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Der Cratoni Smartride ist ein smarter Fahrradhelm

Smartride: Neuer Fahrradhelm von Cratoni

Smarter Kopfschutz

Smartride: Neuer Fahrradhelm von Cratoni

Cratoni bringt im Frühjahr 2018 den Smartride auf den Markt. Dieser Fahrradhelm lässt sich mit dem Smartphone koppeln und bietet damit viele neue Funktionen. Sogenannnte Smarthelme sind stark im Kommen.
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Bereits zur Eurobike 2016 hatte Helmspezialist Cratoni das Konzept eines innovativen Smarthelms vorgestellt, damals noch unter dem Namen C-94. Der Fahrradhelm ist jetzt serienreif und wird im Frühjahr 2018 unter dem Namen Smartride auf den Markt kommen. Das Besondere am Helm ist seine Konnektivität, mit der er über ganz neue Features verfügt als ein gewöhnlicher Fahrradhelm. Er lässt sich über die Cratoni App mit dem Smartphone verbinden und bietet auf diese Weise spannende Funktionen, die die Sicherheit des Radfahrers erhöhen.

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Funktionen des Smartride

Das wichtigste Sicherheits-Feature des Smartride ist der Crash-Sensor. Falls der Radfahrer stürzt, registriert dies der Helm und gibt die Info an die Cratoni App weiter. Ein vorher definierter Kontakt wird sodann per SMS über den Unfall inkl. Standort informiert. Aber auch im normalen Einsatz kommen die smarten Eigenschaften zum Zuge: Das Licht am Hinterkopf wird über eine kleine Fernbedienung am Lenker ein- und ausgeschaltet, auch seitliches Blinken beim Abbiegen ist möglich. Über die Lautsprecher- und Sprecheinrichtung kann der Radfahrer telefonieren und Musik hören, auch dies kann mittels App ganz einfach gesteuert werden. Seine wichtigste Funktion – nämlich den Kopfschutz – erfüllt der smarte Fahrradhelm natürlich auch: Er entspricht sogar der S-Pedelec-Norm NTA 8776.

Der Smartride verfügt über 9 Ventilationsöffnungen und abnehmbares Visier. Er wiegt 450 Gramm und wird ab Ostern 2018 in zwei Größen erhältlich sein: S-M (54-58 cm) und M-L (58-61 cm). Preis: 349,95 Euro

Die vielseitigen Funktionen des Cratoni Smartride

Der Cratoni Smartride verfügt über Rück- und Blinklichter

Der Cratoni Smartride verfügt über Rück- und Blinklichter

Den Sena X1 haben wir bereits getestet.

Den Sena X1 haben wir bereits getestet.

Livall MT 1

Smart Cycling liegt voll im Trend und das haben auch die Helmhersteller begriffen. Deshalb ist Cratonis Smartride bei weitem nicht der einzige smarte Fahrradhelm auf dem Markt. Ganz ähnlich ist der Mountainbike-Helm Livall MT 1: Auch hier gibt es eine SOS-Funktion im Fall eines Sturzes sowie die Möglichkeit, Musik zu hören, zu telefonieren und Navigationshinweise über die Lautsprecher zu empfangen. Praktisch! Preis: 139,99 Euro

Ebenfalls von Livall erhältlich: Der smarte Allround-Helm BH60SE (Preis: 149,99 Euro) sowie der BH51 für Urban Radler, dessen Licht über eine Tag/Nacht-Automatik verfügt. Preis: 169,99 Euro

Sena X1

Und Sena – eigentlich ein Motorradhelm-Spezialist – hat schon im vergangenen Jahr den X1 vorgestellt. Dieser Smarthelm ist mit einem Bluetooth-Kommunikationssystem ausgestattet, mit welchem er per Sena Ride Connected App mit dem Smartphone gekoppelt werden kann. Über die Sprecheinrichtung wird mit bis zu drei Begleitern kommuniziert (maximale Reichweite 900 Meter). Letztere „Walkie-Talkie“-Funktion ist interessant für Gruppenfahrten, sie funktioniert mit mehreren Sena-Helmen oder einer Bluetooth-Headset-Anlage. Aber auch Musikhören und das Erfassen von Fitnessdaten ist möglich. Für Technikfans gibt es auch noch eine „Pro“-Variante mit integrierter Kamera. Farben: Quartz White, Indigo Blue, Orion Gray, Jet Black. Preis: 229 Euro

Wir haben den Sena X1 getestet, unseren Eindruck gibt’s in der aktiv Radfahren 3-2018, die am 16. Februar 2018 erscheint.

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