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Eine gute Outdoor-Jacke schützt vor Wind und Regen

Die richtige Rad-Bekleidung für Wind und Wetter

Dem April-Wetter trotzen

Die richtige Rad-Bekleidung für Wind und Wetter

Das ist wirklich gemein im April: An dem einen Tag scheint die Sonne, es ist trocken und warm. Am nächsten Tag kommt ein Kälteeinbruch, es ist grau, windet und regnet in Strömen. Zu dieser Jahreszeit ist es ganz besonders wichtig, die richtige Kleidung zum Radfahren zu haben und auf jedes Wetter gefasst zu sein.
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Wenn Jacken wasserabweisend oder gar wasserdicht sein sollen, muss das Material mit einer Beschichtung oder Membran versehen sein – ein Klassiker ist das bekannte Gore-Tex. Das Besondere daran: Gore-Tex lässt weder Wind noch Wasser durch, ist aber zugleich atmungsaktiv. Damit wird es nicht nass unter der Jacke, selbst wenn man mal ins Schwitzen gerät. Gerade beim Radfahren und anderen sportlichen Aktivitäten ist das natürlich wichtig.

Soft- und Hardshell-Jacken

Wer zusätzlich zum Wind- und Wetterschutz auch eine wärmende Isolationsschicht benötigt, dem ist das Gewebe Softshell empfohlen. Es macht Outdoorbekleidung wasserabweisend bis fast wasserdicht und lässt Feuchtigkeit nach außen. Das Material ist weich und dehnbar. Eine dichtere Struktur haben Hardshell-Jacken. Sie sind in der Regel nicht ganz so atmungsaktiv, lassen dafür auch absolut keinen Regen durch. Wen die ganzen Materialien durcheinander bringen, sollte sich vor dem Kauf individuell beraten lassen. Dafür bieten Outdoorgeschäfte wie Sportscheck mittlerweile auch Online-Beratung an.

Kleidung ohne PFC

Doch nicht nur die Funktionen unterscheiden sich bei Funktionskleidung. Wie der Outdoor-Report von Greenpeace auch in diesem Jahr zeigt, verwenden zahlreiche Hersteller per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) um Kleidung und Zubehör wasserabweisend zu machen. Doch PFCs können umwelt- und gesundheitsschädlich sein. Einige Bekleidungshersteller wie beispielsweise Gonso aus Albstadt haben daher PFC-freie Jacken im Angebot.

Schlechtes Wetter ist selten

Obwohl es mittlerweile die beste Ausstattung für quasi jede Wetterlage gibt, schreckt viele Menschen Regen vom Radfahren ab. Für viele dient das angeblich so häufig schlechte Wetter als Argument gegen Berufspendeln mit dem Rad. Doch der Schein trügt: So oft regnet es in unseren Breitengraden nämlich gar nicht! Die Journalistin Andrea Reidl hat sich für die Wochenzeitung ZEIT dem Thema gewidmet – sie berichtet von einem Projekt in den Niederlanden, bei dem das Wetter täglich dokumentiert wird. Das Ergebnis: Auf nur 10 Prozent aller Fahrten wird der Radler in den Niederlanden nass – und von Dauerregen kann auch bei diesen Fahrten nicht die Rede sein. Für Deutschland wurden diese Informationen für das Blog Lastenradler nachgeprüft. Auch in München zeigte der Test damit auf, wie selten wir eigentlich unter schlechtem Wetter leiden.

Wetter-Experte im Interview: „90 Prozent sind regenfrei!“

Regen-Outfits im Test

Für alle, die auch an den – relativ seltenen – Regentagen Radeln wollen: Wir haben im Herbst, in der aktiv Radfahren-Ausgabe 11-12/2015, verschiedene Regen-Outfits getestet. Das Heft können Sie jederzeit nachbestellen!

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