15,9 kg
3499 Euro
Reany Bikes W1 Pro: Urbanbike im E-Bike-Test – Design-Tipp
in E-Bike
Reany Bikes W1 Pro: Urbanbike im E-Bike-Test – Design-Tipp
Reany Bikes W1 Pro: Ein Hauch von Nichts
Ein Hingucker ist das Reany W1 Pro: Rahmen, Gabel und Cockpit sind aus Carbon gefertigt, wirken wie aus einem Guss. Dieses markante Design vereint alle Reany-Bikes, denn der niederländische Hersteller offeriert weitere Modelle für den modernen Stadtalltag. Das hier vorliegende W1 Pro ist auch beim ersten Anpacken eine kleine Sensation: Knappe 16 kg wiegt das Urbanbike, es lässt sich also bei Bedarf locker auch ein paar Stufen tragen! Möglich macht’s der schlanke Carbonrahmen, der die Waage – so Reany – mit nur 2100 Gramm tätschelt.
Ästhetisch sehr gelungen: Ins einteilige Carbon-Cockpit integriert Reany das 40 Lux helle Frontlicht plus ein Farbdisplay. Aufs Wesentliche reduziert ist der (E-)Antrieb: Auf eine Schaltung verzichtet Reany, spendiert dem 28“-Cityflitzer den wartungsarmen Gates-Riemen und Mivices M070-Hecknabenmotor mit 35 Nm Maximaldrehmoment und fünf Fahrmodi.
Beschwingt unterwegs
Dank des schön steifen Carbon-Rahmen-Gabelchassis und sanft, aber nachhaltig einsetzendem Motorschub beschleunigt das Reany vom Start weg gut. In den oberen zwei, schön durchzugsstarken Motormodi gestaltet sich der Vortrieb an moderaten Steigungen spritzig. Klar, dass auch das geringe Gewicht des W1 Pro dazu einen wertvollen Beitrag liefert. Die Schaltaster an der Lenker-Remote könnten etwas schneller reagieren.
Dank flinker, slickähnlicher 47-mm-Reifen, leisem, unauffällig schiebendem Mivice-Heckmotor und wendigem Naturell saust das Reany vergnügt auf kurvenreichen Strecken. Geht es mit hohem Tempo talwärts, so liegt das Reany insgesamt sicher, zeigt sich allerdings nicht super laufruhig und erfordert aufmerksame Fahrer. Auch, weil die Lenkung einen Tick nervös agiert. Kraftvoll-verlässliches Bremsen erlauben Maguras MT-Sport-Stopper mit gut ergonomischem Hebel.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Reany Bikes W1 Pro im Test: Fazit
Das minimalistische Konzept des extra leichten Reany geht im Cityeinsatz auf – hier überzeugen Agilität und Motorpower. Für Touren weniger geeignet.
Positiv: Sehr quirlig-agiler Fahrcharakter, wartungsarmer Gates-Riemenantrieb
Negativ: Weniger Laufruhe in schnellen Abfahrten, schwammige Schaumstoff-Lenkergriffe, eine Rahmengröße

Reany Bikes W1 Pro im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Reany Bikes W1 Pro? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 3499 Euro |
| Rad-Gewicht | 15,9 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | max. 120 kg |
| Rahmenarten und Größen | Onesize: 47 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Reany Bikes W1 Pro
| Rahmen | Carbon |
| Gabel | Carbon |
| Schaltung | Singlespeeder |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Magura MT Sport, 160/160 mm |
| Reifen | v/h: Chaoyang Kestrel, 28“, 45/47mm |
| Sattelstütze | Alu, starr |
| Sattel | Selle Royal Essenza Moderate |
| Lichtanlage | Reany Custom |
| Sonstiges | Gates-Riemen, Abus Rahmenschloss, Gepäckträger, Carbonlenker |
Antrieb des Reany Bikes W1 Pro
| Antriebskonzept | Hecknabenantrieb, Mivice M070, 35 Nm, Display: IPS, 2“ |
| Akku | 360 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 50 km |
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