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Trekkingräder 2019 im Test: Kaufberatung und Bewertung

20 Trekkingräder der Saison 2019 im Test

Trekkingräder 2019 im Test: Kaufberatung und Bewertung

Die Trekkingräder sind das zentrale Element im Leben von aktiv Radfahren. Im diesjährigen Megatest haben wir 20 Modelle der Saison 2019 getestet.
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Den Begriff Trekking umschreibt Wikipedia mit diesen Worten: „…eine verbreitete Bezeichnung für mehrtägige Wanderungen […], teilweise abseits von Infrastruktur wie Straßen oder Wegen.“ Dazu passt, dass sich Trekkingräder als Ableger von Mountainbikes etablierten und für ausgedehnte (Gepäck-)Touren auf schlechten Wegen gemacht waren.

Heute umfasst der Begriff als Oberkategorie ein facettenreiches Feld vieler Radgattungen und Varianten. Das reicht von eher stadtorientierten Alltags- und Einkaufsrädern über leichte, sportliche Pendlerräder und typische, moderne Trekkingräder bis zu Reiserädern mit Trekking- oder Rennradlenker samt reichlich Ladekapazitäten. Unser Megatest gibt erneut ein gutes Bild davon wieder. Zudem haben wir als Novum auch tourentaugliche Liegeräder eingegliedert. Denn vom „Spezialrad“ haben sie sich längst zu echten Alternativen für Touren- und Alltagsfahrer entwickelt.

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Trekkingräder im Test

20 Testräder haben wir in diesem Jahr zunächst im Aufgebot. Die Preisspanne reicht von einsteigerfreundlichen 699 bis zu schillernden 8027 Euro.

Sehr hochpreisige Räder haben wir eigentlich in jedem Jahr im Heft. In diesem Test fallen sie besonders auf, weil sie anteilig mehr sind. Nebenbei verschieben eben auch die aufwandsbedingt teuren Liegeräder den Durchschnittspreis nach oben. Ein echtes Mittelfeld gibt es im Bereich von 1000 bis 2000 Euro.

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Diese 20 Trekkingräder sind im Megatest 2019

Hersteller Modell Preis Prädikat
Prophete Entdecker Sport Herren 699 Euro
Prophete Entdecker Sport Damen 699 Euro
KTM Life LiteTestbrief 899 Euro Kauftipp
Diamant Elan Sport 999 Euro Kauftipp
Diamant Ubari Super Deluxe 999 Euro
Fuji Touring LTD 2019Testbrief 999 Euro Preis-Leistung
Morrison S 6.0Testbrief 999 Euro Preis-Leistung
R Raymon Tourray 6.0Testbrief 999 Euro
Breezer Beltway 8+Testbrief 1199 Euro Kauftipp
Liv LaVie SLR 1 1399 Euro
Bergamont Horizon 9 Gent 1599 Euro Kauftipp
Giant FastTour SLR RS 1 1599 Euro Kauftipp
Rabeneick TS10Testbrief 1999 Euro
my Boo my Afram Alfine 11 GatesTestbrief 2898 Euro
ICE AdventureTestbrief 4799 Euro Kauftipp
ICE SprintXTestbrief 5499 Euro
Rennstahl 931 Rohloff Reiserad 6212 Euro
Falkenjagd Aristos CX 7474 Euro
Poison Nitro Reiserad 7679 Euro
Falkenjagd Hoplit PI PlusTestbrief 8027 Euro Kauftipp

20 Trekkingräder der Saison 2019 im Test: Alle Informationen zum Test

Trekkingräder im Licht betrachtet

Wirft man ein paar Schlaglichter auf den Test, fallen einige interessante Punkte ins Auge. So dominiert Mattschwarz als Rahmenfarbe die Auslage. Die Alternativen sind Titansilber, Schwarzglänzend und Holzbraun. Also auch weit vom Adjektiv farbenfroh entfernt.

Die Rahmen selbst gefallen uns größtenteils mit innen verlegten Leitungen und Zügen. Das schafft eine aufgeräumte Optik. Dank meist großer Öffnungen im Unterrohr sind Austausch und Wartung kein Problem. Leitungen, die sich mit dem Scheinwerfer behaken oder am Steuerrohr scheuern, gibt es aber weiterhin.

Welches Material ist für Trekkingräder 2019 verbaut?

Den edlen, robusten und nicht billigen Werkstoff Titan dürfen wir gleich dreimal auf die Teststrecke bringen. Poison und Falkenjagd werfen sich hier in den Wettstreit. Deutlich tritt zutage, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, daraus ein nahezu perfektes Rad zu kreieren. Dass es dennoch möglich ist und ohne den Preis in noch größere Dimensionen emporzuschrauben, wird aber genauso klar.

Als besonders fällt auch der Bambusrahmen des my Boo auf. Anstatt zu Löt- oder Schweißflamme greifen die Rahmenbauer dafür zu Hanffasern und Kleber. Mit dem nachhaltig sozialen Hintergrund trifft das noch junge Kieler Unternehmen den Zeitgeist und hat sich mit hochwertigen Fahrrädern fest etabliert.

Stahl als klassisches Rohrmaterial steht nach wie vor für eine stimmige Kombination von Komfort und Robustheit. Uns kommt es hier nur einmal unter, während die Masse weiterhin auf Aluminiumrahmen ganz unterschiedlicher Güte setzt.

10 Trekkingräder mit Rohloff-Getriebe im Test

Trekkingräder 2019: Was fällt auf?

Weiterhin offenbart sich, dass Getriebeschaltungen gerne mit einem Riemenantrieb kombiniert werden. Obwohl nicht immer problemfrei (Platten), schätzen viele Käufer aber seine unbestrittene Wartungsarmut. Pinion hat sich mit inzwischen sieben Varianten  seines Zentralgetriebes für verschiedene Zwecke und Geldbeutel fest ins Bewusstsein von Kunden und Produktmanagern gebrannt.

Der Test spiegelt uns die Bandbreite der Möglichkeiten mit Falkenjagd Hoplit und dem Rabeneick TS10. In beiden Fällen profitiert man von der Robustheit und zentralen Kraftentwicklung bei tiefem, sicherem Schwerpunkt.

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Liegeräder im Test der Trekkingräder 2019 dabei

Auffällig oft kommt uns die neue Einsteiger-Scheibenbremse MT200 von Shimano in die Finger. Und zwar im unteren wie im mittleren Preissegment. Das heißen wir in diesem Fall ausdrücklich für gut, weil sie uns mit ihrer Leistung und Bedienbarkeit wirklich sehr, und besser als manches „höhere“ Modell, gefällt. Auch optisch macht sie mit ihrem radialen Geberzylinder sportlich was her.

Ohne auch einen Spot auf die Liegeräder zu lenken, kommen wir aus diesem Text nicht raus. Trikes liegen ziemlich im Trend – trotz ihrer sperrigen Maße, der hohen Preise und  Bedenken übersehen zu werden und direkt Auto­abgasen ausgesetzt zu sein. Ihre Fahreigenschaften, der sichere Stand, die Fertigungsqualität und die aus der Sitzposition resultierende Entspanntheit sind am Ende oft ausschlaggebende Argumente. Auch uns überzeugen sie, wenn das Niveau so hoch ist wie bei den beiden Trikes von ICE.

Fazit des Trekkingrad-Tests

Im Megatest 2019 gelingt es uns, eine erstaunlich große Bandbreite an Spielarten zu präsentieren, die uns und Ihnen viel Freude am Fahrrad bringen.

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