Akku-Rücklichter, Test
Akku-Rücklichter für das Fahrrad im Test: Qualität, Bewertung, Preis

15 Akku-Rücklichter im Test: Rot sehen

Akku-Rücklichter für das Fahrrad im Test: Qualität, Bewertung, Preis

Jeder Radfahrer braucht ein gutes Rücklicht, um für den auffahrenden Verkehr bestens sichtbar zu sein. Daher sind flexible Akkumodelle für viele die erste Wahl. Was aktuelle Modelle leisten, zeigt der Vergleich von 15 Rotlichtern.
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Viele moderne oder sportive Räder werden ohne Lichtanlage ausgeliefert. Bei schönem Wetter und hellem Tageslicht ist die Sicherheit des Radfahrers gewährleistet. Wird es aber neblig oder dunkel, so muss eine Lichtanlage am Rad angebracht werden. Damit schützt man andere Verkehrsteilnehmer und natürlich sich selbst. Akku-Rücklichter sind häufig erste Wahl.

Was sagt die StVZO?

Für Radfahrer gilt: „Scheinwerfer, Leuchten und deren Energiequelle dürfen abnehmbar sein, müssen jedoch während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es erfordern, angebracht werden.“ Somit sind nachträglich angebrachte Lampen an allen Arten von Fahrrädern zulässig. Weiterhin dürfen Rücklichter nicht blinken, dafür aber ab sofort mit Bremslicht ausgestattet sein. Gerade beim Bremslicht bringt es ein Testfahrer auf den Punkt: „Eine Änderung der StVZO war schon lange überfällig, erleichtert den Alltag enorm und bringt vor allem mit Blick auf das Bremslicht einen ganz neuen Sicherheitsaspekt mit sich.“

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Akkubeleuchtung ist flexibel

Viele Radfahrer sind auf sportlichen Urban-, Fitness-, Renn-, Crossrädern oder Mountainbikes und damit ohne fest installierte Lichtanlage unterwegs. Moderne LED-Technik ist kompakt, leicht, leistungsstark, findet jederzeit im Rucksack oder in der Jackentasche Platz und ist daher die richtige Wahl. Per Haltgummi oder fest montiertem Halter sind sie zudem schnell und einfach an der Sattelstütze montiert. Über eine USB-Ladebuchse können sie bequem und variabel geladen werden, besitzen durch die permanente Lichtquelle auch ein Standlicht. Ausreden? Gibt es nicht!

Der Test der Akku-Rücklichter: tiefgründig und umfangreich

Um das Potenzial aller Lampen bestmöglich auszuloten, werden 15 aktuelle LED-Rücklichter im Preisbereich von 12,95 (Axa, Sigma) bis 94,90 Euro (Specialized) getestet. Beim Akku setzen dabei alle auf hochwertige und leistungsstarke Lithium-Ionen sowie Lithium-Polymer Technologie samt integrierter Über- und Tiefentladeschutz. Einzig Supernova geht einen anderen Weg und schließt das Rücklicht am Akku-Frontscheinwerfer an, was den Kundenkreis stark einschränkt.

Diese 15 Akku-Rücklichter haben wir getestet

Modell UVP Prädikat Bezug
Axa Greenline Rear 12,95 Euro Jetzt bestellen!
Sigma Sport Nugget II 12,95 Euro Jetzt bestellen!
Contec LS-247+ 15 Euro Jetzt bestellen!
Busch & Müller Ixxi 19,90 Euro Preis/Leistung Jetzt bestellen!
Spanninga Arco Rear 19,90 Euro Testsieger Jetzt bestellen!
Lunivo Lynx R Mini 19,95 Euro Jetzt bestellen!
Büchel 3D-Litre Alu 19,99 Euro Jetzt bestellen!
Lezyne Strip 34,95 Euro Testsieger Jetzt bestellen!
Supernova Airstream Tail Light 2 49,90 Euro Jetzt bestellen!
Cateye Rapid XG TL-LD710 49,95 Euro Jetzt bestellen!
Knog Blinder Mob 49,95 Euro Jetzt bestellen!
Trelock LS 720 GGO 19,99 Euro Jetzt bestellen!
Blackburn Central 10 StVZO 27,99 Euro Jetzt bestellen!
Lupine Rotlicht StVZO 89 Euro Empfehlung Jetzt bestellen!
Specialized Flux Expert StVZO 94,90 Euro Jetzt bestellen!

Dieser Test der Akku-Rücklichter erschien in aktiv Radfahren Ausgabe 1-2/2019. Dort finden Sie darüber hinaus 40 Fahrräder im Megatest. Jetzt bestellen!

Die Leuchtdauer der Lampen bewerten wir nicht, da die Ansprüche der Nutzer weit auseinandergehen. Man sollte aber beachten, dass unterschiedliche Helligkeitsmodi wie bei Lezyne und Specialized, wie auch die Bremslichtfunktion von Cateye und Lupine zu spürbar höherem Stromverbrauch führen und daher die Leuchtzeit herabsetzen. Im Grundmodus leuchten aber Supernova und Trelock (je 10), Büchel und Bumm (je 15), Specialized (24) sowie Lupine (30 Stunden) am längsten.

Akku-Rücklichter im Test: Bewertungskriterium Transport

Beim Bewertungskriterium Transport wird auf Packmaß und Gewicht geachtet. Beim Gewicht liegen Axa, Lunivo und Sigma auf der ersten, Blackburn und Specialized auf den hintersten Rängen. Beim Packmaß überzeugen vor allem Axa, Contec und Lunivo und sind so ideal in Rucksack oder Jacke verstaubar.

Bei der Montage bieten alle Hersteller eine Lösung mit O-Ring oder Gummiband an, wodurch jede Lampe einfach und flexibel de-/montiert werden kann. Fest am Rad verbleibende ­Halter gibt es bei Axa, Blackburn, Büchel, Contec, ­Lunivo, Specialized und Trelock. In der Praxis hakeln die Lösungen bei Axa, Blackburn, Büchel, Lunivo oder Trelock aber etwas. Der Winkel des Lichts ist bei Büchel, Contec, Lunivo, Supernova und Trelock einstellbar.

Bei der Montage bieten alle Hersteller eine Lösung mit O-Ring oder Gummiband an, wodurch jede Lampe einfach und flexibel montiert werden kann. Fest am Rad verbleibende Halter gibt es bei Axa, Blackburn, Büchel, Contec, Lunivo, Specialized und Trelock. Der Winkel des Lichts ist bei Büchel, Contec, Lunivo, Supernova und Trelock einstellbar.

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Qualität und Haptik der Akku-Rücklichter im Test

Bezüglich Qualität und Haptik achten wir auf die verwendeten Materialien, die Verarbeitung und störende Kanten und Spalten. Der Ein-/Ausschalttaste kommt besondere Aufmerksamkeit zu: Sie muss leicht zu erreichen sein, einen klaren Druckpunkt aufweisen sowie auch mit dicken Handschuhen (im Winter) zu bedienen sein.

Aber auch besondere Funktionen wie Helligkeitsmodi (bei Lezyne, Specialized), integrierter Reflektor (Knog, Lupine), eine Bremslichtfunktion (Cateye, Lupine) oder die programmierbare Sensorautomatik bei Lupine geben Extrapunkte. Im Test kann Lupine hier keiner das Wasser reichen. Aber auch Lezyne, Sigma, Specialized und Supernova überzeugen hier.

Extrem wichtig in der Praxis ist die Ausleuchtung. Dabei wird jedes Licht in den Winkeln 0°, 45°, 90° und 135° Grad betrachtet. Lezyne, Spanninga und Supernova setzen hier die Standards. Blackburn, Büchel, Cateye, Lupine und Trelock folgen mit kleinem Abstand.

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Prüfstand: Lumenmessung

Leuchtniveau

Das Leuchtniveau ist die Summe aus Lichtoutput sowie der Homogenität der Ausleuchtung. Auch hier setzen Lezyne und Spanninga Bestmarken. Aber auch die Leistungen von Knog, Lupine und Supernova können sich sehen lassen. Extrem: Das Bremslicht von Cateye leuchtet kurzzeitig mit bis zu 1163 Lumen auf!

Als letzten Punkt betrachten wir die Blendwirkung von Radfahrern direkt hinter dem Licht. Im schlechtesten Falle kommt es zu einer „Blitzwirkung“. Gerade die punktuell extrem hellen Leuchten von Axa, Cateye, Contec, Lunivo und Trelock bekommen hier Abzüge.

So testet aktiv Radfahren die Akku-Rücklichter

Um alle Rücklichter bestmöglich miteinander vergleichen zu können, werden diese aufwendig in der Praxis getestet. Umfangreiche Testfahrten mit mehreren Personen auf der Straße sowie der stationäre Vergleich der Ausleuchtung und Homogenität auf einer Wiese bringen Licht ins Dunkel. Am Ende werden alle Daten und Testeindrücke in ein ausgeklügeltes Bewertungsschema überführt, das am Ende klare Testergebnisse liefert.

Ein Anliegen

Das beste Rücklicht hilft nichts, wenn es nicht genutzt oder falsch eingestellt wird! Radfahrer mit Köpfchen fahren entweder immer mit Licht oder montieren es, sobald es die Wetterlage oder Lichtsituation erfordert: zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer und vor allem für sich selbst.

Akku-Rücklichter im Test: Fazit

Die Unterschiede im Test sind oft beträchtlich und lassen eine gute Einordnung aller Lampen zu. Für gelegentlichen Einsatz und flexible Handhabung verdienen sich die Lichter von Bumm und Sigma einen Preis-Leistungstipp.

Lupine bekommt durch geniale Verarbeitung, Features und das tolle Bremslicht eine klare Empfehlung und ist für Vielfahrer erste Wahl. Bezogen auf die Lichtleistung überzeugen am Ende aber vor allem Lezyne und Spanninga und heimsen den Testsieg ein.

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