21,9 kg
3499 Euro
Scott Passage 20 Wave: E-Bike im Test
in E-Bike
Scott Passage 20 Wave: E-Bike im Test
Scott Passage 20 Wave: Eleganter Tiefeinsteiger
Mit dem Passage bringt Scott ein schickes Urbanbike, das als Testrad mit Tiefeinsteigerrahmen in frischem Lila in die Redaktion kommt. Auffällig am tiefgezogenen Rahmen ist das kantige Zentralrohr, das Boschs 400-Wh-Akku beherbergt. Der Schacht ist von oben leicht zugänglich, zum Entnehmen des Akkus muss das Schloss allerdings unten entriegelt werden. Mit Blick auf den Rahmen gefällt die Gummilippe an den Flaschenhalterösen des Sitzrohres.
Das Rahmenset komplettiert eine Suntour-Federgabel mit 75 mm Federweg, deren Luftkartusche für Individualisierbarkeit und gute Dämpfung sorgt. Als Antriebsaggregat kommt Boschs kompakter SX zum Einsatz, am Antriebsstrang schaltet Shimanos neue Cues die 9 Gänge. Der elegante Gepäckträger ist für Packtaschen bis 8 kg Belastung ausgelegt; fürs Handgepäck ausreichend. Die Beugung des Oberkörpers lässt sich mit dem Gelenkvorbau variieren.
Stadtsprinter
Unterstützungsmodus auf „Sprint“ und zügig geht es vom Parkplatz des Büros los in Richtung Ismaninger Sportpark. Der dortige verkehrsarme Parkplatz mit seinen vielen Zu- und Abfahrten eignet sich perfekt für Kurventests und Anfahren. Das Scott Passage pariert in den Rechts-links-Kurvenkombis schnell und „fällt“ fast von alleine in die Schräglage.
Der Bosch SX scheucht den knapp 22 kg leichten Tiefeinsteiger von Kurve zu Kurve, reagiert schnell auf Tretbefehle und liefert sofort Leistung. Mit 400 Wh reicht der Akku gut für 50 km über welliges Terrain. Wer „Sprit“ sparen mag, schaltet einfach mal die Unterstützung ab. Das Scott zeigt, dass es auch Fahrrad gut kann und lässt sich im bloßen Tretmodus recht gut pedalieren. Die Übersetzung mit 9 Gängen bietet ordentliche Entfaltung, mit den 45 mm breiten Schwalbe G-One Overland macht das Passage auch auf Schotter eine gute Figur.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Scott Passage 20 Wave im Test: Fazit
Ein leichter Tiefeinsteiger mit sportlicher Frohnatur und quirligem Antrieb, der sich in der Stadt wohlfühlt und sich auch für Touren auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen eignet.
Positiv: Anzugsstarker Motor, geringes Gewicht, agile Fahreigenschaften
Negativ: Kleiner Gepäckträger mit wenig Ladekapazität bis 8 kg

Scott Passage 20 Wave im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Scott Passage 20 Wave? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 3499 Euro |
| Rad-Gewicht | 21,9 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | max. 130 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 40, 44, 49, 54, Trapez: 40, 44, 49, Wave: 41, 45*, 50, 55 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Scott Passage 20 Wave
| Rahmen | Aluminium |
| Gabel | Federgabel mit Luftkartusche, 75 mm |
| Schaltung | Kettenschaltung, Shimano Cues, 1 x 9 Gänge |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., Shimano MT-200, 180/160 mm |
| Lichtanlage | v/h: Lezyne Fusion E550SM / Supernova TL3Z |
| Sattel | Syncros Capilano |
| Sattelstütze | Alu, starr |
| Gepäckträger | Racktime Micro Rack SnapIt 2.0, bis 8 kg |
| Reifen | Schwalbe G-One Overland 365, 28“, 45 mm |
Antrieb des Scott Passage 20 Wave
| Antriebskonzept | Mittelmotor Bosch Performance Line SX, 60 Nm |
| Display | Bosch Purion 200 |
| Akku | 400 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 60 km |
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