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COPRO: Hochwertige Fahrradteile aus Carbon Made in Germany

Made in Germany: COPRO Fahrradteile aus Carbon

COPRO: Hochwertige Fahrradteile aus Carbon Made in Germany

Hochwertige Carbonteile nach Luftfahrtstandard und in Deutschland gefertigt gibt es im Fahrradbereich schon einige. Trotzdem setzt COPRO aus Braunschweig ein Ausrufezeichen.
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Seit Jahrzehnten ist „Made in Germany“ weltweit ein Garant für spitzenmäßige Qualität und Ingenieurstechnik. Und auch im Fahrradbereich sind immer wieder Firmen zu finden, die diesem Label absolut gerecht werden. Im Falle vom Braunschweiger Unternehmen COPRO liegt das unter anderem am patentierten Fertigungsverfahren.

COPRO: Blick auf eine Erfolgsgeschichte

Die Idee dazu wurde 2008 im Zuge der Diplomarbeit von Henrik Borgwardt geboren. Vier Jahre lang floss viel Energie, Zeit und Herzblut in die Entwicklung der ersten automatisierten Fertigung von variablen Preformprofilen.

2012 erfolgte dann die Patentierung und ein erstes Projekt zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Flugzeughersteller Airbus. Mehrere weitere Entwicklungsstufen folgten, bis schlussendlich das derzeit genutzte vollautomatisierte und sensorgesteuerte Rollformverfahren herauskam.

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2015 ein weiterer großer Schritt: Zusammen mit der BMW-Group optimierten die Braunschweiger ihre Technologie für den automobilen Serienprozess und erweiterten damit deutlich das Anwendungsfeld. Um auch eigene Produkte für den Endverbraucher anbieten zu können, entstand 2016 die COPRO Technology GmbH.

Carbonfelge Lilienthal

2019 folgte das erste eigene Produkt: Die Carbonfelge „Lilienthal“ für Mountainbikes. Übrigens: Der Namensgeber der Felge stammt wie das Unternehmen aus der Luftfahrtbranche. Otto Lilienthal war seinerzeit der deutsche Luftfahrtpionier.

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Henrik Borgwardt ist Geschäftsführer der COPRO Technology GmbH und legte mit seiner Diplomarbeit aus 2008 den Grundstein für die patentierte COPRO-Technologie.

Deutsche Hochtechnologie

Hier geht es „um die effiziente und kostengünstige Produktion von Preformprofilen für Infusions- oder Injektionsverfahren“ so Mitbegründer Arne Stahl.

Die Unterschiede im Produktionsverfahren fangen dabei beim Rohmaterial an: Es wird kein Fasergewebe genutzt, sondern vom Zulieferer bereits vorgefertigte Fasergelege bzw. Faserstränge. So entsteht schon im Vorfeld weniger Verschnitt und damit Abfall.

Rotierende Walzenpaare formen dann in wenigen Schritten aus dem multiaxialem Trockenfasermaterial komplexe, dreidimensionale Composite-Profilpreformen mit unterschiedlichen Breiten, Krümmungen und Querschnitten. Die Fasern liegen dabei gestreckt übereinander und sind vernäht.

Homogene Struktur der Carbonfasern

Da auch auf möglichst lange Carbonfasern gesetzt wird, werden Festigkeitssprünge im Endprodukt reduziert. Diese homogene Struktur bietet später eine spürbar bessere Lastübertragung, Schlagfestigkeit und Haltbarkeit als bei herkömmlichen Gewebeaufbau.

Da das Verfahren ohne massive Werkzeuge aus Stahl und Aluminium auskommt, in der Anwendung zudem sehr flexibel an verschiedene Profiltypen anpassbar ist, ist es sowohl für Kleinserien wie auch für die Massenproduktion einsetzbar.

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Positiver Nebeneffekt: Die Kosten für das Preforming sind bis zu 35 Prozent günstiger. Und: Im Prinzip wäre es möglich, dass der Lagenaufbau bei gleicher Geometrie angepasst wird. Eine Individualisierung auf den Kunden bezüglich Fahrergewicht, Einsatzbereich und Fahrstil wäre also kein Problem. Der Mehraufwand würde sich allerdings deutlich im Preis wiederfinden.

Das RTM-Verfahren

Dem so produzierten Vorformling wird dann in einer Form unter Hockdruck Harz injiziert, bevor er dann unter 100 Grad Celsius eine Stunde lang aushärtet (RTM-Verfahren). Die Oberfläche kommt perfekt aus dem Backvorgang, benötigt durch das spezielle Verfahren bis auf das Felgenhorn keine Nacharbeit.

So kann auch auf eine Lackierung verzichtet werden. Deshalb ist es erstmals möglich, Carbon-Fahrradfelgen „Made in Germany“ zu einem sehr attraktiven Preis anzubieten.

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Hier ist ein Teil der Fertigung zu sehen. Der vorgefertigte Faserstrang läuft von links nach rechts und wird dabei durch Walzen in Form gebracht.

Umweltaspekt

Das Grundmaterial kauft COPRO aus Deutschland zu. Weil das Fertigungsverfahren deutlich weniger Verschnitt, Ausschuss und Abfall produziert, die Fehlerquote sehr gering ausfällt, Energie spart und fast vollständig vollautomatisiert abläuft ist es ressourcenschonender als die herkömmliche Carbonproduktion.

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Zudem liegt der Fertigungsstandort Braunschweig recht zentral in Deutschland, daher weisen die Transportwege für Materialanlieferung, Fertigung und Auslieferung zum Kunden nur kurze Strecken, und damit eine bessere CO2-Bilanz auf.

Felge mit Mehrwert

Neben dem Produktionsverfahren unterscheidet sich die Felge in einem Detail von allen anderen Carbonfelgen auf dem Markt: Ein geschlossenzelliger Schaumkern im Inneren sorgt für zusätzliche Stabilität, Haltbarkeit und Vibrationsdämpfung.

Die Felge kommt aber auch ohne diesen aus (XC-Leichtbau-Variante). Zusätzlicher Effekt für die Praxis: Durch die Eliminierung des Felgen-Hohlraums wird die Geräuschkulisse des Rades leiser. Dazu aber später mehr.

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Im inneren der Felge befindet sich ein Schaum aus geschlossenzelligem Schaum, der auf der einen Seite die Kohlefaserwände zusätzlich abstützt und auf der anderen Seite den Hohlraum der Felge eliminiert.

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In der Realität erkennt man den Schaumkern nur, wenn Reifen und Felgenband komplett demontiert sind.

Bei der Konstruktion der Felge waren Stabilität und Haltbarkeit besonders wichtig.

Daher ist der Felgenboden speziell verstärkt. Ausreißversuche der Speichennippelauflage ergaben Werte weit über 3000 Newton. Werte, bei denen vorher Nippel, Speichen oder Nabenflansche reißen. Interessant ist der hohe Wert trotzdem, denn so können leichte Laufräder, Ausführungen für schwere Fahrer oder E-Bikes mit hoher Speichenspannung versehen werden.

Möglichkeit der besseren Anbindung

Der Steifigkeit und Haltbarkeit ist dies immer zuträglich! Wer will, kann zusätzlich mit speziellen MG-Washer von Newmen Unterlagscheiben von Sapim arbeiten, die eine noch bessere Anbindung des Speichennippels an den Felgenboden ermöglicht.

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Die Felgenhörner sind mit drei Millimeter recht stark ausgeformt. Damit will COPRO verhindern, dass die Felgenhörner bei rauer Fahrt Schaden nehmen. Das leicht runde Design soll zudem die Pannensicherheit erhöhen, weil Schlauch und Reifenkarkasse bei einem Durchschlag quasi weniger schnell durchgestanzt werden.

Anpassung des Speichen-Ausgangswinkels

Ein Highlight für alle Laufradbauer ist die Möglichkeit, die Nippelbohrungen speziell auf die geplante Nabengeometrie abstimmen zu lassen. Dabei wird auf der hauseigenen Speichenloch-Bohrmaschine in drei Schritten (Ventilloch, Speichenbohrung, Nippelsitz) der Ausgangswinkel der Speichen perfekt auf die jeweilige Nabenform und Speichenkreuzung (2- und 3-fach möglich) angepasst.

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Egal ob Superleichtbaunabe oder Rohloff-Dose – der Speichenwinkel ist immer perfekt ausgerichtet. Das Schöne daran: Die Abstimmung ist nicht auf Gewerbetreibende limitiert, sondern gilt auch für Endverbraucher und kostet keinen Aufpreis!

In der Praxis setzten sich die Felgen zudem mit einer einzigartigen Optik ab. Bei genauer Betrachtungsweise schimmert die Faserverbundoptik durch. Allerdings nicht im klassischen, bekannten Look, sondern viel edler und dezenter. Raw eben. Auffällig sind auch die Nähfäden des Gelegematerials als feine, weiße Linie.

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Durch die hauseigene und flexible Fertigung können die Speichen- und Nippellochbohrungen sogar an die Kunden- ergo Nabenvorgaben angepasst werden!

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Je nach Blickwinkel…

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…ändert sich die Carbonstruktur….

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….von dezent bis technisch.

Geprüfte Sicherheit

„Unsere Felge ist super haltbar“ kann jeder sagen.

COPRO geht weiter und lässt die Felgen unabhängig vom Prüfinstitut Zedler testen. Dort überstehen die Modelle die „Advanced Plus“ Prüfnorm ohne Schäden und werden somit für die Systemgewichte von 130 Kilogramm (XC, AM) sowie 140 Kilogramm (XE) zugelassen.

Dass die Firma von ihrem Produkt absolut überzeugt ist, zeugt auch von einer lebenslangen Garantie inklusive Crash-Replacement-Service.

Aus einer Hand

Die Felgen sind einzeln, oder ab Werk als fertig eingespeichter Laufradsatz erhältlich. Gerade auf die eigenen Laufräder ist man besonders stolz: „So können wir neben „Made in Germany“ auch „Made in EU“ anbieten.

Und das alles in höchster Qualität und mit bester Nachvollziehbarkeit“ so Geschäftsführer Hendrik Borgwardt. Dazu bietet man Naben von DT, Hope und Tune, Speichen und Nippel von Pillar und Sapim an. Auf Anfrage natürlich auch bunt. Farblich lassen sich alle Felgen in zehn verschiedenen Farben konfigurieren.

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Dazu zählen neben dem Schriftzug auch der Zierstreifen auf der Mittellinie. Auf Anfrage sind aber auch individuelle Designs möglich. Alles andere als 0815 eben.

Geld-zurück-Garantie von COPRO

Und wer dann wirklich nicht mit dem Material zufrieden ist, dem bietet COPRO eine „30 Tage Geld zurück Garantie“. Zusätzlich arbeitet man bei COPRO auch an anderen Vertriebskanälen. So finden sich die Felgen aktuell u.a. im Konfigurator beim Nicolai Saturn 14 oder im Sortiment von Speer Laufräder.

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Je nach Wunsch kann der Kunde sein Dekor aus einer von zehn Standardfarben auswählen. Auf Anfrage sind aber auch Spezialanfertigungen möglich.

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Mit farbigen Naben von Hope oder Tune (hier im Bild), Speichennippeln, Rainbow-Speichen von Pillar und farbigem Decor lassen sich optisch einzigartige Laufräder herstellen.

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Die Version in grün ist mit Tune Naben, Sapim D-Light Speichen, grünen Sapim-Nippeln und einer COPRO Lilienthal AM-Felge aufgebaut.

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Im Detail ist gut zu erkenne, wie Detailreich ein COPRO Laufradsatz farblich konfiguriert werden kann.

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Weiter hübsche Farbvarianten in orange und silber/weis.

Unser Testlaufradsatz

Unser Testmuster wurde edel und leicht aufgebaut: Zu Sapim CX-Ray Speichen und den superleichten Tune Princess und Prince Endurance Naben braucht man nicht mehr wirklich viele Worte erwähnen.

Das Gewicht beträgt dann am Vorderrad 737, am Hinterrad 865 Gramm. Für einen waschechten Laufradsatz für AllMountain- und Enduroeinsatz können sich 1602 Gramm bei einer 30mm breiten Maulweite absolut sehen lassen!

Dass die Speichenspannung gefühlt wie nachgemessen nicht die Höchste ist, liegt nicht am Einspeichpersonal oder der Felge. Hier limitieren eher die Tune Naben auf maximal 1100 Newton. Zudem gibt Tune das maximale Fahrergewicht mit 90 Kilogramm, das maximale Systemgewicht mit 105 Kilogramm an und limitiert die Felgenvorgaben somit deutlich. Mit anderen Naben ist durchaus mehr möglich.

Tubeless? Ready!

Nach dem gründlichen Reinigen des Felgenbetts mit Isopropylalkohol fällt beim Aufkleben des Tubeless-Felgenbandes auf: Die etwas raue Oberfläche des Felgenbodens sorgt für einen satten Sitz und gefühlt sehr festen Klebe-Untergrund.

Und die Montage von einem Satz Schwalbe MagicMary/ NobbyNic 2.6 und einem Satz Vittoria Martello/Mazza Trail 2,35 geht jeweils einfach von der Hand. Wer mit guter Hebeltechnik und Handkraft arbeitet, schafft die Montage auch ohne Reifenheber.

Dann noch flux die Reifenwulst ordentlich im Felgenbett ausrichten und aufpumpen. Hier zeigt sich die gelungene Form des Felgenbetts, denn bei beiden Reifenherstellern gelingt die Tubeless-Montage sehr einfach und die Reifenwulst wandern zielstrebig auf das Felgenhorn.

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Der Testlaufradsatz wurde unter anderem in einem AllMountain-Hardtail BC Podsol verbaut.

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An sich kommt der Laufradsatz recht schlicht. Über die Decals lässt er sich dann aber individuell aufhübschen.

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Am Vorderrad ist eine Tune Princess Boost Nabe verbaut. Sie mit ca. 88 Gramm verführerisch leicht.

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Am Hinterrad ist eine Tune Prince Boost Nabe verbaut. Gerade einmal 210 Gramm sprechen für sich. Der hier verbaute Freilaufkörper nimmt Shimano MicroSpline 12-fach Ritzelpakete auf.

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Das Vorderrad ist mit 737 Gramm für ein AllMountain-/ Endurolaufrad sehr leicht ausgefallen.

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Das Hinterrad ist mit 865 Gramm für ein AllMountain-/ Endurolaufrad sehr leicht ausgefallen.

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Das Design des Felgenbodens lässt eine einfach Tubeless-Montage der Reifen zu.

Fahreindruck

Um dem Laufradsatz ordentlich auf den Zahn zu fühlen, bewegten wir diesen in einem modernen Trail-Hardtail BC Podsol mit 140mm Federgabel und einem 160mm Endurobike.

Zudem lag das Fahrergewicht zumindest eines Testers über den von Tune erlaubten 90 Kilogramm. Auf den ersten 10 Kilometern stellte sich dann an einem längeren und teils über 20 Prozent steilem Teeranstieg schnell ein regelmäßiges, leichtes und rhythmisches Knacken ein.

Das signalisiert: Die Speichen setzen sich. Als flugs etwas nachzentriert, dann war Ruhe im Speichenwerk. Von da an war generell überraschend viel Ruhe im Laufradsatz! Es zeigt sich, dass der Schaumeinsatz in der Felge und die damit einhergehende Eliminierung des Hohlraums definitiv zu einem leiseren Abrollverhalten und Lauf führt.

So mancher wollte das nicht glauben und klopfte mit dem Finger auf der Felge herum. Gleiches Ergebnis: Der Hohlraum ist definitiv nicht vorhanden!

Carbonfelge mit mehr Ruhe

Im Gelände dann das gleiche Erlebnis: Ob auf einer Schotterpiste, der malträtierenden Wurzelpassage oder einem satten Durchschlag – es herrscht einstimmig mehr Ruhe. Super Sache!

Zudem scheint der Schaumkern Vibrationen zu dämpfen. Mancher Tester, der nichts von der Technologie wusste, beschrieb den Laufradsatz als „etwas leblos“. Das war aber eher positiv gemeint, denn auf genaue Nachfrage waren sich alle Tester einig, dass der Laufradsatz sehr gute, dämpfende Eigenschaften besitzt und gefühlt sanfter über Hindernisse gleitet.

Beim Versuch die Steifigkeit einzuordnen, würden wir dem Laufradsatz gute Werte bescheinigen. Dabei fährt sich die Felge definitiv steifer als eine Zipp 3ZeroMoto, aber nicht so hart wie Felgen von Enve oder SantaCruz.

Unterm Strich sind die Felgen bis auf das leisere Abrollverhalten und die guten Dämpfungseigenschaften auffällig unauffällig. Und das ist gut so.

Die Eckdaten

Alltagsfahrer sind die vorrangige Zielgruppe von COPRO. Um diversen Einsatzbereichen gerecht zu werden, gibt es drei Produkte, die auf der gleichen Form basieren. Die drei Kategorien unterscheiden sich grob durch:

-AM: Standardfelge mit breitestem Einsatzbereich und Schaumkern.
-XC: Veränderter, leichterer Lagenaufbau, ohne Schaumkern, XC gerecht mit Blick auf Leichtbau.
-XE: Lagenaufbau robuster ausgelegt, stabiler als AM, mit offizieller E-Bike Freigabe

Technische Eckdaten COPRO Lilienthal Felgen

Preis: 449 (XC, AM) und 499 Euro (XE)
Garantie: lebenslange Garantie und Crash-Replacement-Service
Service: 30 Tage Rückgaberecht mit Geld-zurück-Garantie
Lieferzeit: 2-3 Werktage

Durchmesser: 29“
ETRTO: 622×30
Speichen ERD: 598mm
Maulweite: 30mm
Felgenbreite außen: 36mm
Felgenhöhe: 22mm
Tubeless tauglich: ja
Max. Luftdruck: 3,0 bar
Max. Speichenspannung: 3000 N
Empfohlene Reifenbreite: 2,10 – 2,70 Zoll
Material: Carbon Non-Crimp Fabric
Decals: raw, anthrazit, silber, weis, pink, rot, orange, gold, blau, grün; auf Anfrage auch personalisiertes Design möglich.

Tabelle zur Übersicht

Version XC AM XE
Gewicht (g) auf +/- 5% 400 480 495
Max. Systemgewicht (kg) 130 130 140
Einsatzbereich CrossCountry AllMountain E-Bike
Lochzahl 28,32 28,32 28,32
Schaumcore nein ja ja
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Alle drei Felgen haben die gleiche Form. Dabei ist die Felge 36 Millimeter breit, 22 Millimeter hoch und besitzt eine Felgen-Maulweite von großen 30 Millimetern.

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In der Realität fällt die Felge mit 36,3 Millimetern sogar noch etwas breiter aus als vom Herstelle selbst angegeben.

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Die Felgen-Mailweite fällt auf den zehntel Millimeter genau nach Herstellerangabe aus.

Fazit

COPRO schafft es mit einem einzigartigen Herstellungsverfahren „Made in Germany“ sehr interessante Carbonfelgen zu einem äußerst attraktiven Preis herzustellen. In der Praxis sind unsere sprichwörtlichen Erfahrungen zudem sehr positiv verlaufen.

Das Feature mit dem Schaumkern und dem damit einhergehenden leiseren Lauf und den guten Dämpfungseigenschaften kam gut an. Wer sich also eigenständige und derzeit noch exklusive Felgen ans Rad schrauben will, sollte sich die Lilienthal definitiv näher ansehen!

Kontakt zu COPRO

COPRO Technology GmbH
Rebenring 33
38106 Braunschweig
Tel.: 0531-3804160
Mail: info@COPRO.bike
Web: www.COPRO.bike

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