32,8 kg
5999 Euro
Victoria Avyon 11: Reiserad im E-Bike-Test – Empfehlung
in Test & Teile
Victoria Avyon 11: Reiserad im E-Bike-Test – Empfehlung
Victoria Avyon 11: Naturkundler
Mit dem neuen Avyon 11 kreierte die Tradi-tionsmarke Victoria ein vielseitiges Rad für Entdecker, Reise- und Tourenfans. Zum robusten Konzept griffen die Victoria-Entwickler auf einen klassischen Aufbau zurück: ein starrer Rahmen ist unempfindlich und wartungsfrei, die ergänzende Federgabel bietet guten Komfort mit 100 mm Federweg. Boschs bewährter CX mit seinen nunmehr 100 Nm maximalem Drehmoment bietet Power satt für Gepäck und Berge, Energieversorgung kommt aus dem integrierten 800er Akku, am Testrad findet sich zusätzlich Boschs 250-Wh-Range-Extender.
Beim Antriebsstrang herrscht höchste Wartungsarmut: Der Gatesriemen entbehrt jeder Schmierung, die gekapselte 3×3 Nabenschaltung ist relativ neu und lässt aufhorchen: Übersetzungsbandbreite 554%, 9 Gänge, satte 250 Nm Eingangsdrehmoment; robuster geht es nicht. Pfiffig: Die 3×3 lässt sich im Stand und unter Last schalten.
Vielseitiger Tourer
Ein sonores Surren bestätigt, die 3×3 schaltet in den kleinsten Gang. Unser Tester erklimmt einen steilen, zerfurchten Wirtschaftsweg: der Bosch ist unbeeindruckt, trotz Zuladung unterstützt er unbeirrt, während die kleine Übersetzung einen flüssigen Tritt gewährt und die Federgabel wie im Takt ein- und austaucht. Danach führt der Weg steil bergab, querliegende Wasserrinnen beanspruchen die Federgabel zusätzlich.
Richtig gut gelungen ist der Gepäckträger, der superfest am Rahmen sitzt. Beide Brooks-Gepäcktaschen lassen sich mit der Klammer an der Öse des Trägerstegs sicher fixieren. So klappert es beim Test etwas, die Taschen sitzen aber stabil und schaukeln nicht. Den am Steuerrohr montierten Frontträger beladen wir mit 10 kg, hier merkt man unterwegs den Unterschied zum Lowrider: der Frontträger hat weniger Ladekapazität, das Gewicht hemmt allerdings die Lenkung nicht.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Victoria Avyon 11 im Test: Fazit
Das Victoria ist ein gelungenes Rad für Mehrtagesreisen dank hervorragender Fahrdynamik, cleveren Details wie die Gepäckträger, robust mit bärigem Antrieb und viel Akku-Kapazität.
Positiv: Antrieb, Schaltung, Heck- & Frontträger bis 42 kg Traglast, DropperPost mit Dämpfung, Fernlicht
Negativ: Einfache Griffe, Autoventile

Victoria Avyon 11 im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Victoria Avyon 11? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 5999 Euro |
| Rad-Gewicht | 32,8 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | max. 140 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 48*, 52, 56, 58 cm, Tiefeinsteiger: 44, 48, 52, 56 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Victoria Avyon 11
| Rahmen | Alu, starr |
| Gabel | Federgabel RockShox Recon RL, 100 mm |
| Schaltung | Nabenschaltung, 3×3 Nine eShift |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., Magura MT4N / MT5N, 203/180 mm |
| Lichtanlage | v/h: B&M Lumotec IQ-XS/Büchel Nano COB |
| Sattel | Selle Royal Explora |
| Sattelstütze | DropperPost Limotec B3 |
| Gepäckträger | Victoria Avyon MIK HD-System, bis 27 kg Traglast |
| Reifen | Maxxis Recon, 27,5“, 61 mm |
Antrieb des Victoria Avyon 11
| Antriebskonzept | Mittelmotor Bosch Perf. Line CX, 100 Nm |
| Display | Bosch Kiox 500 |
| Akku | 800 Wh (opt. 250 Wh RE), entnehmbar |
| Reichweite | >100 km |

