25,7 kg
2299 Euro
Mate Fusion: Faltrad im E-Bike-Test
in E-Bike
Mate Fusion: Faltrad im E-Bike-Test
Mate Fusion: Dänischer City-Komfort
Vor zehn Jahren in Kopenhagen gegründet, umfasst das Mate-Portfolio 2026 fünf faltbare E-Mobilitätslösungen, die vor allem durch ausgeprägte Offroad-Attitüde auffallen. So stellt (auch) das Fusion mit markanter Optik sofort klar, kein gewöhnliches Faltrad sein zu wollen. Als Fully-Falter konzipiert, lässt sich der Rahmen mittig teilen – wobei Masse und Gewicht die Handlichkeit bei einem Faltmaß von 90x68x40 cm (LxHxB) etwas einschränken.
Dafür komforttechnisch außergewöhnlich: eine Federgabel sowie ein kompakter Dämpfer am Heck. In Kombination mit sehr volumigen CST-Reifen soll Kopfsteinpflaster ruckelfrei befahren werden können. Der E-Support erfolgt über einen harmonischen wie schubfreudigen Bafang-Heckmotor. Geschalten wird mit einer robust-soliden MicroShift Advent Neun-Gang-Gruppe. Weiter informiert ein Mini-Display mit Touchscreen am Lenker über die wichtigsten Fahrdaten.
Markant, flott, gefedert
Etwas gewöhnungsbedürftig startet die Fahrt: der Schlüssel muss von unten an den im Oberrohr sitzenden Akku gesteckt und umgedreht werden, bevor sich das System aktivieren lässt. Das sorgt zwar für eine Art Wegfahrsperre, erweist sich im Alltag aber als recht umständliche Prozedur. Einmal im Sattel liefert das Fusion mit einem Schnellstart und viel Fahrsouveränität aber reichlich Spaß.
Schnell entpuppt sich der Motor als solides Kraftpaket in der urbanen Ebene, während das Fahrverhalten eher auf Laufruhe denn Agilität getrimmt ist. Entsprechend satt auf der Straße liegend, fordert das Bike in engen Kurven etwas Nachdruck am Lenker. Für Sicherheit sorgen die Bremsen mit bissigem Zupacken und abruptem Zum-Stehen-kommen. Weiter ist der Däne mit Systemträger, robusten Kunststoff-Schutzblechen und Lichtanlage für den ganzjährigen Alltagseinsatz umfänglich gerüstet.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Mate Fusion im Test: Fazit
Mates Fusion ist ein robustes E-Faltrad für den Stadteinsatz, das mit Extra-Komfort, durchweg soliden Bauteilen und hoher Laufruhe zum gediegenen City-Cruisen ganzjährig einlädt.
Positiv: Federelemente, Laufruhe, Motoreigenschaften, einfacher Faltmechanismus
Negativ: Schlüssel muss zum Start unter Oberrohr eingesteckt werden, Tragefähigkeit

Mate Fusion im Test: Charakter und Fazit
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Technische Details und Informationen
| Preis | 2299 Euro |
| Rad-Gewicht | 25,7 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | max. 130 kg |
| Rahmenarten und Größen | Einheitsgr.: 150-210 cm Körpergr. |
* Testgröße
Ausstattung des Mate Fusion
| Rahmen | Aluminium |
| Gabel | RST Luftfedergabel, 70 mm / Stahlfederdämpfer |
| Schaltung | Kettenschaltung, MicroShift Advent, 9 Gänge |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., Tektro HD-E280, 160/160 mm |
| Lichtanlage | v: K+B / h: Büchel |
| Sattel | Velo |
| Sattelstütze | Aluminium |
| Gepäckträger | Mate (25 kg) |
| Reifen | CST, Operative, 20“, 61 mm |
Antrieb des Mate Fusion
| Antriebskonzept | Hecknabenmotor, Bafang RM G020, 45 Nm |
| Display | LED, Bafang DP E161 |
| Akku | 468 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 55 km |
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