Spikereifen zum Winterradeln im Test

Eis & Schnee? Sicher!

Spikereifen zum Winterradeln im Test

Frischer Schnee und überfrorene Nässe bringen Radfahrer in den kalten Wintermonaten durch abrupten Traktionsverlust schnell in brenzlige Situationen. Spikereifen helfen. Aber welche Modelle sind wirklich empfehlenswert? Ein Praxis- und Labortest zeigt Stärken und Schwächen.
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Ich fahre mit dem Rad in die Arbeit. Frühmorgens sind die Fahrradwege natürlich nicht geräumt, also weiche ich auf die Straße aus und werde prompt von einigen Autos geschnitten. Nachdem ich mich wieder auf den Radweg bemüht habe, kämpfe ich mich durch eine leichte Schneedecke, bevor ich mich in der nächsten Kurve wegen einer unter der Schneedecke befindlichen Eisschicht prompt auf die Nase lege. Eines steht daher fest: Für die kommenden Monate bin ich diesmal mit Spikereifen gewappnet.

Für wen sind Spikereifen sinnvoll?

Prinzipiell für alle, die im Winter sicher unterwegs sein wollen und mit Schnee, Eisflächen oder Blitzeis rechnen. Dabei ist es egal, ob Sie auf einem Trekking-, Mountain-, Fat- oder Gravelbike pedalieren, ob Sie mit oder ohne Motorunterstützung fahren. Über alle Hersteller hinweg findet sich für jede Radgattung der passende Reifen. Und selbst für kleine 20- und 24-Zoll-Reifen an Lasten-, Kompakt- oder Kinderrädern gibt es Alternativen (Schwalbe). Auf die Frage: „Darf ich in Deutschland auf der Straße überhaupt mit Spikes fahren?“, lautet die Antwort: Klassische Räder ohne Motor und Pedelecs dürfen mit Spikes im Straßenverkehr teilnehmen. Einzig S-Pedelecs sind ausgenommen.

Schlüpfrige Angelegenheit: Radfahren im Winter

Was muss ich mit Spikes beachten?

Zuerst die Breite, denn Spikes bauen durch das wintertaugliche Profil und die überstehenden Spikes etwas breiter und höher als klassische Reifen. Dem entgegnen die Hersteller, indem sie trotz der offiziell gleichen Größe meist etwas kleiner fertigen. So passen die Spikes dann mit Blick auf das Platzangebot in Rahmen und Gabel, ohne dass eine Nachjustage der Schutzbleche nötig ist. Ein Check mit eingebauten Reifen ist trotzdem sinnvoll, damit die Stahlkrallen nicht doch an der Lackierung streifen. Im Test fallen 45Nrth Wrathchild, ReTyre, VeeTire und der Kenda Klondike Skinny deutlich schmaler aus. Vorsicht ist beim 45Nrth Dillinger 4 angesagt, denn er baut deutlich breiter.

Wer seine Reifen performanceorientiert aufzieht, stellt sich die Frage: „Kann ich auch schlauchlos fahren?“ Alle Hersteller bieten bei Mountainbikereifen (und 45Nrth beim Gravelreifen) die Möglichkeit, auf den Schlauch zu verzichten. Das bringt in der Praxis einen geringeren Rollwiderstand, weniger Gewicht und einen Selbstheilungseffekt durch die dann zwingend zu verwendende Dichtmilch. Allerdings sollte diese für kalte Temperaturen freigegeben sein, damit sie ihrer Arbeit perfekt nachgehen kann. Ansonsten funktioniert der gute, alte Schlauch problemlos und ist bei einem Defekt einfach zu wechseln.

Die Montage ist mit herkömmlichen Reifen zu vergleichen. Alle Testprobanden sind mit mehr oder weniger Handkraft montierbar. Einzig der 45Nrth Gravdal sitzt straff und braucht einen Reifenheber. Und sollte bei Ihrer Reifen-Felgen-Kombination doch ein Problem auftreten: Mit Montage­fluid von CST oder Schwalbe flutscht es besser. Der größte Unterschied winkt nach der Montage. Damit sich die Spikes im Gummi setzen und dauerhaft sicher im Gummi sitzen, sollten die Reifen auf sauberer Asphaltstraße und bei langsamer Geschwindigkeit ohne scharfe Bremsmanöver gut 50 Kilometer eingefahren werden. Und wie lange halten Spikereifen? Die meist verbauten, gehärteten Stahlspikes aus Wolfram-Carbid-Stahl sind härter als Asphalt, halten mehrere tausend Kilometer und damit mehrere Jahre. Und sollte doch ein Spike verloren gehen, gibt es über den Händler kostengünstigen Ersatz.

Die Konstruktion ist anspruchsvoll!

Für eine gute Funktion und Haltbarkeit müssen die Hersteller einige Punkte beachten. Damit sich die Spikes nicht vorschnell verabschieden und sicher sitzen, muss die Karkasse stabiler und die Gummimischung härter ausfallen. Der Gummi darf bei kalten Temperaturen trotzdem nicht verspröden und muss gute Traktion generieren. Zu weiche Mischungen sind also nicht zielführend. Für eine gute Funktion bei Matsch und Schnee sollte das Profil deutlich offener gestaltet sein und eine gute Selbstreinigung aufweisen. Wer Gewicht sparen will, setzt beim Reifenfuß statt auf den klassischen Stahlring auf einen leichten Aramidkern. Diese Version findet man vor allem bei sportiven Mountainbikereifen. CST, ReTyre und Schwalbe bieten viele ihrer Reifen mit beiden Versionen an.

Im Detail unterscheiden sich beide Reifen dann im Gewicht und Preis. Die meist hohen Preise der Spikereifen resultieren am Ende aus mehreren Punkten: Die aufwändigere Konstruktion, die zusätzlich benötigten Spikes und mehr Arbeitsleistung, weil die Spikes von Hand eingesetzt werden. Wer sparen will, sollte Spikereifen antizyklisch kaufen, also im Frühjahr oder Sommer. Durch die geringen Auflagen ist die Auswahl meist eingeschränkt. Die meisten Versionen bieten der Suomi WXC Piikkisika und vor allem Schwalbe, die gar vier Laufradgrößen mit dem Marathon Winter Plus abdecken.

In der Praxis zählt vor allem Traktion und Pannenschutz

Schnee gibt es pulvrig, matschig, fest sowie frisch und festgefahren. Lamellenartige Oberflächen bieten eine gute Verzahnung, ein offenes Profil eine gute Selbstreinigung. Die Spikes spielen hier nur eine untergeordnete Rolle und kommen erst auf Eis richtig zum Tragen. Jetzt kommt der Luftdruck ins Spiel. Je nach Luftdruck, Positionierung und Anzahl liegen die seitlichen Spikes mehr oder weniger stark auf. Im Alltag und Trekkingbereich kann der Reifen so schnell und einfach an die Verhältnisse angepasst werden. Mit mehr Druck sinkt die Auflagefläche, der Grip und der Reifen rollt zügiger. Weniger Druck bewirkt genau das Gegenteil. Sitzen in der Mitte keine Spikes und ist der Luftdruck höher, laufen viele Trekking-Spikereifen ähnlich wie Standardreifen, rutschen aber bei Eis auch eher weg. Zahlreiche Spikes auf der Reifenschulter generieren in Kurven viel Grip. Auch wenn dieser oft überraschend hoch ausfällt, sollte man es im Winter trotzdem eher langsam und entspannt angehen lassen. Auf Asphalt ist der größte Unterschied das laute, spezifische Laufgeräusch durch die Spikes. Die Traktion wird meist nur gering beeinflusst, wenn oft das Gefühl auch gerne etwas anderes suggeriert. In unsere Bewertungen gehen jahrelange Erfahrungen von Testern, Endverbrauchern, Händlern, Winterevents sowie Testfahrten in Österreich und der Schweiz ein.

Beim Pannenschutz testen wir im Labor, um alle Werte direkt miteinander vergleichen zu können. Der Durchschlagschutz spiegelt das Überfahren von Gullydeckeln, Bordsteinkanten und großen Kanten wider. Hier landet Schwalbe auf den ersten Plätzen vor Kenda Klondike Elite. Schlusslichter sind 45Nrth Gravdal und ReTyre, wobei der ReTyre gerade einmal 26 Prozent des Erstplatzierten (Schwalbe) schafft. Beim Durchstichtest, der spitze Gegenstände wie Nägel und Dornen abbildet, schlägt die Stunde der Trekkingmodelle. Continental liegt hier vor Kenda und nochmal Continental. Die Letzten sind Suomi und 45Nrth. Der 45Nrth Wrathchild schafft gerade 47 Prozent des Continental. Flachen, scharfen Gegenständen wie Scherben und Steinen setzen Continental, CST und Schwalbe am meisten entgegen. Specialized und vor allem VeeTire schaffen gerade knapp die Hälfte des Erstplatzierten Schwalbe. Die stabilsten Seitenwände gegen Angriffe des Bordsteins oder eines Asts bietet CST vor Schwalbe IceSpiker und 45Nrth Dillinger. Am Ende finden sich Suomi und ReTyre. Hier liegen die Ex­treme nur 36 Prozent auseinander. In Summe aller Pannensicherheitswerte dominieren Conti und Schwalbe mit großem Abstand vor den Mitbewerbern.

Rollen Spikereifen wirklich schwerer?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, war es uns dank der Firma Bohle das erste Mal möglich, Spikereifen einem echten Prüfstandtest zu unterziehen. Das Problem sind die Spikes: Die gehärteten Spitzen zerstören die glatte Oberfläche der Prüfmaschine. Daher wurde extra ein spezieller Schutzgürtel angefertigt. Mit auf die Reifenbreiten angepassten Felgenbreiten und Luftdrücken wurden alle Reifen mit 50 Kilogramm belastet und bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h getestet. Im Vergleich überraschten die Trekkingreifen von Continental, Suomi und Schwalbe mit den geringsten Werten um 24 Watt.

Die höchsten Werte finden sich im MTB- und Fatbikebereich bei 45Nrth, Kenda und ReTyre um die 40 Watt (ca. 75 Prozent mehr). Während man mit den besten noch entspannt dahin rollt, ziehen einem die Schlusslichter ordentlich Körner. Interessant ist auch der Blick auf die Gewichte, denn einige der schwersten Modelle zählen überraschend zu den besten beim Rollwiderstand! Sie rollen zwar angenehm leicht, bieten aber nur einen zähen Antritt. Vergleicht man die Ergebnisse mit einem ähnlichen Reifenaufbau von Standardreifen, so laufen Spikereifen im Schnitt circa 10 Watt schwerer, wodurch in Summe ein Mehraufwand von 20 Watt entsteht. Das ist in der Praxis sehr deutlich spürbar!

Am Ende werden alle Werte aus Praxis und Prüfstand in einer Matrix eingegeben. Die Relevanz der Kriterien teilt sich wie folgt auf: Montage und Gewicht je 5 Prozent, Rollwiderstand 15 Prozent. Auf Pannenschutz, Traktion Eis und Schnee entfallen je 25 Prozent.

Spikereifen-Test: Fazit

Ein Gravel-, drei Fatbike-, fünf MTB- und neun Trekkingreifen: Hier findet jeder seinen Winterreifen. Im Detail begeistern bezüglich Preis-Leistung vor allem CST (Fatbike, Trekking) und ReTyre (MTB). Empfehlungen heimsen beim Mountainbike Suomi und im Trekkingbereich Continental und Specialized ein. Die Testsiege in den Kategorien gehen an Vee Tire Co. (Fatbike) sowie Schwalbe (MTB und Trekking). Bleib, Ihnen eine allzeit sichere Fahrt zu wünschen. Und natürlich viel Spaß beim Spiken!

Mit dem Fahrrad über weiße, verschneite Pisten zu fahren, macht einfach unglaublich viel Spaß!

Die getesteten Spikereifen im Überblick

Modell Radgattung Preis Prädikat
CST Studmuffin Trekking 36,95 Euro Preis/Leistung
Continental Contact Spike 120 Trekking 37,90 Euro Empfehlung
CST Toboggan Fatbike 39,95 Euro Preis/Leistung
Continental Contact Spike 240 Trekking 49,90 Euro
Retyre Regular Spike Racer MTB 49,90/58,90 Euro Preis/Leistung
Retyre Regular Spike Racer Trekking 49,90/58,90 Euro
Kenda Klondike Skinny Trekking 58,90 Euro
Schwalbe Marathon Winter Plus Trekking 62,90 Euro Testsieger
Specialized Icebreaker 138 Reflect Trekking 66,90 Euro
Suomi Routa E-Bike Trekking 69,90 Euro
Schwalbe Icespiker Pro Performance MTB 72,90/92,90 Euro Testsieger
Kenda Klondike Elite MTB 79,90 Euro
Suomi WXC Piikkisika MTB 89,90 Euro Empfehlung
Specialized Icebreaker 224 Reflect Trekking 95,90 Euro
45Nrth Dillinger 4 Fatbike 149,99 Euro
45Nrth Gravdal Gravel 149,99 Euro
Vee Tire Co. Snow Avalanche Fatbike 159,95 Euro Testsieger
45Nrth Wrathchild MTB 169,99 Euro
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Die Testurteile im Detail

Spikereifen im Überblick

CST Studmuffin

Der CST ist leicht, die echte Breite genau angegeben. Die Montage braucht ohne Hebel etwas Handkraft. In der Praxis rollt er noch gut, die Pannensicherheit könnte gerne besser ausfallen. Gute Performance auf Schnee und Eis. Preis-Leistungskracher.

Continental Contact Spike 120

Günstiger Reifen für nicht zu extremes Winterwetter. Fällt passend aus, lässt sich leicht montieren. Gewicht ist noch gut. Überzeugt durch sehr leichten Lauf und hohe Pannensicherheit. Bei Schnee gut. Auf Eis vor allem in Kurven mit Bedacht fahren.

CST Toboggan:

Sehr günstiger Fat-Spike mit gutem Pannenschutz trifft hier auf sehr hohes Gewicht und hohen Rollwiderstand. Auf Schnee top, auf Eis mit nur minimalen Einschränkungen. Die optional teurere Variante ist faltbar, leichter und schlauchlos fahrbar.

Continental Contact Spike 240:

Quasi baugleich mit seinem günstigeren Bruder. Mehr Spikes sorgen hier für einen höheren Preis, mehr Gewicht, aber auch mehr Sicherheit auf Eisflächen. Für alle, die einen breiten Einsatzbereich und wenig (Eis-)Überraschungen wünschen. Fairer Preis.

Retyre Regular Spike Racer MTB:

Günstiger MTB-Spike, der deutlich schmaler als angegeben ausfällt. Mit offenem Profil und gleichmäßig verteilten Spikes top Traktion auf Schnee und Eis. Schlechtester Rollwiderstand und nur mittelmäßiger Pannenschutz schmälern das Bild deutlich.

Retyre Regular Spike Racer Trekking:

Trotz guter Breite sehr leichter Spike. Mit Handkraft auch ohne Heber zu montieren. Bietet dank offenem Profil und zahlreicher Spikes auf Schnee und Eis viel Sicherheit. Rollt überraschend schwer und ist das Schlusslicht beim Pannenschutz.

Kenda Klondike Skinny:

Der Kenda fällt deutlich schmaler als angegeben aus. In der Praxis sollte man es auf Eis vor allem in Schräglagen langsamer angehen lassen. Der Rollwiderstand ist für einen Trekkingreifen hoch. Überzeugt ansonsten mit durchwegs guten Noten.

Schwalbe Marathon Winter Plus:

Bis auf das sehr hohe Gewicht begeistert Schwalbes Trekking-Spike durch die Bank. Rollt für einen Spike sehr gut, bietet höchste Pannensicherheit sowie Bestnoten auf Schnee und Eis. In diversen Durchmessern und Breiten erhältlich. Verdienter Testsieg.

Specialized Icebreaker 138 Reflect:

Der Name ist etwas irreführend, denn der Specialized begeistert vor allem auf Schnee. Auf Eis fehlen ihm die Spikes in der Mitte, die aber optional nachrüstbar sind. Rollt gut und fällt nicht allzu schwer aus. Der Pannenschutz könnte besser sein.

Suomi Routa E-Bike:

Eher teurer Trekking-Spike, der in zwei Größen erhältlich ist. Bietet gute Sicherheit auf Schnee und zählt auf Eis zu den sicheren Modellen. Rollt überraschend leicht, beschleunigt durch das höhere Gewicht aber zäh. Mäßiger Pannenschutz.

Schwalbe Icespiker Pro Performance:

Das offene Profil mit vielen Spikes zählt auf Schnee und Eis zum Besten. Der Pannenschutz ist exzellent. Das Gewicht und der Rollwiderstand sind für einen breiten MTB-Spike gut. Die teure Version ist schlauchlos fahrbar. Viele Varianten erhältlich.

Kenda Klondike Elite:

Der eher günstige MTB-Spike heimst bei Montage, Traktion auf Schnee und Eis sowie Pannenschutz gute Noten ein. Nur das höhere Gewicht und der Rollwiderstand geben Abzüge. Dass es nicht zum Tipp reicht, liegt an der starken Konkurrenz.

Suomi WXC Piikiisika:

Mit Bestnoten bei Montage und vor allem der Traktion auf Schnee und Eis kann der Suomi ebenso punkten wie bei den zahlreich erhältlichen Varianten. Rollt passabel. Das höhere Gewicht stört weniger, die mäßige Pannensicherheit aber schon.

Specialized Iceabreaker 224 Reflect:

Teurer Trekking-Spike, der nur in einer Variante erhältlich ist. Trifft die angegebenen Breite sehr genau. Beißt auf Schnee und Eis famos zu. Erzielt bei Gewicht und Rollwiderstand gute Werte, lässt aber beim Pannenschutz wichtige Punkte liegen.

45Nrth Dillinger 4:

Der Dillinger lässt sich leicht montieren. Auf Schnee zeigt er sich gutmütig, glänzt auf Eis. Das Gewicht ist für einen Fat-Spike gut. Der hohe Rollwiderstand im Labor überrascht, weil er sich in der Praxis leichtfüßiger anfühlt. Viele Varianten. Teuer!

45Nrth Gravdal:

Der Gravdal ist ein dynamischer Gravel-Spike. Gibts in vielen Varianten. Zur Montage braucht man Schmackes und einen Reifenheber. Fällt sehr leicht aus und rollt gut. Traktion auf Schnee ist top, auf Eis gut. Der Pannenschutz ist Opfer des Leichtbaus.

Vee Tire Co. Snow Avalanche:

Großvolumiger Fat-Spike, der mit Schnee sehr gut und auf Eis gut zurechtkommt. Gewicht und Rollwiderstand fallen für einen Fattie überraschend gering aus. Auch der Pannenschutz passt. Chapeau! Der Preis ist hoch, aber der Leistung angemessen.

45Nrth Wrathchild:

Breiter MTB-Spike, der schmaler als angegeben ist. Die Montage geht leicht von der Hand. Für die Breite rollt er gut und fällt leicht aus. Die Traktion passt, wenn auch die Seitenführung etwas besser sein könnte. Der Preis ist sehr ambitioniert.

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