Entlang der Rhone gibt es viele kulturelle Highlights
Rhône-Radweg: Kultur und Genuss

Rhône-Radweg: Touren in traumhafter Kulisse

Frankreich „erfahren“: Ein Genuss für alle Sinne

Die Rhône wird flankiert von lieblichen Weinanbaugebieten, duftenden Obsthainen, steilen Bergen und nahezu durchgehend begleitet vom Rhône-Radweg. Ideal für ausgedehnte Radtouren in traumhafter Kulisse.
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Ganz schön lang, aber alles andere als langweilig. 812 Kilometer fließt die Rhône von ihrer Quelle im Schweizer Kanton Wallis bis zum südfranzösischen Camargue-Delta, wo sie ins Mittelmeer mündet. Ein mächtiger Fluss, flankiert von lieblichen Weinanbaugebieten, duftenden Obsthainen, steilen Bergen, nahezu durchgehend begleitet vom Rhône-Radweg, gut ausgebaut und ein Musterbeispiel an Beschilderung und Streckenführung. Die Radreise-Experten von Rückenwind haben entlang der Rhône zwei großartige Routen für Genuss-Radler ausgearbeitet: von Genf bis Lyon (ca. 265 km) und von Lyon nach Orange (ca. 275 km). Beide sind selbstverständlich gut kombinierbar. Und wer darüber hinaus noch Zeit, Lust und Kondition hat, kann ja die Rundtour „Höhepunkte der Provence“ einfach noch anhängen…

Ausgangspunkt für die erste Route ist Genf, die „kleinste Metropole der Welt“. Es lohnt sich, früh anzureisen, um Zeit für einen Altstadtbummeln zu haben und die 140 Meter hohe, beleuchtete Fontäne im See anzusehen, bevor die Radtour mit der Fahrt durch den Défilé de l’Écluse, einen schmalen Flussdurchgang durchs Gebirge, beginnt. Entlang von Weinreben, mit Blick auf die Savoyer Alpen und den Mont Blanc geht’s zum ersten Etappenziel Seyssel.

Rhône-Radweg: Entspannen und einfach nur genießen

Steile Weinberge begleiten die Etappe über Chanaz nach Champagneux. Dort ist ein Tages-Ausflug zum Aussichtsplateau von Rochefort geplant. Im Hotel laden Sonnenterrasse, Hallenbad und ein Spezialitäten-Restaurant zum Entspannen und Genießen ein. Die eventuell „eingeatmeten“ Kalorien werden sich auf der rund 70 km langen Strecke nach Meximieux garantiert wieder verflüchtigen, oder spätestens beim Spaziergang nach Pérouges, eines der schönsten Bergdörfer Frankreichs. Entlang der Rhône radelt es sich am nächsten Tag flott und problemlos nach Lyon, wo sich der Besuch in einem der vielen exquisiten Restaurants als krönender Abschluss der Tour anbietet.

In der UNESCO-Stadt Lyon, die mit mächtigen Kirchen und rund dreißig Museen ein Paradies für Kultur-Reisende ist, beginnt die zweite Rhône-Route. Die ersten beiden Tages-Etappen – von Lyon zum antiken Vienne und von dort nach Serrières – bieten mit jeweils nur 35 Radkilometern viel Zeit zum Schauen und Genießen. Gut so. Denn es gibt jede Menge Sehenswertes, z. B. das futuristische Museum „des Confluences“ am Zusammenfluss von Rhône und Saóne, den Tempel des Augustus und der Livia und das größte römische Theater Galliens. Weiter geht’s am Flussufer entlang Richtung Süden, zunächst von lieblichen Weinbergen begleitet, später, im fruchtbaren Rhône-Tal, von zahllosen Obsthainen. In Montélimar wartet dann schon der nächste Gaumenschmaus: besonders köstliches Nougat. Beeindruckende Hängebrücken, die ehemalige Bischofsstadt Viviers und die wunderbare Stille in den Auwäldern auf der Fahrt nach Bourg St. Andéol sorgen am vorletzten Tag für unvergessliche Momente, bevor die Radtour durch leuchtende Sonnenblumenfelder, Äpfel- und Pfirsichgärten, Tomaten- und Basilikumfelder in Orange zu Ende geht.

Weitere Infos: Rückenwind Reisen GmbH, Am Patentbusch 14, D-26125 Oldenburg, Tel. 04 41/4 85 97-0, www.rueckenwind.de

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