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Parapera Anemos, Test, Gravel, Gravelbike, Kaufberatung
Bewertung
Sehr gut
Gewicht
8,3 kg
Preis
4152 Euro
Test

Parapera Anemos: Gravelbike im Test – Preis-Leistungs-Tipp

Parapera Anemos: Gravelbike im Test – Preis-Leistungs-Tipp

Parapera Anemos: Setzt Maßstäbe

Das Parapera Anemos ist ein sportliches Gravelbike, das bei Gewicht und Ausstattung Maßstäbe setzt – und mit einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis punktet. Der Test.
BEWERTUNG
Sehr gut
GEWICHT
8,3 kg
PREIS
4152 Euro
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Parapera ist die junge Schwestermarke von Falkenjagd und Rennstahl. Sie setzt voll auf Carbon, was im Test zwar nicht einzigartig ist, das Parapera Anemos sticht aber wegen der offensichtlich typischen Farbe klar heraus. Ganz exklusiv ist Campagnolos Gravelgruppe Ekar. Sie kommt gleich komplett zum Einsatz und bietet nicht nur die elegante Carbonkurbel, sondern vor allem 13 Gänge am Hinterrad, beginnend bei 9 Zähnen. Interessant ist deren progressive Abstufung mit zuerst vielen kleinen Ritzeln und zunehmend deutlicheren Gangsprüngen.

Die Carbon-Laufräder runden das Deluxe-Menü optisch und technisch perfekt ab. Optionen für Licht, Träger und Schützer sind integriert und clever mitgedacht.

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Sprintig leicht

Was die Waage zeigt, beweist die Praxis: Man muss nicht viel Kraft aufwenden, um das Rad vorwärts zu bringen. Dank des gerade im Vortrieb steifen Rahmens, steifer und leichter Laufräder mit schlanker Tubeless-Bereifung geht hier die Post ab. Auf Straße, Schotter, fein und grob, lässt sich das Rad leichtlaufend nach vorne treiben.

Dazu passt die knackige, präzise, super direkt schaltende Ekar mit ihren in Einerschritten abgestuften Sprintgängen. Größer abgestuft sind dann die Berggänge. So ist es perfekt. Im Gelände profitiert man auch vom merklich vorhandenen Komfort des Rades. Der steckt einerseits im schlanken Rahmen selbst, anderseits aber auch in der schlanken Stütze und dem, oft zu Unrecht gefürchteten, Carbon-Sattel. Das Steuer wiederum ist steif und direkt, womit sich das Anemos grundsätzlich präzise steuern lässt.

Die Länge des Rades tendiert aber mehr zur Spurtreue. Herausragend im Test – und im Gravelmarkt – sind die super ergonomischen Schaltbremshebel sowie die Bremsen an sich. Letztere packen kraftvoll zu, wobei der Druckpunkt fein ansteuerbar ist.

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Detailaufnahmen des Gravelbikes

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Die Ekar-Kassette steigt progressiv an

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Am Monostay lässt sich per Schelle auch ein Gepäckträger montieren

Parapera Anemos im Test: Fazit

Ekar, Shamal, viel Carbon – das klar sportliche Anemos zeigt, wo bei Gewicht und Ausstattung die Maßstäbe liegen. Die Fahreigenschaften sind wow, der Preis auch!

Positiv: Rahmen, Gewicht, Bremsen, Schaltung, Ausstattung allgemein, Schalt-Ergonomie, Fahreigenschaften, Preis

Negativ: Sattelstützenklemmung hier nicht optimal fest

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Parapera Anemos im Test: Charakter und Fazit

Sie interessieren sich für das Parapera Anemos? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Parapera-Website.

Parapera Anemos: Technische Details und Informationen

Preis 4152 Euro
Rad-Gewicht 8,3 kg (mit Pedalen)
Zuladung ** 126,7 kg
Größen Diamant: S, M, L*, XL, XXL

* Testgröße ** Zuladung = Fahrer und Gepäck

Ausstattung des Parapera Anemos

Rahmen T800 Carbon
Gabel T800 Carbon
Schaltung Campagnolo Ekar,
1×13-Gang
Kurbel Campagnolo Ekar, 40 Zähne
Kassette Campagnolo Ekar, 9-42
Entfaltung 2,08 – 9,71 m
Laufrad Campagnolo Shamal, ­24-Loch
Reifen Schwalbe G-One Allround, 28“, 35 mm
Bremsen hydr. Disc Campagnolo Ekar, 160/160 mm
Cockpit Vorbau: Syntace Lite Force; Lenker: Rennstahl Speedgravel; Lenkerband: Selle Italia Smootape
Sattelstütze Syntace P6 Carbon
Sattel Tune Komm-Vor+
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