21,5 kg
4275 Euro
Velo de Ville Revo-C: E-Bike im Test
in E-Bike
Velo de Ville Revo-C: E-Bike im Test
Velo de Ville Revo-C: Stadtjäger
Dass das neue Revo-C, wie von Velo de Ville offeriert, nur für die Stadt gemacht ist, ist eigentlich Understatement. Klar, das komplett starre Rahmenset mit Alurahmen und Carbongabel passt nicht auf einen Trail, aber angesichts der ausgesuchten Komponenten sollte es auch auf der bergigen Wochenend-Runde nicht schlapp machen.
Als einer der ersten respektive der erste Hersteller überhaupt baut Velo de Ville den überaus kräftigen DJI Avinox Mittelmotor in ein urbanes E-Chassis! Das mit dem leicht abfallenden Oberrohr optisch sprungbereite Revo-C ergänzen die Münsterländer mit der neuen 9-fach-Kettenschaltung Shimano Cues mit einer Entfaltung von ca. 2,2 m im kürzesten und knapp 9 m im längsten Gang. Da dürfte beim Ampelstart der Motorroller kein Endgegner sein. Das Display sitzt beim Revo-C am Oberrohr, die Energie liefert der vollintegrierte 600-Wh-Akku. Pfiffig: ICS-Schloss.
Grenzgänger
Die „Hürde“ der Codeeingabe am Display zur Aktivierung des Systems muss man vor dem Start nehmen; schließt als Nebeneffekt unbefugten Gebrauch aus. Das übersichtliche Display am Oberrohr hält Daten wie z. B. Tachometerinfos, Antriebssystem, Trittfrequenz und -leistung bereit. Auf den ersten Metern Richtung Sportpark fahren wir ohne Unterstützung und sind überrascht, wie flüssig und agil sich das Revo-C pedalieren lässt.
Dann schalten wir die Unterstützung zu und das Velo de Ville geht ab wie eine Rakete. Bereits der kleine Eco-Modus reicht für müheloses Radfahren im welligen Terrain, richtig Musik beim Anfahren spielt der Trail-Modus, der das Revo-C aus dem Stand nahezu katapultartig nach vorne befördert. Auch in der Turbo-Stufe erreicht man mit krasser Beschleunigung in Sekundenschnelle die Unterstützungs-Schallmauer, der Übergang zum freien Fahren gelingt butterweich.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Velo de Ville Revo-C im Test: Fazit
Wendigkeit des leichten Rades & extra spurtstarker Antrieb wecken trotz starrem Rahmenset zum Stadtpendeln auch Tourenambitionen, die mit einem 600-Wh-Akku durchaus drin sind.
Positiv: Sehr kräftiger Antrieb, gute Bremsen & Beleuchtung, leichte Carbon-Felgen
Negativ: Hinterbau spreizt sich weit nach außen zu den Fersen hin, Akku fest verbaut

Velo de Ville Revo-C im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Velo de Ville Revo-C? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 4275 Euro |
| Rad-Gewicht | 21,5 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 140 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 43*, 48 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Velo de Ville Revo-C
| Rahmen | Aluminium, starr |
| Gabel | Carbon, starr |
| Schaltung | Kettenschaltung, Shimano Cues, 9 Gänge |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Shimano MT 420, 180/160 mm |
| Reifen | Schwalbe G-One Bite, 28“, 45 mm |
| Sattelstütze | Ergotec Atar, starr |
| Sattel | Selle Royal Shadow |
| Lichtanlage | v/h: Herrmans MR-9E / Axa LS374 MIK Brake |
| Sonstiges | Gepäckträger, Pedale, Ergotec-Griffe Active Flex, Ständer: Hebie |
Antrieb des Velo de Ville Revo-C
| Antriebskonzept | Mittelmotor DJI Avinox M1, 105 Nm, Display: oberrohringetriert |
| Akku | 600 Wh, fest verbaut |
| Reichweite | ≥ 80 km |
Alles zum Großen E-Bike-Test 2026
E-Bike-Test 2026: Diese Pedelecs haben wir getestet
Ablauf beim E-Bike-Test 2026: Wie testet ElektroRad?
Auszeichnungen: Preis/Leistung, Empfehlung, Innovation, Design
ElektroRad 1/2026: Alle Themen der großen Testausgabe
ElektroRad 2/2026: Alle Themen der zweiten Testausgabe




