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E-Cargobikes, Marktüberblick, Lastenräder

E-Cargobikes: Überblick über den Markt der E-Lastenräder

Heavy Cargo: Die Zukunft der Logistik

E-Cargobikes: Überblick über den Markt der E-Lastenräder

Um schwere Lasten auf kurzen Strecken zu transportieren, greifen die meisten immer noch zum guten alten Kleintransporter. Die aber fahren mit fossilen Brennstoffen. In Zeiten von Dieselgate und Fahrverboten suchen Logistiker und Handwerker nach Alternativen. Die gibt es: Schwerlasträder!
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Die Innenstädte platzen aus allen Nähten. Kilometerlange Staus im Berufsverkehr nerven Autofahrer. Und auch Radler bleiben nicht verschont: Zugeparkte Radstreifen, fehlende Radwege und kaum sichere Abstellflächen übertragen die autogemachten Verkehrsprobleme auf den Radverkehr. Mittenmang dabei: Transporter. Der Boom des Online-Shoppings gab dem „Wildwuchs“ der Sprinter, Bullies und Minivans einen Extraschub. Die Lösung könnten kompakte Transporter auf Pedelec-Basis sein: E-Cargobikes.

Einige Unternehmen – etwa UPS und DPD – liefern bereits in Innenstädten Pakete mit Schwerlastfahrrädern aus. Die Idee dahinter: Große Transporter und Lastwagen fahren in Städten nur noch festgelegte Depots an. Vor dort aus starten die E-Cargobikes zum Endkunden.

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Vorteile der E-Cargobikes

Der Vorteil: Lokal in den Innenstädten fallen keine Emissionen mehr an, die Lastenräder brauchen deutlich weniger Platz und auch die Parkplatzsuche – respektive das Wildparken – fällt weg.

Ergebnis eines DPD-Tests in Berlin: „Unter günstigen Bedingungen kann ein Lastenrad im Zustellgebiet ebenso effizient sein wie ein herkömmlicher Transporter“, sagt Gerd Seber, Group Manager Sustainability & Innovation beim DPD.

Vorteil im Außendienst

Es gibt aber auch weitere Einsatzgebiete als bloß Zusteller: Städtische Bauhöfe, Hausmeister und Gartenbauer profitieren von flexiblen Aufbauten. Straßenreiniger etwa können ihr gesamtes Werkzeug transportieren, auch Müll- und Kehrichtboxen haben Platz auf den modularen Ladeflächen. Parks, Radwege und Gehsteige sind leicht zu erreichen, Passanten werden nicht gestört. Denn E-Cargobikes sind leise wie Fahrräder.

Ganze Kleinunternehmen finden auf den Lastenrädern Platz: Espressobars und mobile Marktstände sind naheliegend. Aber auch für Handwerker und den Außendienst gibt es heute schon maßgeschneiderte Lastenräder: Sogar der ADAC hat inzwischen „Gelbe Engel“ auf E-Bikes auf den Straßen.

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Infrastruktur für E-Cargobikes fehlt – Noch!

Schwerlasträder sind natürlich kein Allheilmittel. Um zu funktionieren, bedarf es einer fundamentalen Neuorientierung in der städtischen Infrastruktur. Weniger Fahrspuren für Autos, mehr Platz für Busse, Bahnen, Radfahrer und Fußgänger. Planung und Umsetzung kosten Zeit. Wohl eher Jahrzehnte denn Jahre.

Wichtig aber ist: Die Radbranche steht in den Startlöchern. Alternativen zum Sprinter gibt es zuhauf.

Diese E-Cargobikes stellen wir in der neuen Ausgabe vor

Fürs Gewerbe am allerwichtigsten: Die Fahrzeuge müssen funktionieren! Wir stellen in der ElektroRad-Ausgabe 5/2019 diese Auswahl an Schwerlasträdern vor.

Marke Modell
Citkar Loadster
Maxpro Parcel-Mate
Rytle MovR
Radkutsche Musketier
XCYC excites cycling
Pedalpower Grizzly
Urban Arrow Tender
ANT Cargo:3
XYZ Cargo-Truck
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