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E-Bike-Sattel-Test
E-Bike-Sattel-Test: 13 Sättel von 24,95 bis 149,95 Euro

E-Bike-Sattel-Test: Das sollten Sie beim Sattelkauf beachten

E-Bike-Sattel-Test: 13 Sättel von 24,95 bis 149,95 Euro

Ohne passenden Sattel wird jede Tour zur Tortur. Betten wir unser Gesäß aber richtig, macht die Ausfahrt doppelt Spaß. Wir haben uns aktuelle Modelle angesehen und sind Probe gefahren. Der E-Bike-Sattel-Test.
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Heute werden Fahrräder als Rundum-Sorglos-Pakete verkauft. Vormontiert, mit Sattel, Pedalen, Lichtanlage und Gepäckträger. Die meisten Hersteller stecken viel Zeit und viele Ideen in die bestmögliche Ausstattung ihrer Bikes. Umso ärgerlicher, wenn Fahrerin oder Fahrer merkt, dass etwas nicht passt. Trotz positiven Eindrucks beim Testfahren und sorgfältig abgestimmter und eingestellter Geometrie schmerzt das Gesäß – nicht nur anfangs, sondern dauerhaft. Eine mögliche Ursache: der falsche Sattel. Denn zwar schauen die Hersteller, dass ihre verwendeten Komponenten bestmöglich passen. So verbaut niemand einen puristischen Rennradsattel an einem auf Bequemlichkeit ausgelegten City-Bike. Die Optik spielt aber schon eine gewichtige Rolle bei der Grundausstattung. Deshalb kann es schon mal vorkommen, dass trotz hochwertigem Sattel der Po schmerzt. Vor allem, wenn die Größe nicht stimmt.

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E-Bike-Sattel-Test: Diese Sättel haben wir getestet

Marke Modell Einsatzbereich UVP
Con-Tec Anatomic 2 LightJetzt bestellen! City 34,95 Euro
Con-Tec Classic Exclusiv TouringJetzt bestellen! City 99,95 Euro
Selle Royal Scientia R>1Jetzt bestellen! City 79,90 Euro
SQLab 621 Ergolux Active InfinergyJetzt bestellen! City 79,94 Euro
Wittkop Medicus Twin 3.0Jetzt bestellen! City 29,95 Euro
BBB Touringplus Active Tour 49,95 Euro
Con-Tec Classic Exclusiv TrekkingJetzt bestellen! Tour 99,95 Euro
Selle Royal Scientia M>1Jetzt bestellen! Tour 79,90 Euro
SQLab 602 Ergolux Active InfinergyJetzt bestellen! Tour 99,95 Euro
Wittkop Medicus Twin 1.0Jetzt bestellen! Tour 29,95 Euro
Con-Tec Neo Sport Z Sport 24,95 Euro
Pro Volture E-MTB Sport 99,95 Euro
SQLab 60X ActiveJetzt bestellen! Sport 149,95 Euro

Die ausführlichen Testeindrücke aus dem E-Bike-Sattel-Test lesen Sie in ElektroRad-Ausgabe 2/2019. Jetzt bestellen!

E-Bike-Sattel-Test: Frag den Fachmann

Wie also findet der schmerzgeplagte Radler den richtigen Sattel? Erster und bester Tipp: einen Fachmann fragen! Viele Fachhändler sind ergonomisch geschult. Schlagworte wie Sitzknochenabstand und Sitzposition sollte jeder Verkäufer schon einmal gehört haben. Wie Sie selbst die perfekte Sitzposition finden, lernen Sie in unserem Workshop in der Ausgabe 2/2019.

Um überhaupt erst einmal den richtigen Sattel zu kaufen, bedarf es einiger Vorüberlegungen. Der Einsatzbereich etwa spielt eine herausragende Rolle. So hat ein sportiver Fahrer andere Anforderungen an seinen Sattel als der Gelegenheitsfahrer, der möglichst bequem zum Supermarkt oder dem Kaffeekränzchen pedalieren will.

E-Bike-Sattel-Test

ElektroRad hat 13 Sättel ausführlich getestet.

Unterschiedliche Sitzpositionen

Auch die Sitzposition unterscheidet sich je nach Neigung des Oberkörpers. Darum hat sich die Radbranche auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Fahrer eingestellt. Sattelhersteller erarbeiten inzwischen mit großem technischem Aufwand und viel Innovationsgeist ihr Sortiment.

Außerdem bieten einige Unternehmen individuelle Analysen an, um den bestmöglichen Sattel zu ermitteln. Am Ende ist es aber im wahrsten Wortsinn das Popometer, das den Ausschlag gibt. Und das funktioniert nur dann gut, wenn es in Bewegung ist. Den richtigen Sattel muss letztlich jeder Radfahrer selbst erfahren.

Alle Inhalte der ElektroRad-Ausgabe 2/2019

Der Einsatzbereich für den E-Bike-Sattel

Einen ersten Ansatzpunkt, wohin – beziehungsweise worauf – die Reise geht, liefert der Einsatzbereich: Fahren Sie auf einem Hollandrad kurze Strecken zum Einkaufen, wählen Sie einen City-Sattel. Der darf gerne breit und weich sein.

Sportliche Fahrer und Pedaleure mit Tourenambitionen greifen hingegen besser zu schmaleren, härteren Varianten. Denn zwar fühlen sich die weichen Modelle zuerst einmal gemütlich und angenehm an. Die dicke Polsterung drückt aber unmerklich auf den weichen Schambereich zwischen den Sitzknochen. Also dorthin, wo wichtige Nerven und Blutgefäße verlaufen. Kurzfristig kann es dadurch zu Taubheitsgefühlen kommen. Langfristig besteht die Gefahr von viel tiefgreifenderen Problemen. Beim Mann kann das sogar bis hin zu chronischen Erektionsstörungen reichen.

Das Problem: Diese Krankheiten treten mitunter erst viele Jahre nach den ersten Beschwerden beim Radfahren auf. Chronische Krankheiten sind nicht nur auf Männer beschränkt: Auch Frauen sind betroffen.

Breiter, weicher Sattel für das City-Bike

Trotzdem ist ein breiter, weicher Sattel auf dem City-Bike oft die richtige Wahl. Denn anders als beim weniger stark gepolsterten und schmaleren Tourensattel oder gar dem harten, schmalen Sportsattel ruht hier das meiste Gewicht auf der Sitzfläche. Schläge durch Bodenwellen oder Schlaglöcher werden nahezu direkt an die Wirbelsäule abgegeben. Darum lohnen sich bei Cityrädern die etwas schwereren, meist gelgepolsterten Sättel. Inzwischen sind auch diese so geformt, dass der weiche, empfindliche Dammbereich nicht über Gebühr beansprucht wird.

E-Bike-Sattel-Test

Geht der Sattel aus dem Leim, sollte ein neuer her. Warten Sie damit nicht, bis es zu spät ist!

Tourenfahrer sitzen gebeugter auf dem Rad, Sportler deutlich flacher. Hier liegt viel Gewicht auch auf den Händen, Schläge werden besser verteilt, darum muss der Sattel nicht groß und breit sein. Polster in den Hosen helfen dabei, die Kontaktpunkte im Gesäß zu dämpfen und punktuelle Belastung zu reduzieren, gleichzeitig ist die Auflagefläche so gering, dass die empfindlichen Bereiche des Beckens bestmöglich geschont werden.

Klar: Beim Radfahren, vor allem zu Beginn der Saison, kann das Gesäß schon mal schmerzen, das Becken leicht taub sein. Tritt das aber öfter auf, muss der Radfahrer dagegen vorgehen. Meist ist die Abhilfe einfach: der richtig angepasste Sattel.

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Sattelgröße und Einstellung

Sitzknochenabstand und bestmögliche Geometrie sind entscheidende Richtgrößen für den perfekt eingestellten Sattel. Auch dazu lohnt sich der Blick in die Ausgabe 2/2019.

Die beste Einstellung des Sattels nutzt aber nichts, wenn die Rahmengeometrie schon nicht passt. Denn nur ein Rad, das auch zum Fahrer passt, kann passend konfiguriert werden.

E-Bike-Sattel: Ausprobiert

Haben Sie das für Sie perfekte Rad, können Sie dazu passend den richtigen Sattel suchen. Um Ihnen einen möglichst breiten Querschnitt der aktuellen Sattelmodelle vorzustellen, haben wir Sättel aus den Bereichen City, Tour und Sport ausgewählt. Darunter sind auch spezielle Pedelec-Modelle.

Was auf den ersten Blick verwundert, ergibt bei genauerer Betrachtung durchaus Sinn. Denn so, wie auf die Kette beim E-Bike mehr Kräfte wirken als beim klassischen Fahrrad, so sind auch die Einflüsse aufs richtige Sitzen beim E-Biken anders als beim klassischen Radfahren. Ob ein solcher E-Bike-Sattel tatsächlich nötig ist, sollte letztlich jeder selbst – da sind wir wieder – erfahren.

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E-Bike-Sattel vs. „normaler“ Fahrradsattel: Was sind die Vorteile?

So versprechen die Pedelec-Sättel etwas mehr Halt am Heck. Das soll den womöglich einsetzenden leichten Schub beim Anfahren ausgleichen. Bei einem E-MTB-Sattel sorgt eine leichte Wölbung hinten für ein sichereres und griffigeres Gefühl bei steilen Bergauf-Passagen, die der Fahrer ohne E-Unterstützung wohl gar nicht erst gefahren wäre. Abrutschen nach hinten soll so vermieden werden.

Die Konzepte der Sattelhersteller unterscheiden sich ähnlich stark wie der Einsatzbereich des jeweiligen Sitzes. Ledersättel mit Metallfedern wirken retro. Hersteller wie Con-Tec investieren in deren Entwicklung aber genauso viel Gehirnschmalz wie die Produzenten von deutlich moderner wirkenden Gel-Sätteln. Vielleicht sogar mehr – denn Ergonomie und Design unter einen Hut zu bringen, ist nicht die einfachste Aufgabe.

Unterm Strich sind sie alle unter den bestmöglichen technischen Voraussetzungen designt und entwickelt. „Old-School-Sättel“ stehen ihren Gel- und Schaumstoff-Geschwistern in Sachen Komfort meistens in nichts nach.

Sechs Hersteller

BBB aus den Niederlanden hat seit mehr als 20 Jahren Tradition im Sattelbau. Die Gründer entstammen dem Radsport. Con-Tec sitzt unter dem Dach der Hermann Hartje KG, einem der größten Handelsgruppen der Fahrradbranche. Pro aus Eindhoven ist führender Hersteller vor allem für MTB- und Rennradzubehör. Selle Royal aus Italien ist seit mehr als 60 Jahren der führende Sattelhersteller. Keine Produktübersicht ist vollständig ohne Sättel aus Pozzoleone, SQLab aus Bayern entwickelt seit der Jahrtausendwende ergonomisch optimiertes Radzubehör. Wittkop schließlich ist die Sattelmarke von Büchel aus Fulda. Auch hier steht Ergonomie ganz oben.

Wir sind insgesamt 13 Modelle dieser Hersteller Probe gefahren.

E-Bike-Sattel-Test: Die getesteten Sättel im Bild

Con-Tec Anatomic 2 Light

Con-Tec Anatomic 2 Light

Con-Tec Classic Exclusiv Touring

Con-Tec Classic Exclusiv Touring

Selle Royal Scientia R>1

Selle Royal Scientia R>1

SQLab 621 Ergolux Active Infinergy

SQLab 621 Ergolux Active Infinergy

Wittkop Medicus Twin 3.0

BBB Touringplus Active

BBB Touringplus Active

Con-Tec Classic Exclusiv Trekking

Con-Tec Classic Exclusiv Trekking

Selle Royal Scientia M>1

Selle Royal Scientia M>1

SQLab 602 Ergolux Active Infinergy

SQLab 602 Ergolux Active Infinergy

Wittkop Medicus Twin 1.0

Wittkop Medicus Twin 1.0

Con-Tec Neo Sport Z

Con-Tec Neo Sport Z

Pro Volture E-MTB

Pro Volture E-MTB

SQLab 60X Active

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