13,0 kg
9754 Euro
Falkenjagd Aristos PI: Stadtrad im Test
in Fahrrad
Falkenjagd Aristos PI: Stadtrad im Test
Falkenjagd Aristos PI im Test: Der ewige Pendler
Falkenjagd steht für Titan-Expertise par excellence. Mit dem Aristos PI schicken die Bayern einen Pendler in den Test, der die Brücke zwischen sportlichem Gravel-Gen und höchster Alltagstauglichkeit schlägt.
Das Herzstück ist der meisterhaft geschweißte Titanrahmen, der nicht nur durch zeitlose Optik, sondern auch enorme Belastbarkeit besticht: Mit 165 kg zulässigem Gesamtgewicht ist das Rad, bei dem auch der Gepäckträger aus dem ewigen Werkstoff ist, das Test-Lastentier.
Als Technik-Highlight bietet das elektronische Pinion C1.12i-Getriebe eine auf zwölf Gänge verteilte Spreizung von enormen 600 Prozent. Die Schaltvorgänge erfolgen auf Knopfdruck, auch im Stand, was besonders an Ampeln im Stadtverkehr große Vorteile bringt. In Kombination mit einem Gates-Carbonriemen reduziert sich der Wartungsaufwand auf ein Minimum, während die Fahrt ins Büro von sanft-leisem Schnurren begleitet ist.
Schalten per Mausklick
Schnell offenbart das Aristos den Titan-Faktor, in dem es eine faszinierende Eigendämpfung bietet, die feine Vibrationen schluckt, ohne weich zu wirken. Der Bereich um das Tretlager ist hingegen extrem steif, sodass jeder Pedaltritt unmittelbar in Vortrieb umgesetzt wird.
Bei sportlich geprägter Sitzposition lässt sich das Bike satt in Kurven legen, während der tiefe Getriebeschwerpunkt spürbar hohe Laufruhe mit Agilitätsakzenten begünstigt. Schaltet man unter Last, nimmt die Elektronik kurz den Druck aus dem System, was butterweiche Gangwechsel ermöglicht. Einzig die Smart.Shift-Reaktion könnte noch unmittelbarer ausfallen. Top hingegen: die Kombination aus laufruhigem Titan-Chassis und enormer Entfaltung von bis 8,57 Metern pro Kurbelumdrehung für zügiges Tempomachen in der Ebene. Bergauf meistert man dank kurzer 1,41-m-Bergübersetzung selbst vollbeladen steilste Rampen.
Detailaufnahmen des Reiserads
Falkenjagd Aristos PI im Test: Fazit
Beim Falkenjagd Aristos PI überzeugt die Symbiose aus Titan-Chassis und Pinion-Getriebe durch Systemsteifigkeit, Haltbarkeit und hohe Zuladung.
Positiv: Fahrperformance, Rahmen, Übersetzung, Zuladung, 10 Jahre Garantie
Negativ: Bei max. Zuladung 180er-Discs passender, Smart-Shift könnte noch direkter reagieren, Preis

Falkenjagd Aristos PI im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Falkenjagd Aristos PI? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Falkenjagd Aristos PI: Technische Details und Informationen
| Preis | 9754 Euro |
| Gewicht | 13,0 kg |
| Systemgewicht | 165 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant S, M, L*, XL, XXL |
*Testgröße
Ausstattung des Falkenjagd Aristos PI
| Rahmen | Titan |
| Gabel | Titan, starr |
| Kurbel | Pinion, 32 Z. |
| Kassette | Gates CDX, 28 Z. |
| Schaltung | Elektr. Getriebesch., Pinion C1.12i, 12 Gänge |
| Entfaltung | 1,41 – 8,57 m |
| Laufrad | Naben: Tune Singlespeeder Boost, SON28; Felgen: Mavic 1030, TLR, 32 Loch |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., TRP Hywire, 160/160 mm |
| Cockpit | Lenker: Parapera SpeedGravel Carbon, 440 mm; Vorbau: Ritchey Comp, 100 mm; Griffe: Selle Italia GrandFondo tape |
| Reifen | Schwalbe G-One Bite, 28“, 45 mm |
| Sattelstütze | Titan, Falkenjagd |
| Sattel | Brooks C17 |
| Lichtanlage | v: SON Edelux II, 100 Lux / h: SON, m. Bremslicht |
| Sonstiges | Titan-Gepäckträger, Kunststoff-Spritzschützer, Hebie-Ständer |

