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Radfahren im Winter: Tipps für die kalte Jahreszeit

Radfahren im Winter: Mit diesen 7 Tipps bleibst du fit!

Radfahren im Winter: Tipps für die kalte Jahreszeit

Nass. Kalt. Dunkel. Der Winter nimmt vielen Radfahrern die Lust, sich aufs Bike zu setzen. Ist mit Ende der Sommerzeit plötzlich alles vorbei? Muss nicht sein. Das Fahrrad wäre schließlich kein Fahrrad geworden, wenn es nicht auch mit Matsch und Kälte umgehen könnte. Und wir können das auch. Mit diesen Tipps.
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1. Auf die Planung kommt es an

Noch wichtiger als im Sommer ist im Winter die Planung. Kurze Tage und Kälte sind nicht unbedingt die beste Kombination, wenn man sich verfahren hat. Packe deswegen am besten Handy, GPS, Powerbank oder einfach – ganz old school – eine Karte ein.

2. Mit den richtigen Reifen durch den Winter

Eis, Schnee und Matsch bedeuten für Fahrradreifen eine echte Herausforderung. Achte deshalb darauf, wo Du mit Deinem Bike unterwegs sein willst und rüste Deine Reifen dementsprechend um.

3. Kleidung macht den Winterbiker

Das mitunter Wichtigste beim Biken im Winter ist die Bekleidung. Hauptsache warm zählt da nicht. Am besten kleidest Du Dich hier nach dem Zwiebelprinzip. Beim Biken eignet sich Unterwäsche mit Merinowolle sehr gut, da sie die häufigen Temperaturwechsel beim Winterbiken perfekt ausgleicht – von großer Hitze durch einen schweißtreibenden Anstieg bis hin zur kühlen Abfahrt. Die zweite Schicht ist hauptsächlich für Deine Wärmeisolierung zuständig. Dichte gewebte Stoffe, die innen angeraut sind, sorgen speziell bei Winter-Fahrradbekleidung für einen besseren Kälteschutz. Die dritte und oberste Schicht der Fahrradbekleidung ist üblicherweise eine wasser- und winddichte Jacke für den klassischen Wetterschutz gegen Regen, Schnee, Sturm sowie eine wasserabweisende Hose.

4. Bike-Beleuchtung für den Winter

Größter Limitierungsfaktor im Winter? Das Tageslicht. Wichtig ist deshalb eine gute Beleuchtung, wenn Du im schummrigen Winterlicht losziehen willst. Achte dabei nicht nur auf Lampen, die Dir eine gute Sicht versprechen, sondern vor allem auch auf eine Fahrradbeleuchtung, die Dich im Dunkeln bzw. nebeligen Winter sichtbar macht.

5. Fahrtechnik beim Radfahren im Winter

Deine Fahrtechnik grundlegend ändern musst Du im Winter nicht, allerdings solltest Du vorausschauender fahren, Deine Geschwindigkeit den Bedingungen entsprechend anpassen und frühzeitig bremsen.

Mit dem Rad zur Skitour – das geht!

6. Mit dem Bike zur Skitour

Verbinde Deine Bike-Leidenschaft doch einfach mal mit einer anderen Wintersportart. Skier an den Bike-Rucksack geschnallt und los geht’s zum „Bike and Ski“. So manche Skitour kannst Du damit um ein paar Stunden verkürzen und machst gleichzeitig schon die Anfahrt zu einem echten Erlebnis. Und wer statt auf Skiern lieber auf den eigenen Füßen unterwegs ist, fährt mit dem Fahrrad einfach zum Winterwandern – Stichwort „Bike and Hike“ im Schnee!

7. Doch lieber indoor trainieren?

Ist es Dir draußen doch zu ungemütlich? Dann tut‘s auch ein Indoortraining. Deine Ausdauer kannst du mit Deinem Lieblingsbike prima auf der Rolle im eigenen Wohnzimmer trainieren. Einfach Lieblingsserie anschalten und in die Pedale treten. Oder willst Du an Deiner Grundfitness und Kraftausdauer arbeiten? Dann ist jetzt die beste Zeit für Yoga und Muskelaufbautraining. Wenn Du nicht gern allein zuhause trainiert, es aber trotzdem schön warm magst, dann schau doch mal in einer Boulder- und Kletterhalle vorbei.

Egal für was Du Dich entscheidest – ob Biken, Bouldern, Yoga, Klettern, Wandern, Langlaufen oder Skitourengehen: Tue Deinem Körper besonders im Winter etwas Gutes, trainiere ihn ganzheitlich und bereite ihn so optimal auf den Sommer vor.

Mehr Tipps & Tricks findest Du im Bergzeit Magazin:

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