ca. 35 kg
6043 Euro
Urban Arrow Breeze: E-Lastenrad im Test
in E-Bike
Urban Arrow Breeze: E-Lastenrad im Test
Urban Arrow Breeze: Agiler Transportflitzer
Zu den Pionieren moderner E-Lastenräder zählend, überträgt Urban Arrow sein Know-how nun erstmals auf ein Longtail-Format: so wandert beim Breeze die (Haupt-)Ladefläche ins Heck und bietet dort Platz für bis 2 Kinder bzw. 80 kg Frachtgut. Optisch weist der robust-edle Rahmen kaum sichtbare Schweißnähte auf und verspricht mit langem Radstand und tief gesetztem Schwerpunkt stabile wie radtypische Fahreigenschaften.
Weiter sind Anbauteile wie Heckträger oder Schutzbleche funktional integriert – ohne die elegant gehaltene Linienführung zu stören. Antriebsseitig setzen die Niederländer auf die kraftvoll-komfortable wie wartungsreduzierte Kombination aus stufenloser Enviolo-Nabenschaltung, schubfreudigem Bosch-Cargomotor sowie geschmeidig abrollendem Gates-Riemen. Auf den Fahrkomfort soll eine 80-mm-Federgabel ebenso einzahlen, wie die breiten Ballonreifen von Schwalbe.
Agil, stabil, grazil
Für ein Longtail fühlt sich das Breeze vom Start weg vertraut und überraschend agil an – fast wie ein „normales“ Stadtrad. Dabei gelingt die Balance aus hoher Laufruhe und ausgeprägter Wendigkeit bemerkenswert gut und sorgt für souveränes, jederzeit kontrollierbares Fahrgefühl.
Aufrechte Sitzposition, butterweiches Fahrverhalten: mit ergonomisch top abgestimmtem und perfekt in der Hand liegendem Cockpit gelingt präzises Lenken bei hohem Tempo. Genau dieses liefert der Cargo Line – auch bergauf. Sehr kraftvoll, aber fein dosierbar schiebt er auch bei Vollbeladung kontrolliert an, weshalb in Verbindung mit der Stufenlosschaltung ein harmonischer, ruckfreier Transportritt gelingt. Auch bei der Sicherheit verdient es sich mit zielsicher stoppenden Bremsanlage Bestnoten, allerdings würden 203er-Discs dem Longtail-Flitzer, vor allem bei Nässe, noch besser zu Gesicht stehen.
Urban Arrow Breeze im Testvideo
Detailaufnahmen des E-Bikes
Urban Arrow Breeze im Test: Fazit
Wendig wie ein E-Bike, transportstark wie ein Longtail: mit 1A-Design & Top-Alltagstauglichkeit überzeugt Urban Arrows Breeze mit hoher Agilität und perfektem Antrieb.
Positiv: Agilität, Wendigkeit, Motorpower, intuitives Schalten, viele Zubehöroptionen
Negativ: Scheibenbremsen könnten im 203er-Format ausfallen, „nur“ für Kinder als Mitfahrer ausgelegt

Urban Arrow Breeze im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Urban Arrow Breeze? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 6043 Euro |
| Rad-Gewicht | ca. 35 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 200 kg |
| Rahmenarten und Größen | Onesize |
* Testgröße
Ausstattung des Urban Arrow Breeze
| Rahmen | Aluminium, starr |
| Gabel | Suntour Mobie34 Boost CGO, 80 mm |
| Schaltung | Nabenschaltung, Enviolo Heavy Duty, stufenlos |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Tektro Volans, 180/180 mm |
| Reifen | Schwalbe Pick-Up, 24“, 60 mm |
| Sattelstütze | Alu, starr |
| Sattel | Selle Royal Orbis |
| Lichtanlage | v: Trelock Lighthammer 80 / h: Spanninga Pimento |
| Sonstiges | Front- (15 kg), Heckträger (80 kg), Zweibeinständer, Rahmenschloss, verstellbarer Vorbau |
Antrieb des Urban Arrow Breeze
| Antriebskonzept | Mittelmotor Bosch Cargo Line, 85 Nm, Display: Purion 200 |
| Akku | 545 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 60 km |
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