Trekkingräder im Test
Trekkingrad-Test

Trekkingräder 2019 im Test: Sorglos fahren in verschiedenen Preisklassen

Fahren statt warten - Trekkingräder im Test

Ölst du noch oder fährst du schon? Starten statt warten – mit der richtigen Ausstattung kann man sich voll aufs Radfahren konzentrieren. Wir testen sieben Trekkingräder von günstig bis teuer auf ihre Sorgenfreiheit.
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Sich keine Sorgen machen zu müssen, ist der globale und zentrale wie nachvollziehbare Wunsch eigentlich aller Menschen. Und das ganz unabhängig davon, ob man sich wirklich und ernsthaft Sorgen machen muss, zumal in einer weitestgehend sicheren Gesellschaft, wie der unseren. Bei Fahrrädern, die in Deutschland auf den Markt kommen, muss man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Zumindest nicht um grundlegende Funktion und um seine eigene Sicherheit. ISO-Normen und TÜV sorgen schließlich für zuverlässigen Betrieb. Beim Thema Sorgenfreiheit geht es deshalb auch um etwas Anderes. Es geht darum, dass man sich nicht kümmern muss, dass man sein Trekkingrad oder seine Trekkingräder einfach benutzen kann, ohne sie ständig zu warten. Es geht ums Fahren statt Warten.

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Diese Räder haben wir getestet:

Modell Preis Prädikat Bezug
VSF Fahrradm. T-300 Gates 1299 Euro Preis-Leistung Zum Hersteller
Victoria Urban 5.7 D 1399 Euro Zum Hersteller
Velo de Ville A700 1868 Euro Zum Hersteller
Utopa London Rohloff 3641 Euro Zum Hersteller
Simplon Kagu Rohloff 3744 Euro Zum Hersteller
Idworx Opinion 5455 Euro Testsieger Zum Hersteller
Rennstahl 853 Reiserad Pinion 6195 Euro Empfehlung Zum Hersteller

Trekkingräder in verschiedenen Preisklassen im Test

Anhand von sieben Trekkingrädern für verschiedene Kontostände wollen wir zeigen, was es heißt und bedeutet, wenn man sich nicht ständig fragen muss: „Funktioniert mein Licht, die Bremse, die Schaltung?“

Angesichts von Staub, Regen, Salz und mangelnder Aufmerksamkeit leiden doch normalerweise viele Komponenten an Rost, Verschmutzung und erhöhtem Verschleiß. Mit einem Sorglosrad mit wartungsarmer Ausstattung muss man sich um so etwas nur wenig bis keine Gedanken machen.

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Was macht ein Sorglosrad aus?

Anfangen muss man beim Rahmen. Hier gelten hochwertige Stähle und Aluminiumlegierungen als Muss-ich-mir-keine-Gedanken-drum-machen-Basis. Sie halten lange und verzeihen auch grobmotorischen Umgang. Eine sorgfältige Vorbehandlung mit Korrosionsbeschichtungen innen wie außen ist eine sinnvolle Qualitätsverbesserung. Edelstahl und Titan haben das natürlich nicht nötig.

Fahrradfahren – und Pausen – genießen, steht bei Sorglosrädern an erster Stelle.

Auf vermeintlich komfortable Federgabeln und Sattelstützen verzichten Sorglosräder. Die benötigen zu viel Aufmerksamkeit in Sachen Wartung und Einstellung. Billige Varianten sind zudem schnell funktionslos. Pannensichere Ballonreifen übernehmen ihre Funktion günstiger sowie viel ausfallsicherer und sorgen obendrein für leichtes Abrollen. Züge, Leitungen und Kabel sind aufgeräumt und klapperfrei verlegt. Im Bedarfsfall lassen sie sich einfach auswechseln.

Durchgehend geschlossene Stränge benötigen zudem nur minimale Wartung. Wichtig sind auch hochwertige Kontakte. Gerade beim üblichen Stecker am Nabendynamo rutschen die Litzen viel zu oft raus. Besser sind steckerlose Kontaktierung über die Achsaufnahme oder hochwertige Kabelschuhe und Flachstecker. Lichter mit Helligkeitssensor sorgen selbstständig für beste Sichtbarkeit.

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Antrieb und Co.: Ausstattung der Trekkingräder

Im Antrieb geht an einem geschlossenen Getriebe, im Hinterrad oder im Tretlager, kein Weg vorbei. Je hochwertiger, desto besser. Hier sticht unbedingt die Rohloff-Schaltnabe hervor. Sie ist ein vielfach bewährter, unempfindsamer Dauerläufer. Die Kette profitiert von der festen Kettenlinie, weil ihr der verschleißintensive Schräglauf erspart bleibt. Um die Kette sauber ausrichten zu können, ist ein exakt gearbeiteter Rahmen notwendig mit einer einfach auszurichtenden Hinterradachse. Ein Riemen ist dagegen gar nicht unbedingt das Nonplusultra als Kraftüberträger. Auch er bedarf einiger Energie – Reinigen, Spannung, Ausrichtung – um zuverlässig Freude zu bereiten.Das Thema Sorgenfreiheit ergänzen hoch belastbare Komponenten wie Vorbauten, Lenker und Sattelstützen. Bei Reiserädern sind korrosionsfreie und trotzdem kräftige Träger ein Sorgenkiller. Eine weithin hörbare Klingel und eine robuster Sattel sollten selbstverständlich sein.

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Trekkingräder: (K)eine Frage des Preises

Wenn man diese, unvollständige, Liste mit Perfektionismus angeht, neigen Sorglosräder schnell dazu, ganz schön teuer zu sein. Unsere vier Testkandidaten über 3000 Euro zeigen das ganz eindrucksvoll – mit dem Idworx und dem Rennstahl an vorderster Front und auf einem Supertop-Level. Sorgenfreiheit, die über dem Durchschnitt liegt, kann aber auch erschwinglich sein. Das zu beweisen, gelingt uns mit den drei Rädern unter 2000 Euro.

Auch Sie wollen sorglos auf Ihrem Trekkingrad unterwegs sein? Den kompletten Test der Trekkingräder finden Sie in der aktuellen Ausgabe 11-12/2018 der aktiv Radfahren.

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