Geschenk

Interessierte Vereine oder Initiativen senden Rock my Trail über die Online-Bewerbung bis zum 15. Dezember 2021 drei kurze Videos im Querformat (je etwa 30 bis 45 Sekunden) mit Antworten auf folgende Fragen:

  • Wer seid ihr? (Name des Vereins, Name der Personen im Video, Wo sitzt der Verein? Wieviele Mitglieder?)
  • Welches Projekt treibt ihr voran? Wovon träumt ihr? (Trailpark, Dirtpark, Trailcenter)
  • Was würdet ihr mit den 1.000 Euro machen?

Unter allen Einsendungen werden fünf Finalisten ausgewählt. Diese Vereine und Projekte stellt Rock my Trail ab dem 18. Dezember via Video auf ihrem YouTube-Kanal vor. Die drei Videos, die bis zum 25. Dezember 2021 18 Uhr die meisten Aufrufe erhalten gewinnen je 1.000 Euro für den Trailbau.

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24. November

Fahrrad-Veranstaltungen 2022: Aktuelle Termine

Die Corona-Pandemie hat zuletzt dafür gesorgt, dass zahlreiche Veranstaltungen nicht stattgefunden haben. Für 2022 sind aber wieder einige Messen und Festivals angekündigt. Folgende Veranstaltungen sind derzeit genau terminiert:

15. – 23. Januar: CMT, Stuttgart
16. – 20. Februar: f.r.e.e., München
9. – 13. März: Internationale Tourismus Börse, Berlin
25. – 27. März: kolektif, Berlin
9. – 10. April: VeloBerlin inkl. VeloTransport, Berlin
18. – 21. Mai: polismobility, Köln
19. – 21. Mai: Micromobility, Hannover
21. – 22. Mai: VeloHamburg

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20. November

Stiftung Warentest: Zehn mangelhafte Laufräder

In zehn von 13 getesteten Kinder-Laufrädern stecken mitunter krebserregende oder krebsverdächtige Schadstoffe. Das hat die Stiftung Warentest herausgefunden. Nur zwei der Räder erhielten das Qualitätsurteil „gut“.

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Die Stiftung Warentest stellt zehn von 13 getesteten Laufrädern ein mangelhaftes Zeugnis aus.

Vor allem in den Reifen, den Sätteln und den Griffen entdeckten die Warentester problematische Stoffe. So steckten etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) wie das krebsverdächtige Naphtalin, umstrittene Weichmacher wie das fortpflanzungsgefährdende Dibutylphthalat, kritische Flammschutzmittel wie das vermutlich krebserzeugende TDCP sowie stark umweltgefährdende kurzkettige Chlorparafine in den Rädern für Kinder.

Für ihre Bewertung haben die Tester die Grenzwerte für Kleinkinder bis drei Jahren herangezogen. Denn zumindest großgewachsene Kleinkinder könnten schon vor dem dritten Geburtstag alle getesteten Laufräder nutzen.

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Einen Lichtblick aber nennt die Stiftung Warentest: Zumindest die Verkehrssicherheit passt bei zehn der 13 Räder. Eins ist hier nur ausreichend, zwei sind mangelhaft.

Insgesamt empfiehlt die Stiftung Warentest die beiden Kinderlaufräder Puky LR light mit der Gesamtnote „gut“ (2,0), das Holzrad Early Rider („gut“ / 2,2) und das Bandits & Angels („befriedigend“ / 3,0). Den gesamten Testbericht lesen Sie im Test-Magazin, Ausgabe 12/2021.


10. November

Radpolitik: Erstes Bundesland beschließt Fahrradgesetz

Von aktuell neun auf 25 Prozent soll der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland Nordrhein-Westfalen steigen. So steht es im Anfang November verabschiedeten neuen Fahrradgesetz. Allerdings ohne konkretes Datum.

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Als erstes Bundesland in Deutschland hat Nordrhein-Westfalen ein Fahrradgesetz beschlossen.

Nordrhein-Westfalen ist damit das erste Flächenbundesland, das ein solches Gesetz beschlossen hat. Laut Gesetzestext soll das Rad künftig anderen Verkehrsmitteln gleichgestellt und die Planung beim Ausbau von regionalen Radwegen beschleunigt werden. Kritik gibt es trotzdem an der schwarz-gelben Landesregierung.

Über Rot radeln: Diese Strafen können Radfahrern drohen

Grund: Im Gesetzestext wird kein konkretes Datum genannt, weshalb Radverbände enttäuscht reagierten. Der ADFC NRW kritisiert, der Gesetzestext sei unkonkret und ohne zeitliche und finanzielle Aussagen. Weil das Fahrradgesetz „unpräzise, unverbindlich und mutlos“ sei, werde es nicht die gewünschte Wirkung „Sicherheit im Straßenverkehr, Klimaschutz und Lebensqualität“ entfalten.

Radfahren und Riesling: Darum ist es am Rhein so schön

NRW hat das Gesetz aufgrund der Petition „Aufbruch Fahrrad“ aufgelegt – unterschrieben von einer beachtlichen Anzahl von 200.000 Menschen.


29. Oktober

Serial 1: MOSH/BMX wird versteigert

Serial 1 hat heute das zweite individuell gefertigte E-Bike aus der 1-OFF-Serie zur Versteigerung freigegeben.

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Die Auktion für das MOSH/BMX, ein einzigartiges E-Bike, das an die glorreichen Zeiten der BMX-Räder aus den frühen 80er-Jahren erinnert, läuft unter diesem Link .Die Auktion endet am Dienstag (2. November) um 17 Uhr MEZ, wobei das unique E-Bike an den Höchstbietenden vergeben wird.

Digitaler Diebstahlschutz: Das sind die neusten GPS-Tracker

Das MOSH/BMX wurde einmal mehr von Warren Heir, Jr. und Kendall Lutchman bei JR’s Fabrication and Welding in Milwaukee, Wisconsin, gebaut.

Das maßgeschneiderte E-Bike verfügt über alle Merkmale und Funktionen des klassischen MOSH/CTY, einschließlich des wartungsfreien Gates Carbon Drive Riemenantriebs, des leistungsstarken Brose-Mittelmotors, der leichtgängigen hydraulischen TRP-Scheibenbremsen und der intern verlegten Kabel.

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Mit der 1-OFF Serie kreiert Serial 1 handgefertigte Custom-Bikes in Einzelanfertigung. Die einzigartigen E-Bikes werden im Anschluss versteigert – in diesem Fall zugunsten der Just Keep Livin Foundation .

Der gesamte Erlös dieser Auktion kommt der Just Keep Livin Foundation zugute, einer von Camila und Matthew McConaughey gegründeten gemeinnützigen Organisation, die sich dafür einsetzt, High-School-Schülerinnen und -Schüler zu unterstützen, indem sie ihnen die Mittel an die Hand gibt, ein aktives Leben zu führen und gesunde Entscheidungen für eine bessere Zukunft zu treffen.


18. Oktober

Mikromobilität: Podbike und Storck präsentieren neues E-Bike Frikar

Podbike und Storck Bicycle haben am heutigen Montag ihre strategische Partnerschaft mit dem Ziel, Mikromobilität und damit den Umstieg von fossil betriebenen Fahrzeugen auf Fahrräder und Velomobile weiterzuentwickeln verkündet.

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Das in diesem Rahmen präsentierte neue Frikar von Podbike stellt das erste Produkt dieser Kooperation dar. Das durch Muskelkraft betriebene und elektromotorisch unterstützte Fahrzeug soll sich durch ein schlankes, aerodynamisches Design auszeichnen und dem Fahrer ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis in einer vollständig geschlossenen und wetterfesten Fahrerkabine bieten.

Neue Folge Fahrsicherheit: So hält man sicher die Balance

Das Frikar soll das Auto auf Kurzstrecken ersetzen und richtet sich insbesondere an Pendler und an diejenigen, die ein umweltfreundliches Individualverkehrsmittel suchen. Im Oktober und November 2021 können Kunden und Interessenten während Launch Events in Deutschland sowie Norwegen einen ersten Blick auf das Frikar werfen. Testfahrten werden während der Frikar Launch Week angeboten, die am Montag, den 18. Oktober, im Storck-Headquarter in Idstein begonnen hat.

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Durch die Kooperation von Storck und Podbike soll ein Vertriebsnetz geschaffen werden, in dem Podbike-Kunden ihr Frikar kaufen und warten lassen können. In weiteren Schritten möchten Podbike und Storck ihre enge strategische Partnerschaft weiter ausbauen, um gemeinsame Synergien auch in anderen Bereichen zu nutzen.


13. Oktober

Fördergeld: Millionen Euro für Radwege sind ungenutzt

Gerade einmal fünf Prozent der vom Bund seit 2017 bereitgestellten 125 Millionen Euro Zuschüsse für den Bau von Radschnellwegen sind bisher abgerufen worden, meldet der Berliner Tagesspiegel. Ein Grund: Das komplizierte Planungs- und Vergabeverfahren.

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Die Zuschüsse für den Bau von Radschnellwegen werden in Deutschland kaum angerufen.

Die FDP-Fraktion hatte bei Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nachgefragt, wie viel Geld denn inzwischen ausgegeben worden sei. Die Antwort war ernüchternd: Gerade einmal 6,7 Millionen Euro flossen in Kassen der für den Radwegebau zuständigen Städte und Gemeinden.

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Die Bundesregierung räumt als Ursache laut Tagesspiegel „komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren“ ein. Die FDP fordere daraufhin eine „effektive Planungsbeschleunigung, einen getzielten Bürokratieabbau und mehr Personal für die Umsetzung von Projekten“, zitiert die Zeitung den Verkehrspolitischen Sprecher der FDP, Oliver Luksic.

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Der Städte- und Gemeindebund bestätigte dem Tagesspiegel einen besonderen finanziellen, personellen und zeitlichen Aufwand beim Bau von Radschnellwegen. Besonders in kleinen Kommunen seien Planungskapazitäten begrenzt. Er fordere Hilfe von den Bundesländern.

Der ADFC schlage in die gleiche Breche: Er fordere Radverkehrskoordinatoren in den Regionen und eine Fortbildungsoffensive für Planer. Für Ballungsgebiete fordert der ADFC mindestens 2000 Kilometer Radschnellwege in Deutschland.


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