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Trekkingräder mit XT-Ausstattung im Test: 8 Räder von 1599 bis 1899 Euro

Das zahlt sich aus

Trekkingräder mit XT-Ausstattung im Test: 8 Räder von 1599 bis 1899 Euro

Niedriges Gewicht, Haltbarkeit, zuverlässige Funktion und niedriger Preis. Dieses Quartett bekommt man nur selten vollzählig auf die Hand. Gerade der niedrige Preis ist eine seltene Karte. Allerdings: Über die Lebensdauer betrachtet und die Freude am Produkt, kann auch ein hoher Preis auf Dauer günstig sein. Trekkingräder mit XT-Ausstattung im Test.
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Es gibt wenige Buchstaben in der Fahrradwelt, die so glänzen, dass sie alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen: XT. Shimanos oberste Komponenten-Gruppe für Trekkingradfahrer. Mit vollem Namen übrigens „Shimano Deore XT“. Wie oft werden Kunden mit dem Kürzel gelockt, wird ihnen versprochen, ein Rad sei mit „der XT“ ausgestattet? Dabei ist vielleicht gerade einmal das Schaltwerk entsprechend signiert, während der Rest wenigstens eine Klasse darunter angesiedelt ist. Und wie oft wollen sich Radkäufer damit auch locken lassen? Wollen die magischen Buchstaben hören und sehen: X, T. Man glaubt halt an das Qualitätsversprechen. Nicht zu Unrecht, keine Frage. Denn die Komponenten für Antrieb, Schaltung, Laufrad und Bremse sind wirklich hochwertig, robust, dabei ziemlich leicht, leichtgängig und zuverlässig. Sie sind das Beste, was der Markt in der Breite für Trekkingräder zu bieten hat.

Klar, gibt es andere Produkte, die andere Vorteile haben. Aber die XT-Komponenten haben zu Recht ihren sehr guten Ruf. Wenn also, wie bei den Trekkingrädern dieses Tests, diese hochgelobte Gruppe in großer oder ganzer Breite verbaut ist, dann ist das ein echtes, verläss­liches Qualitätsversprechen für stetiges Fahrvergnügen.

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Trekkingräder mit XT: Qualitätsversprechen

Man sollte allerdings bereit sein, einige Hundert-Euro-Scheine über den Verkaufstresen zu reichen. Unsere Testräder fangen immerhin bei 1599 Euro an – da ist dann noch nicht komplett XT verbaut – und gehen bis 1899 Euro.

Je nach Hersteller und Geschäftsmodell, etwa Direktvertrieb, bekommt man die volle Dosis plus einige Extras, wie eine Oberklasse-Federgabel oder auch High-End-Scheinwerfer. Denn das Qualitätsversprechen der XT strahlt auch auf die anderen Komponenten ab. Damit das Gesamtpaket stimmt, ist die Qualität insgesamt sehr hochwertig.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Pakete sind in dieser Klasse rund, hochwertig und die Leistung sehr attraktiv. Es lohnt sich also. Da bildet unser Trekkingräder-Test keine Ausnahme.

Diese Trekkingräder mit XT haben wir getestet

Modell Marke Preis Prädikat
Bergamont Horizon 9 1599 Euro Preis/Leistung
VSF Fahrradmanufaktur T-700 XT Disc 1699 Euro
Contoura Freejack 1799 Euro
Gudereit LC-90 Evo 1799 Euro
Liv LaVie SLR 0 1799 Euro
Stevens Avantgarde 1799 Euro Kauftipp
Raleigh Rushhour 7.0 1899 Euro Kauftipp
Rose Multisport 3 1899 Euro Preis/Leistung

Die ausführlichen Testberichte für die Trekkingräder mit XT-Ausstattung lesen Sie in der aktiv Radfahren 9-10/2020. Hier können Sie die Jubiläumsausgabe als Printmagazin oder E-Paper bestellen.

Die getesteten Trekkingräder mit XT in der Bildergalerie

Bergamont Horizon 9, Test, Trekkingräder

Bergamont Horizon 9

VSF Fahrradmanufaktur T-700 XT Disc, Trekkingräder, XT, Test

VSF Fahrradmanufaktur T-700 XT Disc

Contoura Freejack, Trekkingräder, XT, Test

Contoura Freejack

Gudereit LC-90 Evo, Trekkingräder mit XT, Test

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Liv LaVie SLR 0, Trekkingräder mit XT, Test

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Stevens Avantgarde, aktiv Radfahren 9-10/2020, Test, Trekkingräder

Stevens Avantgarde

Raleigh Rushhour 7.0, Test, Kaufberatung, Trekkingräder

Raleigh Rushhour 7.0

Rose Multisport 3, Trekkingräder, XT, Test

Rose Multisport 3

Ursprung im Gelände

XT, das steht für Cross Terrain. So ist die XT-Gruppe zunächst einmal als Oberklasse-Mountainbike-Gruppe gestartet, 1983 war das. Inzwischen ist die Gruppe auch im Trekkingbereich längst etabliert und gehört hier eben zu den Top-Komponenten.

Es gibt für uns Alltags- und Tourenfahrer auch eigene Komponenten, wie mittellange 3-Finger-Bremsgriffe, oder einen Nabendynamo. Während bei den Mountainbikern längst 1×11- oder auch 1×12-Schaltungen angesagt sind, hat sich im Trekkingmarkt die vielseitige Dreifach-Kurbel mit 48, 36, 26 Zähnen etabliert.

Man sieht das durchgehend an den Testrädern, wo sie standardmäßig mit einer Zehnfach-Kassette kombiniert wird. Variation erhält die Schaltung durch unterschiedlich breit gespreizte Ritzelpakete mit 11 bis 32, 34 oder 36 Zähnen. Das hat Einfluss auf die kleinen Gänge und damit auf die Kletterfähigkeit der Räder.

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Runde Sache

Die Testräder sind alle insgesamt sehr gut ausgewogen. Sie sind nicht zu schwer – mit 13,5 kg für das Contoura Freejack haben wir sogar einen Top-Wert – und laufen alle angenehm leicht.

Besonders heben sich da wieder das Freejack mit seinen breiten Reifen und das LIV LaVie SLR 0, mit roll­wider­stands­armer Tubeless-Bereifung, hervor. Im Antritt kann man sich durchgehend über sehr positive, direkt spritzige Kraftentfaltung freuen. Zu sportlich ist es dabei aber nicht. Denn der Komfort steht auch oben im Konzeptpapier.

Zu erfahren mit der sehr gut ansprechenden Federgabel RockShox Paragon am Rose und am Raleigh oder der sehr guten Federstütze am Gudereit. Gute Ergogriffe sind weit verbreitet, Hörnchen dagegen weniger.

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Persönlich passend

Individualisieren lassen sich nicht nur Farben wie bei der Fahrradmanufaktur, sondern auch die Haltung. Dafür bieten Gudereit, Bergamont und Rose leicht verstellbare Vorbauten. Contoura bietet zudem die Möglichkeit, die Ausstattung in Teilen zu variieren.

Ansonsten sind die Trekkingräder im Test „von der Stange“. Was aber auch nicht schlecht ist, wenn die Größenauswahl stimmt. Also viele, fein abgestufte Rahmenhöhen. Für die Hersteller bedeutet das natürlich Kosten. Es wundert also nicht, wenn einzelne nur wenige Größen anbieten. Optimal ist das dennoch nicht. Einschränkend wirkt sich auch das Angebot an Rahmenformen aus.

So ist etwa das LIV als rein an Frauen gerichtete Marke – die Notwendigkeit ist eine andere Diskussion – ausschließlich mit Trapezrahmen erhältlich. Manches Herrenmodell gibt es andersherum nur mit Diamantrahmen. Es spricht, außer der Stabilität – das LIV trägt trotz Trapez 160 Kilogramm – nichts dagegen, das eine wie das andere zu nutzen, wenn die Größe passt. In Sachen Technik dürfte sich auch keine schlechte Wahl ergeben. Dafür stehen das X und das T mit ihrem guten Namen.

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