12,4 kg
8573 Euro
Falkenjagd Aristos R Gravel: Randonneur im Test
in Test & Teile
Falkenjagd Aristos R Gravel: Randonneur im Test
Falkenjagd Aristos R Gravel im Test: Trekking-Randonneur
Eine ganz eigene Interpretation des klassischen Trekkingrades kreiert Falkenjagd-Chef Andreas Kirschner: Ein moderater Rennradlenker, wie er auf Randonneuren verwendet wird, bietet sehr viel mehr Griffmöglichkeiten und ist gerade im Tourenbereich beliebt. Darüber hinaus stattet Italo-Fan Kirschner den Titanrahmen mit Campagnolos Ekar-Gruppe aus.
Dreizehn Gänge bieten eine Entfaltung zwischen 1,6 m (!) für den kürzesten Gang und 7,1 m für die Abfahrt. Damit lässt es sich auch am Berg mehr als komfortabel leben, der kurze Berggang ist hochgebirgstauglich. 28“-Laufräder mit breiten Mavic-Felgen und Schwalbe G-One-Reifen dürften gute Rolleigenschaften auf Asphalt und Schotter bieten. Dank Vollausstattung gehört ein filigraner Titan-Gepäckträger mit 26 kg Traglast zum Lieferumfang, die Lichtanlage kommt von SON, dass die Frontnabe einen Nabendynamo verbirgt, sieht nur der Profi.
Quirliger Flitzer
Klack, klack, klack, Campas Ekar-Schaltung schickt die Kette querbeet übers 13er Ritzelpaket, der 12,4 kg leichte Titanflitzer kommt schon mit moderater Tretarbeit flott in Schwung. Unserem Tester ist auf den ersten Metern das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht zu nehmen.
Auf dem Isarradweg ist das Aristos in seinem Element, die feinstolligen G-One-Pneus gleiten flink mit moderatem Luftdruck sanft über den Schotter. Nahezu mühelos lässt sich das Falkenjagd über das wellige Auf und Ab an der Isar pedalieren. Im Wiegetritt bergauf offenbart der edle und leichte Randonneur seine hervorragende Bergtauglichkeit, ohne im Gewusel der Münchner Vorstadt die Agilität verstecken zu müssen. Auf dem nahen Parkplatz surft unser Tester mit dem Aristos in Renngeschwindigkeit durch die Kurven; neben der Kletterstärke eine weitere spektakuläre Eigenschaft des Münchner Titantourers.
Detailaufnahmen des Reiserads
Falkenjagd Aristos R Gravel im Test: Fazit
Quicklebendig zeigt sich das Falkenjagd Aristos: Der Randonneur ist robust und alltagstauglich für Fahrvergnügen auf kurzen Runden und weiten Touren gerüstet.
Positiv: Unverwüstlicher Titanrahmen, bergtauglich, stabiler Gepäckträger
Negativ: Ständer fehlt leider (nachrüstbar)

Falkenjagd Aristos R Gravel im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Falkenjagd Aristos R Gravel? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Falkenjagd Aristos R Gravel: Technische Details und Informationen
| Preis | 8573 Euro |
| Gewicht | 12,4 kg |
| Systemgewicht | max. 165 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 51, 53, 56, 59*, 61, 62 cm |
*Testgröße
Ausstattung des Falkenjagd Aristos R Gravel
| Rahmen | Titan, starr |
| Gabel | Titan, starr |
| Kurbel | Campagnolo Ekar, 38 Z. |
| Kassette | Campag. Ekar, 10 – 44 Z. |
| Schaltung | Kettenschaltung Campagnolo Ekar, 1×13 Gänge |
| Entfaltung | 1,6 – 7,1 m |
| Laufrad | Felgen: Mavic Alu, Naben: Son Nabendyn./Tune |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., Campag. Ekar, 160/160 mm |
| Cockpit | Vorbau Falkenjagd Titan, Lenker: Parapera Speed Gravel Carbon, 44 cm |
| Reifen | Schwalbe G-One Bite, 28“, 40 mm |
| Sattelstütze | Falkenjagd Titan, starr |
| Sattel | Selle Italia Model X Evo Plus Superflow |
| Lichtanlage | v/h: SON Ladelux / SON |
| Sonstiges | Spritzschützer SKS mit Spritzgummi, Titan-Gepäckträger (26 kg), Titan-Flaschenhalt., Glocke |

