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Metz Moover, Gewinnspiel, Test
Metz Moover im Test – E-Scooter im Wert von 2000 Euro gewinnen!

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Metz Moover im Test – E-Scooter im Wert von 2000 Euro gewinnen!

Gewinnen Sie jetzt einen E-Scooter im Wert von 2000 Euro: den Metz Moover. Wie Sie an der Verlosung teilnehmen können, was die Bedingungen sind und wie die Redaktion des RadMarkt den Metz Moover bewertet, lesen Sie hier.
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Metz Moover im Test: Der Vorbote

Als erstes in Deutschland hergestelltes Elektrokleinstfahrzeug darf der 20 Stundenkilometer schnelle, elektrisch angetriebene Scooter Moover von Metz Mecatech auf deutschen Straßen und Radwegen benutzt werden – und zwar schon bevor die neue Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr amtlich ist. Der RadMarkt hat den E-Scooter ausprobiert.

Die Verordnung soll bald regeln, unter welchen Voraussetzungen elektrisch betriebene Minifahrzeuge ohne Sitz, wie motorisierte Tretroller oder Longboards, für den Gebrauch im Straßenverkehr zuge­lassen werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat für den Metz-Scooter eine Sondergenehmigung erteilt, so dass man ihn bereits seit dem 1. März 2019 im deutschen Straßenverkehr fahren darf.

Der Metz Moover macht einen vertrauenerweckenden soliden ersten Eindruck – kein Klappern, kein Wackeln ist zu bemerken. Das Aufklappen der Lenkersäule und das Einrasten des Sicherungshebels funktioniert selbsterklärend und sicher, ebenso das Entriegeln und Zusammenklappen, zumal wenn man schon mal ein unmotorisiertes Kickboard benutzt hat.

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Metz Moover: Akku, Gewicht, Versicherungskennzeichen

Der Akku liegt unter dem Trittbrett. Dort findet sich auch die per Magnetverschluss verstöpselte Ladebuchse, denn der Akku ist nicht entnehmbar. Durch die stabile Bauweise und das Gewicht von Akku und Motor bringt der Scooter es allerdings auf stattliche 16 Kilo.

Um den Scooter auf der Straße bewegen zu dürfen, muss der Fahrer mindestens 15 Jahre alt sein und im Besitz mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung. Außerdem ist er versicherungspflichtig: Auf dem hinteren Schutzblech prangt das neue Versicherungskennzeichen, quasi die Miniatur eines Mofa-Kennzeichens zum Aufkleben. Die Haftpflicht kostet rund 35 Euro und gilt für ein Jahr. Das Tragen eines Helms ist bei der Benutzung des Elektroscooters nicht vorgeschrieben, doch der Hersteller empfiehlt es.

Anfahren nur ohne Motorkraft

Um beim Fahren den Motor zuzuschalten, muss ich den Scooter erst einmal auf 8 Stundenkilometer beschleunigen. Ab dann kann ich auch den zweiten Fuß auf das mit rutschhemmenden Streifen versehene Holztrittbrett setzen und mit dem rechten Daumen den Gashebel betätigen. Der Motor in der Hinterradnabe zieht ordentlich durch und beschleunigt sehr zügig.

Durch die aufrechte Haltung ist es ein ganz anderes Gefühl als auf dem Fahrrad und im ersten Durchgang fühlen sich die erlaubten 20 Stundenkilometer fast zu flott an, das Wohlfühltempo liegt da eher so bei 17 Stundenkilometern. Doch das soll sich ändern. Nach den ersten paar hundert Metern, in denen ich mich an das Handling gewöhne und Bremsen und Kurvenverhalten einschätzen lerne, erscheint mir Tempo 20 passend und gut handhabbar.

Die Motorunterstützung lässt sich anpassen, je nachdem, wie stark man den Hebel durchdrückt mit Eco, Sport oder Power. So kann ich feinfühlig das Tempo regeln, um bei Gegenverkehr, oder wenn ich Hindernisse umfahren muss, den Roller unter Kontrolle zu behalten. Die Tektro-Scheibenbremsen lassen sich gut dosieren. Auch auf der Autobahnbrücke schiebt mich der Motor beinahe in Höchstgeschwindigkeit die Steigung hoch.

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Schritttempomodus des Metz Moover

In Kurven lasse ich rollen, ohne Gas zu geben, damit die Reifen nicht wegrutschen, Schräglage wie mit dem Fahrrad ist eher nicht angesagt. Aber die Big-Apple-Bereifung in 12 Zoll bietet auch auf feuchtem Asphalt anständigen Grip. Und sie rollt auch über kleinere auf die Straße gewehte Äste locker hinweg. Bei grobkantiger Dekopflasterung und an größeren Asphaltfugen rappelt es schon ein bisschen, ebenso an abgesenkten Bordsteinen, wo ich das Tempo drossele.

Wenn man den Gashebel im Stand durchdrückt, schaltet der Scooter in den Schrittmodus. Dann ist die Höchstgeschwindigkeit auf 6 Stundenkilometer begrenzt. Das ist auch nützlich, wenn man ihn schieben will, zum Beispiel beim Überqueren einer Kreuzung oder im Bahnhofstunnel. Denn der Scooter eignet sich gut, um ihn zum Beispiel auf Pendelstrecken mit dem Zug zu kombinieren. So kann ich die letzten 3 Kilometer schnell auf zwei Rädern zurücklegen. Die 25 Kilometer Reichweite, die Metz für eine Ladung der 216-Wattstunden-Batterie angibt, reichen locker.

Mitnahme im Zug

Im Zug kann man den motorisierten Tretroller zusammen­falten und die Lenkersäule auf dem Gepäckträger mit einem Ratschenband fixieren. Um ihn schmaler zusammen­zulegen, kann man auch vorher noch den Lenker verdrehen, dann wird das Gesamtpaket etwas höher (100 Zentimeter lang und 60 hoch). An der Lenkersäule lässt sich das Scooterpaket tragen. Mir persönlich reichen wegen des Gewichts von 16 Kilo aber schon die paar Schritte vom Bahnsteig in den Zug. Im Bahnhof setze ich auf Schieben und Aufzug.

Auch um mal noch ein Brot zu holen, kann man sich prima auf den Scooter schwingen. Für Pendelstrecken wie Einkaufstouren ist das von Metz angebotene Sortiment an Körben und Taschen, die vorne und hinten angebracht werden können, eine Option, wenn man Einkäufe oder Arbeitsunterlagen nicht im Rucksack tragen möchte. An Zuladung – Fahrergewicht plus Gepäck – sind 94 Kilo erlaubt.

Der Metz Moover zeigt sich als Flitzer mit einer ausgewogenen Mischung an Kompaktheit, Hochwertigkeit und sicherem Handling und kann einen modernen Mobilitätsmix gut ergänzen.

Metz Moover: Detailaufnahmen des E-Scooters

Metz Moover, Detail

 

Metz Moover, Detail

 

Metz Moover, Detail

 

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Metz Moover, Detail

 

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Wer verkauft den E-Scooter Metz Moover?

Wer wird das Geschäft mit den Trittbrettfahrern künftig machen? Denn, dass dieses Geschäftsfeld entsteht, darauf deuten Erfahrungen aus anderen Ländern hin, die mit der Zulassung der motorisierten Tretroller schneller waren. In New York würden sie bereits zum Stadtbild gehören, hört man.

Wo soll der Roller über den Tresen gehen: im Auto-, Motorrad-, Fahrrad- oder Elektro­handel? Oder im Direktvertrieb online durch die Hersteller? Der Fahrradhandel, der bereits E-Bikes führt, kann sich damit zunehmend als Lösungsanbieter für Mobilität darstellen. Zusammen mit E-Bikes und eventuell E-Motorrollern kann er ein breites Spektrum an sanfter Nahmobilität bieten. Die Technik ähnelt der des E-Bikes, so dass kaum neues Fachwissen und Werkstatt-Know-how benötigt werden.

Der nächste Verwandte der Moover-Klasse ist übrigens das E-Faltrad mit kleinen Laufrädern: schwerer, teuer, aber etwas variabler und für etwas längere Strecken geeignet. So kann der Händler ein gut abgestuftes Portfolio anbieten.

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Metz Moover: Daten und Informationen zum E-Scooter

UVP 1.998 Euro
Gewicht ca. 16 kg
Höchstgeschwindigkeit 20 km/h
Schritttempo-Modus 6 km/h
Batterie 216 Wh Lithium-Ionen-Batterie
Motor 250 W Nenndauer- und 500 W Peakleistung
Reichweite bis zu 25 km/h*
Erlaubnis auf Straßen**
auf Radwegen**

* abhängig von Fahrergewicht und Fahrbedingungen

** In Deutschland: mit Versicherungsmarke zum Aufkleben und Mofa-Prüfbescheinigung

Sie wollen weitere Informationen über den Metz Moover erhalten? Klicken Sie auf die Website von Metz Mecatech und informieren Sie sich über das E-Bike, das womöglich schon bald in Ihrem Besitz ist.

Gewinnspiel: Wie können Sie den Metz Moover gewinnen?

Gemeinsam mit Metz Mecatech verlosen der RadMarkt und ElektroRad einen E-Scooter Metz Moover*.

Ihr eigener E-Scooter Metz Moover ist für Sie nur einen Mausklick entfernt. Klicken Sie sich einfach rüber, geben Sie Ihre Adressdaten ein und schon nehmen Sie teil: Hier geht’s zum Gewinnspiel! Wir drücken die Daumen.

Der Rechtsweg für das Gewinnspiel ist ausgeschlossen.

Gewinnspiel-Ende: 12. Mai 2019

*Bitte beachten: Es handelt sich bei dem verlosten Modell um den E-Scooter, der für diesen Testbericht Probe gefahren wurde. Er befindet sich in einwandfreiem, neuwertigen Zustand.

Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich!

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