26,5 kg
2399 Euro
Deruiz Dolomit: E-MTB Hardtail im Test
in Test & Teile
Deruiz Dolomit: E-MTB Hardtail im Test
Deruiz Dolomit: Kräftiger Geländegänger
Satte 900 Watt Leistungsspitze, 110 Nm Maximaldrehmoment und sechs Unterstützungsmodi von Eco bis Boost: So sorgt der Mittelmotor Deruiz Gabao P101C für neugierige Blicke. Das recht kompakte Kraftpaket speist der 720-Wh-Akku im Unterrohr. Er fügt sich optisch elegant ins Gesamtbild des Einsteiger-E-Hardtails ein, kann nach Entfernen einer üblichen Blende zum Laden nach unten entnommen werden.
Die Linienführung des Deruiz Dolomit ist allgemein gelungen. So geht das Oberrohr des Aluchassis fast nahtlos in die Sitzstreben des 29“-Bikes über. Schlägen vom Untergrund wirkt Suntours XCM34-Gabel mit 120 Millimetern Federweg entgegen. Die Traktion auf holprigem Boden steigern sollen ebenso Schwalbes 65 Millimeter breite Smart Sam-Pneus. Fahrmodus plus weitere Daten zeigt das kompakte Deruiz-LCD-Display an. Fürs einfache Abstellen ist ein höhenverstellbarer Ständer montiert.
Energischer Vortrieb
Eine betont sportive Sitzhaltung nimmt man am Volant des Dolomit ein, womit man im Zusammenspiel mit dem starken, wenn auch nicht perfekt dosierbaren Motorschub, ab Fahrstufe drei („Sport“) auch in steileren Anstiegen zügig klettert. Der flotte Vortrieb stützt sich dabei auch auf die flink abrollenden Schwalbe-Reifen und die in leichtem Gelände – Stichwort Flow-Trails – Fahrbahnschläge gut tilgende Suntour-Stahlfedergabel.
Deren Verstellrädchen zur Regulierung der Federvorspannung ist indes schwergängig, erfordert höhere Bedienkräfte. Mithilfe der Tempostärke der großen 29“-Räder liegt das Bike in schnelleren Feldweg- oder Schotterabfahrten gut, wobei in Rüttelpassagen der Akkudeckel klapperte. In engeren Saumpfaden mit stärkerem Gefälle beansprucht das hohe Gewicht des Deruiz die Fahrerkräfte spürbar. Die gut kräftigen Tektro-Bremsen verzögern das Bike indes sicher.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Deruiz Dolomit im Test: Fazit
Dank starkem E-Antrieb kletterfreudig im Anstieg und solide unterwegs in leichtem Gelände: So holt das Deruiz Punkte. Sein hohes Gewicht erfordert teilweise Kraft.
Positiv: Komfortable Federgabel, starker Schub in oberen Fahrmodi
Negativ: Dosierbarkeit der Motorkraft, ungedämpftes Alu-Cockpit, schwer, Akkudeckel klappert

Deruiz Dolomit im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Deruiz Dolomit? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 2399 Euro |
| Rad-Gewicht | 26,5 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 170 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 43, 48* cm |
* Testgröße
Ausstattung des Deruiz Dolomit
| Rahmen | Alu, starr |
| Gabel | Suntour SF19 XCM34 Boost, 120 mm |
| Schaltung | Kettenschaltung Shimano Cues, 11 Gänge |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr. Tektro HD-M535, 203/180 mm |
| Reifen | Schwalbe Smart Sam 29“, 65 mm |
| Sattelstütze | Alu, starr |
| Sattel | Velo |
| Lichtanlage | – |
| Sonstiges | Kettenblattschutz, Seitenständer |
Antrieb des Deruiz Dolomit
| Antriebskonzept | Mittelmotor Gobao P101C, 110 Nm, Display: Deruiz LCD mit Bluetooth |
| Akku | 720 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | ≥ 100 km |
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