16,48 kg
6295 Euro
Konrad Urban Gravel X20: E-Gravelbike im Test
in Test & Teile
Konrad Urban Gravel X20: E-Gravelbike im Test
Konrad Urban Gravel X20: Schnittiger Individualist
Konrad bietet bei der Zusammensetzung ihrer Bikes mittels Online-Konfigurator viel Teilhabe – angefangen von Rahmenfarbe, über Antrieb, Getriebe bis hin zur Plakette mit eigenem Logo und Namen. Mit dem Urban Gravel X20 haben die Höxteraner einen erstklassig verarbeiteten Alu-Gravel-Allrounder mit Carbongabel im Programm, der ohne sichtbare Schweißnähte mit cleaner Kabelintegration optisch überzeugt.
Geometrisch setzt Konrad auf Sportlichkeit mit Langstreckenpotential. Herzstück ist das elektronische Pinion C1.12i Smart.Shift-Getriebe, das seine stattliche Bandbreite auf zwölf Gänge mit gleichmäßigen Gangsprüngen von je 17,7 Prozent verteilt. Wahlweise kann per langem Hebeldruck der manuelle Modus aktiviert werden. Komplettiert wird das Antriebssystem durch den leichten, Mahle X20-Heckmotor, der mittels fest im Unterrohr verbauter 250-Wh-Batterie gespeist wird.
Agil, wendig & verspielt
Auf dem geschotterten Isarradweg angekommen, vermittelt das Konrad sofort viel Fahrsicherheit. Der breite Lenker mit ausgestellten Griffen sorgt im Zusammenspiel mit dem kurzen Vorbau für souveräne Kontrolle und eine spürbare, fast schon spielerische Agilität. Vor allem in schnellen Kurven präsentiert sich das Alu-Chassis steif und gutmütig bei präziser Lenkbefehlumsetzung.
Kleiner Wermutstropfen: die kaum mitfedernde Alu-Sattelstütze leitet Unebenheiten recht direkt ins Gesäß weiter. Geht es bergauf, büßt der X20 bauartbedingt etwas an Dynamik wie Spritzigkeit ein, bietet in Stufe 3/3 aber dennoch sportiven Support. Hervorzuheben ist sein geschmeidiges Zusammenspiel mit dem Pinion-Getriebe, dessen Gänge extrem direkt und knackig einrasten, den Wechsel allerdings recht hörbar quittieren. Auch bergab greifen die Gravelpneus mit ihrem feinen Profil zuverlässig in den Schotter.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Konrad Urban Gravel X20 im Test: Fazit
Edel, agil, schnell: Konrads Urban Gravel X20 begeistert als flinker Schotter-Pfeil mit automatischer Pinion-Technik und Mahle-Motor-Effizienz auf Teer und Kies gleichermaßen.
Positiv: Individualisierbarkeit, Optik, souveränes Handling, Antriebszusammenspiel
Negativ: 160-mm-Disc vorne, Hand vor Lenker bei U-Modus-Wechsel, Gesäß-Komfort

Konrad Urban Gravel X20 im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Konrad Urban Gravel X20? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 6295 Euro |
| Rad-Gewicht | 16,48 kg |
| Systemgewicht | max. 130 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 54, 58* cm |
* Testgröße
Ausstattung des Konrad Urban Gravel X20
| Rahmen | Aluminium |
| Gabel | Carbon, starr |
| Schaltung | Autom. Tretlagergetriebe, Pinion C1.12i, 12 Gänge |
| Bremsen | Hydr. Schreibenbr., TRP Hylex, 160/160 mm |
| Sattel | Ergon SR Pro Men |
| Sattelstütze | LED Lightskin |
| Lichtanlage | v: Supernova Mini 2, 100 Lux /h: LED in Sattelst. |
| Bereifung | Schwalbe G-One R Pro, 28“, 40 mm |
| Sonstiges | opt. Range Extender; Lenker: Ritchey, 460 mm |
Antrieb des Konrad Urban Gravel X20
| Antriebskonzept | Hecknabenmotor, Mahle X20, 65 Nm |
| Display | Mahle iWoc One |
| Akku | 250 Wh, fest verbaut |
| Reichweite | >60 km |

