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ADFC-Fahrradklimatest bricht alle Rekorde

ADFC Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte

ADFC-Fahrradklimatest bricht alle Rekorde

Der ADFC-Fahrradklimatest liefert alle zwei Jahre wichtige Daten zur Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte. Die 2020er Umfrage hat bereits zur Halbzeit einen Teilnehmerrekord aufgestellt. Doch um wirklich bundesweit valide Daten zu bekommen, fehlen in einigen wichtigen Städten noch Teilnehmer.
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Der aktuelle Boom in der Fahrradbranche ist auch beim ADFC-Fahrradklimatest 2020 ablesbar. Alle zwei Jahre führt der Fahrradclub und das Bundesverkehrsministerium eine Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte durch. Die dabei gewonnenen Daten dienen als Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung der Fahrrad-Infrastruktur. Die auch 2020 wieder durchgeführte Umfrage hat schon zur Hälfte der Laufzeit die Marke von 100.000 Teilnehmern geknackt. Zudem beteiligen sich Teilnehmer aus mehr Städten denn je an der Umfrage. Laut ADFC fehlen aber in einigen wichtigen Großstädten noch Umfrageergebnisse. Diese sind notwendig, um repräsentative Daten zu erhalten.

Der ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Es freut uns sehr, dass immer mehr Menschen die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte wichtig finden. Und dass sie bereit sind, Auskunft über ihre Erfahrungen als Radfahrende zu geben. Das gilt besonders, seitdem Corona viele Neuaufsteiger auf das Rad gebracht hat. Es ist wichtig, diese Rückmeldungen in den bundesweit geplanten Ausbau der Radwegenetze einfließen zu lassen!“

Aktuell 510 Städte und Gemeinden in der Wertung

Zum jetzigen Zeitpunkt haben bereits alle 81 deutschen Großstädte die Mindeststimmenzahl für den ADFC-Fahrradklimatest erhalten. Diese ist notwendig, um ins große Städteranking zu kommen. Insgesamt fehlen deutschlandweit nur noch sechs Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern in der Bewertung. Neben Salzgitter gehören dazu noch Emden, Goslar, Arnsberg, Eschweiler und die Kupferstadt Stolberg im Rheinland. Hier und in zahlreichen kleineren Städten und Gemeinden sind Radfahrende besonders gefragt, um ihre Orte noch ins Teilnehmerfeld zu befördern. Insgesamt sind zur Halbzeitbilanz bereits 510 Städte und Gemeinden in der Wertung. Im Jahr 2018 waren es zum Ende der Umfrage insgesamt 683. Stork: „Es freut uns, dass auch viele ländliche Kommunen beim ADFC-Fahrradklima-Test dabei sind. Denn das Rad ist das cleverste Verkehrsmittel sowohl auf dem Land als auch in der Stadt.“

Hier geht es zu den Ergebnissen des ADFC-Fahrradklimatests 2018

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ADFC-Fahrradklimatest: Eine Teilnahme ist nach wie vor möglich

Die Umfrage zum ADFC-Fahrradklimatest läuft bereits seit dem 1. September 2020. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können noch bis zum 30. November ihre Stimmen abgeben. Die Online-Umfrage ist unter www.fahrradklima-test.adfc.de abrufbar und umfasst insgesamt 27 Fragen mit lokalem Bezug. Hier können die Teilnehmer angeben, wie sicher sie sich auf dem Fahrrad fühlen, wie gut und sicher die Radwege vor Ort sind, oder ob die eigene Stadt das Radfahren in Zeiten von Corona besonders fördert. Damit die Umfrage repräsentative Daten ergibt, müssen pro Stadt mindestens 50 Teilnahmen vorliegen. Bei größeren Städten sind mindestens 75 bis 100 Stimmen notwendig. 

Ein Test mit Tradition

Der ADFC-Fahrradklima-Test wird alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchgeführt. Im Jahr 2020 findet er nun bereits zum neunten Mal statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 in Berlin vorgestellt. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte in sechs Einwohner-Größenklassen. Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 lagen Bremen, Karlsruhe, Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken in ihrer jeweiligen Größenklasse vorn.

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