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Sorglosrad, Definition

Was macht ein Sorglosrad aus? Begriffsklärung, Definition, Eigenschaften

Was macht ein Sorglosrad aus?

Was macht ein Sorglosrad aus? Begriffsklärung, Definition, Eigenschaften

Sorglosräder versprechen unbeschwerten Fahrspaß. Dafür kommt es auf ein paar Details an. Eine Begriffsklärung, was wir unter Sorglosrädern verstehen.
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Was macht ein Sorglosrad aus? Die wichtigsten Eigenschaften eines guten, wartungsarmen Urbanbikes, zusammengestellt von der aktiv Radfahren.

Sorglosrad-Merkmale: Diebstahlschutz, Rahmenschloss und Co.

Diebstahlschutz

Licht, Sattel, Laufräder sollten mindestens mit einfachen Schrauben, idealerweise mit speziellen Sicherungssystemen gesichert sein.

Rahmenschloss

Mit einem Rahmenschloss hat man eine Abschließoption immer sicher dabei. Mit einer Kette kombiniert ideal zum Anschließen.

Starre Stütze

Vor allem Sattelstützen mit kleinem Durchmesser (27,2 mm) haben oft ausreichend Flex. Sie machen anfällige und unfunktiona le Federstützen überflüssig.

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Griffe, Lichtanlage, Gabel und Reifen bei einem Sorglosrad

Ergonomische Griffe

Für anhaltende Fahrfreude muss sich der Körper auf dem Rad wohl fühlen. Ein erster Schritt sind ergonomische Griffe mit breiter Handauflage. Im Idealfall ist das Rad komplett individuell angepasst.

Zugführungen

Schaltzüge sollten durchgehend geschlossen verlegt werden, um vor Korrosion geschützt zu sein. Alle Stränge laufen entweder sauber verlegt am oder klapperfrei und einfach wartbar im Rahmen.

Ausfallsichere Lichtanlage

Nur eine Kombination aus Nabendynamo und LED-Beleuchtung ist wirklich ausfallsicher und steht immer zur Verfügung.

Starrgabel und Komfortreifen

Beides zusammen schafft ausreichend Fahrkomfort, ist aber weit weniger wartungsintensiv als eine Federgabel mit Luft oder Stahlfeder.

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Wodurch definiert sich ein Sorglosrad? Schutzbleche, Schaltung

Schutzbleche

Die Radschützer müssen rund den Reifen überdecken, stabil und vor allem ausreichend lang sein. (Mehr zu dem Thema in der aktiv Radfahren 11-12/2019).

Getriebeschaltung

Eine Getriebeschaltung ist komplett gekapselt. So können Schmutz, Wasser und Salz der Mechanik nichts anhaben. Zudem ermöglicht sie eine stabile, gerade Kettenlinie. Das mindert den Verschleiß.

Stabiler Ständer

Eine Parkstütze wird oft als lästig angesehen. Dabei ist sie essentiell im Alltag und schützt den Rahmen vor Kratzern. Am besten ist sie stabil am Hinterbau montiert.

Ketten-/ Riemenschutz

Mindestens eine Art Leiste schützt die Hose vor öliger Kette oder Einklemmen, auch beim Riemen. Ein hochwertiger, geschlossener Kasten hält den Antrieb sauber und trocken.

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Antrieb, Pedale, Bremsen

Antrieb

Ein Riemen ist etwas wartungsärmer als eine Kette, aber nicht wartungsfrei! Auch ihn muss man gelegentlich säubern, damit er lange hält und sauber läuft. Dazu kommt die nötige Riemenspannung. Dafür ist er nicht ölig.

Rutschsichere Pedale

Vor allem an Urbanbikes haben sich Flach- oder Blockpedale mit Sandpapier (-ähnlicher) Oberfläche bewährt. Gummi dagegen kann rutschig sein. Klickpedale sind wegen notwendiger Schuhgegenstücke im Alltag unpraktisch. Bärentatzen besitzen ein gewisses Verletzungsrisiko.

Bremsen

Mechanische Stopper sind bei starken Schäden einfacher zu reparieren. Hydraulische Bremsen sind aber kräftiger und zuverlässiger. Scheibenbremsen schonen die Felgen und sind bei Regen sicherer.

Pannensichere Reifen

Zuverlässiger Pannenschutz ist Grundvoraussetzung für unbeschwertes Fahren. Für Vielfahrer kann sich ein noch sicheres Tubeless-System lohnen. Das benötigt aber etwas mehr Aufmerksamkeit.

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