29,6 kg
2999 Euro
Pegasus Solero Evo 10: Trekkingrad im E-Bike-Test – Empfehlung
in Test & Teile
Pegasus Solero Evo 10: Trekkingrad im E-Bike-Test – Empfehlung
Pegasus Solero Evo 10: Starker Alleskönner
Pegasus, zugehörig zur Zweirad-Einkaufsgenossenschaft (ZEG), darf sich in Deutschland definitiv Traditionsmarke nennen. Und auch die Modellreihe Solero ist schon seit zehn Jahren regelmäßig bei uns im Test, zunächst „ohne E“, mittlerweile auch mit E-Motorunterstützung. Das 60-Jahre-ZEG-Jubiläumsmodell Solero Evo 10 macht optisch nicht den Eindruck, ein „alter Hut“ zu sein. Im Gegenteil: Es wurde mit dem German Design Award 2026 ausgezeichnet und erstrahlt in erfrischendem Rot. Traditionell assoziiert man Rot mit Tempo und Leistungsvermögen – da passt der neue Bosch-PX-Motor mit 90 Nm Drehmoment und üppigen 750 Watt Leistungsspitze prima ins Bild.
Dank elastischem Tragegriff entnimmt man den 600er-Akku zum externen Laden flugs nach oben aus den gut verarbeiteten Aluchassis. Lob erntet die Pegasus-Entscheidung, die Züge wartungsfreundlich seitlich in den Rahmen zu führen.
Gekonnt ausbalanciert
Die betont relaxte, angenehm aufrechte Sitzposition auf dem Solero fördert der ergonomisch nach hinten abgewinkelte Lenker. Dieser trägt maßgeblich zum tollen, weil lebendigen Handling des Trekkingbikes bei. So lässt sich das Rad in schnelleren Abfahrten, unterstützt vom steifen Alurahmen, präzise kontrollieren.
Gar noch größer wäre der Fahrspaß in ruppigerem Geläuf (Stichwort Feld- und Schotterwege), würde die grundsätzlich gut ansprechende Suntour-Stahlfedergabel besser gedämpft sein. Und bergauf? Wachsen dem Pegasus sozusagen Flügel: Der Bosch PX stellt stets harmonisch einsetzenden, satten Motorschub bereit, arbeitet auch unter hohen Lasten leise. Insbesondere die Automatik-Fahrstufe fasziniert, lieferte in den Testanstiegen immer die passende Power. Außerdem punktet das Solero Evo 10 mit seiner Qualität, Laufruhe und die in Kurven nötige Wendigkeit harmonisch zu liieren.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Pegasus Solero Evo 10 im Test: Fazit
Kraftvoller Motor und sportiver Verve des Solero Evo 10 machen das Gewicht nebensächlich. Das E-Trekkingrad zeigt sich auf diversem Untergrund in Topform.
Positiv: Starker Motorschub, guter Mix aus Laufruhe/Agilität, 1A-Motor-/Schalt-Synchronisation
Negativ: Ziemlich schwer, wenig gedämpfte Gabel, kein Kettenstrebenschutz

Pegasus Solero Evo 10 im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Pegasus Solero Evo 10? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 2999 Euro |
| Rad-Gewicht | 29,6 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 150 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 45, 50, 55, 60 cm, Trapez: 45, 50, 55 cm, Tiefeinsteiger: 45, 50*, 55 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Pegasus Solero Evo 10
| Rahmen | Aluminium, starr |
| Gabel | Federgabel Suntour NVX-32 DS STA, 100 mm |
| Schaltung | Kettensch., Shimano Cues, 10 Gänge |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Shimano MT200, 180/180 mm |
| Reifen | Schwalbe Marathon, 28“, 55 mm |
| Sattelstütze | Pegasus Alu, starr |
| Sattel | Selle Royal Essenza Plus |
| Lichtanlage | v/h: Fuxon FL-20EB 70 Lux / Fuxon ICR-33S |
| Sonstiges | Monkeyload-Gepäckträger (bis 27 kg), Ständer, verstellbarer Vorbau, Rahmenschloss |
Antrieb des Pegasus Solero Evo 10
| Antriebskonzept | Mittelmotor Bosch PX, Display: Purion 200 |
| Akku | 600 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 80 km |
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