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City/Urban, E-Bike, Test

City/Urban – E-Bike Test: Cityräder, Kompaktrad, Urbanbikes, Faltrad, S-Pedelec

City/Urban: E-Bikes im Test: Fahrspaß für Stadt und mehr

City/Urban – E-Bike Test: Cityräder, Kompaktrad, Urbanbikes, Faltrad, S-Pedelec

Selten war das City/Urban-Testfeld so variantenreich: Klassische Stadträder sind dabei, ebenso farbenfrohe Kompakt- oder Falträder, coole Urbanbikes, Modelle in Retro-Optik. Erschwingliche für E-Bike- Einsteiger, aber auch Premium-Pedelecs für Premium-Ansprüche mit Pendler-Potential, manche sogar reisetauglich.
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In der neuen gemeinsamen Kategorie City/Urban bündeln wir künftig klassische Stadträder mit großem Ausstattungspaket und Komfort-Anspruch mit Urbanbikes. Diese sprechen durch ihre mehr auf Performance ausgelegten Fahreigenschaften – auch dank einer vergleichsweise eher spartanischen und damit weniger gewichtigen Ausstattung – vor allem sportive Stadt-Radfahrer und lifestyle-orientierte Büro-Biker oder auch Pendler an.

Lediglich fünf Urbanbikes (zählt man ein Falt- und ein Kompaktrad dazu) finden sich auf den kommenden 24 Testbrief-Seiten. Das zeigt schon: Diese fünf echte Besonderheiten sind für besondere Ansprüche.

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City/Urban E-Bikes: Klassiker mit viel Komfort

Fasst man das Testfeld in der Kategorie zusammen, lässt sich erkennen, dass klassische Stadträder die Mehrheit bilden. Die meisten sind ausgestattet mit einer Shimano Nabenschaltung mit 7 oder 8 Gängen. Zusammen mit den dafür geeigneten Motoren (Shimano lässt maximal 50 Nm Drehmoment zu, um die Nabe langfristig vor Schäden zu schützen) stehen mit dieser Gänge-Zahl genügend Unter- und Übersetzungs-Variablen bereit, um im Stadt- und auch Genusstoureneinsatz selbst bei mittleren Anstiegen souverän und anstrengungsfrei über welliges Terrain zu kommen. Vom Mitschwimmen im Stadtverkehr ganz zu schweigen.

Vielfach sind in den Rädern auch Tiefeinsteiger- und Wave-Rahmen verbaut. Diese Einrohr-Rahmenkonstruktion ist sehr angenehm für leichtes Auf- und Absteigen. Wer allerdings bei seinen Stadt-Touren in den Packtaschen gewichtige Einkäufe transportiert, sollte auf eine stabile, meist kantige Rohr-Konstruktion Wert legen. Oder alternativ ein Citybike mit Trapezrahmen wählen. Diese Rahmenform bildet ein geschlossenes Dreieck (wie ein Diamant/Herren-Rahmen), der eine erhöhte Rahmensteifigkeit bei hoher Heckladung garantiert. Ach ja, eine kleine Haltestange zwischen Unter- und Sitzrohr bringt auch schon eine Stabilitätsverbesserung, selbst wenn sie die Einstiegshöhe anhebt.

City/Urban, Test

City/Urban-Bikes im ElektroRad-Test.

City/Urban: Stadträder sind Allrounder

Auffällig ist, dass unsere Stadträder oftmals auch mit Federgabel ausgestattet sind. Zusammen mit auf hohe Pannensicherheit hin getrimmten Reifen, gefederten Sattelstützen, straffen statt zu butterweichen Sätteln, längeren Radschützern und mittel-kräftigen Motoren (im Vergleich zu Motoren für Touren- und MTB-Einsätze) zeigen unsere City-Räder auch Qualitäten für Genuss-Ausflüge. Sie sind Allrounder.

Einige Räder, vor allem hochpreisigere, spielen diesen erweiterten Einsatzbereich als Trumpfkarte aus. Um dies zu verdeutlichen, kommen hier bereits Kettenschaltungen ins Spiel, die wir von der Redaktion eigentlich eher für Tourenräder empfehlen. Weil sie einige Gänge mehr bieten und sich unter Last (Gepäck, bei Bergfahrten = typisch für Touren) leichter schalten lassen. Beim Stadtrad wäre eine geschlossene Nabenschaltung für uns die bessere Wahl, da sie durch ihre Bauweise einen geringeren Pflege- und Wartungsaufwand benötigt.

Diese E-Bikes in der Kategorie City haben wir getestet

Marke Modell Preis Prädikat
B’Twin Elops 900 E redTestbrief 999 Euro
Prophete Genießer e9.4Testbrief 1.349 Euro
Prophete Genießer e9.5Testbrief 1.499 Euro
Excelsior Swan Retro ETestbrief 1.499 Euro
Riverside City Nexus 8Testbrief 1.899 Euro
Fischer Cita 5.0 iTestbrief 1.999 Euro Preis/Leistung
Prophete Genießer e9.7Testbrief 1.999 Euro
Qwic Premium MN7 cTestbrief 2.399 Euro
Prophete Genießer e9.8Testbrief 2.499 Euro
Batavus Wayz E-go Active ControlTestbrief 2.599 Euro
Diamant Juna Deluxe + 2.699 Euro
Winora Sinus IN8 2.799 Euro
Falter E 9.8Testbrief 2.999 Euro Kauftipp
Hercules Roberta Deluxe I-R8Testbrief 2.999 Euro
Husqvarna Gran City GC5Testbrief 3.199 Euro Kauftipp
Kreidler Vitality Eco 8Testbrief 3.199 Euro
Qwic Premium MA8Testbrief 3.299 Euro
Diamant Onyx + 3.399 Euro
Diamant Zagora Deluxe + 3.499 Euro
Specialized Como 5.0 3.599 Euro
my Boo my Volta GatesTestbrief 4.499 Euro

­Diese Urban-E-Bikes haben wir getestet

Marke Modell Preis Prädikat
Corratec Live S APSTestbrief 2.499 Euro
Kalkhoff Berleen 2.599 Euro Kauftipp
Velo de Ville KEB 800Testbrief 2.984 Euro
Ampler CurtTestbrief 3.035 Euro
Klever B ComfortTestbrief 3.399 Euro Preis/Leistung
Diamant Zouma + 3.699 Euro Kauftipp
Scott Silence eRide 10 3.999 Euro
Stevens E 11 Gent 3.999 Euro
Diavelo Pininfarina E-Voluzione 5.999 Euro

Falträder im E-Bike Test 2019

Marke Modell Preis Prädikat
Prophete Genießer e9.2Testbrief 1.349 Euro
Gudereit EC-40 FoldoTestbrief 3.499 Euro

S-Pedelecs im E-Bike Test 2019

Marke Modell Preis Prädikat
Qwic Performance MA11 SpeedTestbrief 4.799 Euro
Stromer ST3Testbrief 6.999 Euro
Rennstahl 853 Speed Rohloff 8.817 Euro

Neue Motoren: Active & 6100

Bei den Motoren können in diesem Test zwei Systeme hervorstechen, die wir gerne empfehlen können.  Bosch hat seine Einstiegs-Motorenpalette bevorzugt überarbeitet und bringt mit dem Active Line eine optimierte Generation, die im 2019er City/Urbanbike-Test oft verbaut ist.

Vorteile: 25% kleiner, etwas leichter, äußerst leise, optimierter Freilauf. Während der Active Line-Antrieb 40 Nm Drehmoment bietet und in jeder seiner Unterstützungsstufen harmonischen Schub beisteuert, ist der Active Line Plus-Motor etwas stärker (50 Nm) und in seiner Performance agiler ausgelegt – was besonders gut zu den sportiveren Modellen in unserem Test passt. Die Redaktion meint: Der Active Line von Bosch ist die Motoren-Entdeckung des Jahres 2019. Es ist anzunehmen, dass seine Vorzüge (etwa die Freilauf-Fähigkeit) auch bei der Performance Line (für Tourenräder) und CX-Serie (MTBs) Einzug halten werden. Vorerst kommen sie exkusiv Stadtradlern und Urbanbikern zugute – Daumen hoch für diese Strategie.

Zu Unrecht relativ selten verbaut, ist der neue Shimano Motor E6100, der den bisherigen E6000 als Antrieb für die Stadt ablöst. Freilauf hatte auch der alte schon. Shimano konnte allerdings seinen 6100er mit verbessertem Display und ergonomischeren Tastern optimieren und mit speziellen E-Bike-Komponenten koppeln, was den Antrieb, seine Senorik und Bedienung insgesamt sehr geschmeidig erscheinen lässt.

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Einstieg bei 999 Euro

Die preisliche Spannweite im diesjährigen City/Urban-Test ist weit: Um Ihnen die Einordnung der Räder einfacher zu machen, haben wir die Räder nach Preisgruppen eingeteilt. Innerhalb dieser findet sich auch das ein oder andere Urbanbike wie der Citycruiser von Corratec, ein Kompakt­rad von Velo de Ville, ein spartanischer Racer von Ampler und das lifestylige Diamant Zouma+, das ein Prädikat einheimsen konnte.

Den preislichen Einstieg markieren Pedelecs von B’Twin, Prophete, Fischer und Riverside. Ab 999 Euro gibt es bereits „gut“e Räder. Bei 1999 Euro finden Sie den ersten Preis-Leistungs-Tipp, den Fischer für sein Cita (S.44) abräumte.

Ein Invest sind die Räder am anderen Ende der Preis-Skala: Während das tolle Gudereit Foldo-Faltrad die 3500 Marke ankratzt, hat das My Boo Rad mit seinem Bambus-Rahmen einen Exoten-Status. Ganz besondere Ansprüche erfüllt schließlich das Rennstahl. Ausgelegt als schnelles E-Bike der Pedelec45-Klasse unterstützt es bis 45 km/h – und ist damit für Pendler ein hochexklusives Angebot. Zum Preis von über 8800 Euro wartet ein bis in die Details ausgefuchstes Rad auf Liebhaber. Sein Stahlrahmen allein ist schon Kult. Und für manch einen ein guter Grund, den Bausparer aufzulösen.

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