31,1 kg
2499 Euro
Kumo Travel Sport: Trekkingrad im E-Bike-Test
in Test & Teile
Kumo Travel Sport: Trekkingrad im E-Bike-Test
Kumo Travel Sport: Design trifft Tourenrad
Mal unter uns: Klobige E-Bikes gibt es zuhauf. Da freut es das Biker-Herz, wenn ein Produktmanager dieses in seine Hand nimmt und ein schickes Pedelec kreiert. Das außergewöhnliche Design des Kumo Travel Sport ist sehr schön durchgestylt. Den oft unschönen Übergang vom fetten Unterrohr übers Tretlager hin zu der grazilen Hinterbaugabel zeichneten die Kumo-Macher im kantigen Tec-Design vom Steuerrohr bis zum Ausfallende konsequent durch. Wirklich gut gelungen, finden wir!
Das Fahrwerk ergänzt eine Suntour-Gabel mit Stahlfeder, der Bafang M410 Mittelmotor liefert die Unterstützung. Am Antriebsstrang arbeitet Shimanos 11-fach-Cues-Kettenschaltung, die MT200-Bremsanlage gehört zudem zur grundsoliden Ausstattung des Kumo, dessen Markenname sich aus Kunst und Motion (= Bewegung) zusammensetzt. Die Vollausstattung offeriert Alltag und Abenteuer gleichermaßen.
Quirliger Tourenbuddy
Trotz wuchtiger 31 kg macht das Kumo dank drehfreudigem Bafang-M410-Motor munter Tempo. Zwar agiert das Aggregat bergauf nicht mit super druckvoll-bärigem Motorschub, befeuert den Vortrieb in den top Modi Auto & Boost dennoch stark. In Liaison mit der guten Traktion der Schwalbe-Pneus erklettert man so auch knackigere, steilere Anstiege vergnügt. Die aufrechte Sitzposition passt gut zu den starken Tourenqualitäten, wobei der Sattel etwas mit Komfort geizt.
Rundum überzeugend hingegen ist das geschmeidige Zusammenspiel von Schaltung und Motor. Bergab gefällt das Kumo mit quirligem Naturell, „turnt“ lässig durch enge Kurven. Entschleunigen? Klappt mit den Einsteiger-Bremsen gut, die aber mehr Biss vertragen könnten. In sehr schnellen Abfahrten wird das agile Travel Sport früher nervös, verlangt – auch wegen schmalem Lenker – mehr Konzentration.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Kumo Travel Sport im Test: Fazit
Das Kumo Travel Sport punktet als verspielt-agiles E-Tourenbike mit leisem, harmonisch unterstützendem Bafang-Mittelmotor auf diversen Untergründen von feinem Asphalt bis gröberem Schotter.
Positiv: Antriebspower, agile Fahrperformance, viele Montagepunkte a. Rahmen
Negativ: Fummelige Verstellung der Gabel-Federhärte, Gewicht

Kumo Travel Sport im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Kumo Travel Sport? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 2499 Euro |
| Rad-Gewicht | 31,1 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 150 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 48, 52, 58 cm; Trapez: 45, 50*, 55 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Kumo Travel Sport
| Rahmen | Aluminium, starr |
| Gabel | Federgabel Suntour NVX32 |
| Schaltung | Kettenschaltung, Shimano Cues, 11 Gänge |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Shimano MT200, 180/160 mm |
| Reifen | Schwalbe Hurricane, 28“, 57 mm |
| Sattelstütze | Teleskopfedersattelstütze Zoom |
| Sattel | Selle Royal Essenza |
| Lichtanlage | v/h: Kumo 90 mit Fernlicht / Kumo Twin mit Bremslicht |
| Sonstiges | Gepäckträger (27kg), Hinterbauständer, Pedale, Klingel, Montagepunkte, Frontträger |
Antrieb des Kumo Travel Sport
| Antriebskonzept | Mittelmotor Bafang M410, 100 Nm, Display: Bafang DC C010 TFT |
| Akku | 780 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 100 km |
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