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Kauftipps

Tipps und Tricks für den E-Bike-Kauf: Fragen an den Händler

Die wichtigsten Fragen an den E-Bike-Händler

Natürlich führen Händler Beratungsgespräche. Aber es ist einfacher, wenn man sich vorher schon mal Gedanken gemacht hat, was man mit dem neuen Rad machen möchte.
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Wenn Sie vorhaben, ein Elektrofahrrad zu kaufen, sollten Sie nicht unvorbereitet zum Händler gehen.

Folgende Fragen sollten Sie sich vorher schon einmal stellen:

  • Soll es ein reines Rad für Strecken bis zu 30 km in der Stadt sein, ein Rad für lange Genusstouren oder vielleicht ein Allrounder, mit dem man auch einen Alpenpass hoch kommt?
  • Darf es auf Schotter- oder Waldwege gehen oder bevorzugen Sie eher asphaltierte Wege?
  • Welchen Antrieb würden Sie bevorzugen: Front-, Mittel- oder Heckmotor? Eine ausführliche Beratung zu Motoren, Akkus und weiterem finden Sie hier.
  • Wo können Sie Ihr Pedelec sicher abstellen? Muss es dazu getragen werden? Dann spielt das Gewicht natürlich eine Rolle beim Kauf.
  • Felgenbremsen oder Scheibenbremsen? Grundsätzlich sind Scheibenbremsen eine sicherere Wahl. Modelle von Shimano, Magura oder Tektro sind gut. Auch hydraulische Felgenbremsen (z.B. von Magura) bieten ebenso gute Verzögerung und ein sicheres Bremsen. Wenn Sie an Ihrem alten Rad eine Rücktrittbremse hatten, sollte Ihr E-Bike auch eine haben.
  • Welche Akkugröße ist die richtige? Zum Thema Akkukapazitäten und Reichweiten gibt es in der Ausgabe vom März einen separaten Artikel.
  • Ketten-, Naben- oder Automatikschaltung? Bei Fahrten in überwiegend flachen Regionen kommt man sehr gut mit einer Nabenschaltung zurecht. Das heißt nicht, dass man damit keine Berge erklimmen könnte. Es geht lediglich mit einer Kettenschaltung einfacher, denn hier kann der Fahrer während des Schaltvorgangs weiter treten. Eine Automatikschaltung bietet mehr Komfort, vergleichbar mit dem Automatikgetriebe beim Auto.

Wo gibt’s ElektroRad zu kaufen?

Fragen an den Händler

  • Wählen Sie einen Händler in Ihrer Nähe, der E-Bikes verschiedener Marken im Programm hat und Sie daher unabhängig beraten kann.
  • Wie lange gibt der Hersteller Gewährleistung?
  • Gibt er vielleicht sogar Garantie?
  • Was kostet ein Ersatzakku? Bei Markenrädern ist die Ersatzteilbeschaffung selten ein Problem. Die gesetzliche Gewährleistung und die freiwilligen Garantieanforderungen werden selbstverständlich eingehalten.

Probefahrt

Die Probefahrt ist gerade beim E-Bike besonders wichtig. Nehmen Sie sich hierfür Zeit. Probieren Sie verschiedene Antriebssysteme aus. Haben Sie dann ein Rad ins Auge gefasst, fragen Sie Ihren Händler doch, ob Sie das Rad einen ganzen Tag ausprobieren oder übers Wochenende ausleihen dürfen.

Werkstattkosten: Was kostet der Service fürs E-Bike?

Das sollten Sie bei einer Probefahrt ausprobieren:

  • Schalten Sie sich durch die verschiedenen Unterstützungsstufen.
  • Bleiben Sie mit dem Rad stehen und fahren an, mal am Berg und mal in der Ebene. Testen Sie auch hier die verschiedenen Unterstützungsmodi.
  • Schalten Sie den Motor aus und fahren Sie so ein paar Meter. Wie rollt das Rad? Ist es eher schwergängig oder rollt es auch ohne Motorunterstützung ganz gut?
  • Fahren Sie einen Hügel hinunter und schauen Sie, wie sich das Fahrrad verhält, bremsen Sie unten ruhig einmal kräftig, um die Bremsen zu testen.
  • Verlassen Sie mit dem Rad auch mal den Asphalt und befahren Sie einen Feld- oder Waldweg. Wie fährt sich das Rad hier?
  • Wie lässt sich der Akku ein- bzw. ausbauen? Hat das Rad eine Außenladebuchse?
  • Display? Wie ist die Bedienung, wie die Ablesbarkeit? Finden Sie schnell die Infos, die Sie suchen? Wie gut lassen sich die Tasten mit Handschuhen drücken?
  • Wie laut ist der Motor? Stört mich das Geräusch?
  • In Deutschland gibt es viele Fahrradmessen, bei denen Sie die E-Räder unterschiedlicher Hersteller ebenfalls ausprobieren können.
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