29,5 kg
1999 Euro
Kemoway K5: Robustes E-Trekkingrad im Test
in Test & Teile
Kemoway K5: Robustes E-Trekkingrad im Test
Kemoway K5: Robuster Kraftprotz
Ursprünglich aus Wolfsburg kommend, erlebte der Kemoway-Gründer die Volkswagen-Entwicklungsgeschichte über viele Jahre hautnah – und startete 2011 mit der Entwicklung eigener Mobilitätslösungen. Die schnell im E-Bike-Sektor ihr Zuhause fanden und 14 Jahre später Pedelecs aller Gattungen hervorgebracht haben.
So auch das robust und tourentauglich anmutende K5, dessen Ananda Mittelmotor mit gewaltigem Drehmoment (110 Nm) aufhorchen lässt – und mit feinfühliger Sensorik auch genussorientierte Pedaleure anspricht. So auch das Kemoway mit glatt-glänzendem Alu-Chassis und bewährten Markenanbauteilen von Suntour und Shimano.
720 Wh Stromreserven sind üppig und treiben das Gesamtgewicht nahe der 30 kg. Mit anpassbarem Vorbau, Flossengriffen und leicht geneigtem Lenker steht Fahrkomfort im Fokus. Auch der Sattel kann per Schnellspanner werkzeuglos angepasst werden.
Bequem und leistungsstark
Auf unserer Testfahrt wollen wir dem Power-Aggregat alles abverlangen und biegen, mit Packtaschen beladen, auf unbefestigte Waldwege ein. Während die Suntour-Gabel mit 63 mm Hub soliden Federweg bereithält, fühlt sich der M100, vorab auf E-MTB-Modus eingestellt, spürbar wohl und bietet mit 5 U-Stufen sinnvoll abgestuften Support.
Zwar sind die Kenda-Pneus mit klassischem Trekkingprofil auf moderatem Geläuf zuhause, so schiebt das Aggregat auch Steilpassagen beherzt hinauf. Gut hörbar, aber nicht störend. Auch für gemäßigte Tagestouren das richtige Motor-Setup parat habend, erweist sich das K5 auf Strecke mit hoher Laufruhe und guter Cockpit-Ergonomie als tauglicher Langläufer.
Seine überschaubare Steifigkeit ist auch dem Tiefeinsteigerrahmen geschuldet. Auch erweist sich die solide Altus-Schaltung nicht als Optimal-Partner für das schubfreudige Ananda-Aggregat.
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Detailaufnahmen des E-Bikes
Kemoway K5 im Test: Fazit
Mit starkem Ananda-Motor und hohen Stromreserven richtet sich Kemoways K5 an Komfort-Tourenfahrer, die auf gemäßigtem Geläuf auch (gerne) Steilstücke einplanen.
Positiv: Motorpower, Akku-Kapazität, ausgeprägte Laufruhe, Cockpit-Komfort
Negativ: Sattel für lange Touren zu weich, Rahmen könnte einen Tick steifer sein

Kemoway K5 im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Kemoway K5? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 1999 Euro |
| Rad-Gewicht | 29,5 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 150 kg |
| Rahmenarten und Größen | Tiefeinsteiger: 46 cm |
Ausstattung des Kemoway K5
| Rahmen | Aluminium |
| Gabel | Suntour Nex-700c, 63 mm |
| Schaltung | Kettenschaltung, Shimano Altus, 9 Gänge |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Shimano MT200, 180/180 mm |
| Reifen | Kenda Kwick Seven-5, 27,5“, 60 mm |
| Sattelstütze | Aluminium |
| Sattel | Selle Royal |
| Lichtanlage | v: 90 Lux / h: vorhanden |
| Sonstiges | Gepäckträger (25 kg); variabler Vorbau; Lenker: 680 mm |
Antrieb des Kemoway K5
| Antriebskonzept | Mittelmotor, Ananda M100, 110 Nm; 3-Zoll-Farbdisplay |
| Akkukapazität | 720 Wh |
| Reichweite | > 100 km |


