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Fridays for Future: ADFC unterstützt Globalen Klimastreik

Globaler Klimastreik: ADFC unterstützt Fridays for Future

Fridays for Future: ADFC unterstützt Globalen Klimastreik

Der Fahrradclub ADFC unterstützt in vielen Städten den Globalen Klimastreik von Fridays for Future am 25. September 2020. Der weltgrößte Interessensverband der Radfahrerinnen und Radfahrer appelliert damit an Kommunen im ganzen Land, schnellstens zusammenhängende Radwegenetze einzurichten – und dafür die bereitstehenden Fördermillionen aus dem Klimapaket zu verplanen.
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Im Vorfeld des globalen Klimastreikts von Fridays for Future hat sich die ADFC-Vizebundesvorsitzende Rebecca Peters geäußert: „Vor einem Jahr haben wir mit bundesweiten Demos an die Bundesregierung appelliert, den Radverkehr als Problemlöser im Verkehrssektor endlich ernst zu nehmen und ausreichend Mittel für den dringend notwendigen Radwegebau zur Verfügung zu stellen. Das Geld ist jetzt da – aber in den Kommunen geht es trotzdem nicht voran!“

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Der ADFC unterstützt den globalen Klimastreik von Fridays for Future.

Im Gegenteil: In Städten wie Berlin, die in Schnellbauweise dringend benötigte Radwege anlegen, würden mit juristischen Hackentricks auch noch Steine in den Weg gelegt. „Wir brauchen keine Lippenbekenntnisse mehr – wir brauchen gute Radwege!“, bekräftigte Peters.

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Schon 2019 hatte der Fahrradclub die Demos von Fridays for Future vielerorts unterstützt. Und die kräftige Förderung des Radverkehrs als wichtige Stellschraube für die Einhaltung der Klimaziele im Verkehrssektor gefordert.

Diese Forderung wurde von der Bundesregierung eingelöst, allerdings hapert es noch am der konkreten Umsetzung in Stadt und Land. Der Radwegebau – und die dafür notwendige Umgestaltung des Straßenraumes – kommt nicht voran.

Deshalb ist der ADFC unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Leipzig, Regensburg, Heilbronn, Kleve, Osterholz und Tutzingen mit Popup-Radwegen und #MehrPlatzFürsRad-Bannern bei den FFF-Demos dabei.

900 Millionen Euro für Qualitätsradwegenetze stehen bereit

Das Klimapaket der Bundesregierung enthält umfassende Maßnahmen, um die „bei Weitem noch nicht ausgeschöpften Potenziale des Radverkehrs“ zu heben. Dafür verdreifacht der Bund die Mittel für den Radverkehr bis 2023 auf 1,45 Milliarden Euro und bis 2030 auf 2,4 Milliarden Euro.

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Mit dem Klimapaket hat der Bund sich verpflichtet, gemeinsam mit Ländern und Kommunen „Radverkehrsnetze“ zu realisieren. Auf denen sich „jeder Verkehrsteilnehmer“ sicher fühlt und „jeder Weg mit dem Fahrrad zurücklegbar“ sein wird.

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Breite politische Bündnisse – statt Lagerdenken

Laut Klimapaket sollen „flächendeckende Radwegenetze“ geschaffen werden, indem normale Straßen zu „Fahrradstraßen“ ausgebaut, „Fahrstreifen in geschützte Radfahrstreifen umgewandelt“, „Knotenpunkte sicher umgestaltet“ und „moderne Fahrradparkhäuser“ gebaut werden.

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Außerdem soll die „grüne Welle“ den Radverkehr nach Möglichkeit beschleunigen. Um die unterlegten Klimaziele zu erreichen, müsste der Radverkehr von derzeit 11 auf mindestens 25 Prozent Anteil am Gesamtverkehr gesteigert werden.

Für die Planung und Umsetzung von Radwegenetzen in hoher Qualität sind nun die Länder und Kommunen gefragt.

Peters: „Die Menschen wollen Radfahren, das hat der Fahrradboom der letzten Monate eindrücklich gezeigt. Es wird höchste Zeit, dass auch die Kommunen breite politische Bündnisse für mehr Radverkehr bilden! Die Entlastung der Städte von zu viel Autoverkehr und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gehen alle an – das hat nichts mit Ideologie zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand!“

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