30,9 kg
6999 Euro
Bulls Vuca Evo FS 2: E-SUV im Test – Empfehlung
in Test & Teile
Bulls Vuca Evo FS 2: E-SUV im Test – Empfehlung
Bulls Vuca Evo FS 2: SUV-Reisetourer
Bulls‘ nagelneues Vuca Evo FS 2 lediglich in der SUV-Ecke abzustellen, würde dem Konzept des Tech-Tourers nicht gerecht. Herzstück ist die leistungsstarke Pinion MGU mit Getriebe, das es dank üppigem Übersetzungsumfang auch mit Alpenriesen aufnehmen könnte. Schon der in inzwischen etlichen Testfahrten bewährte Mittelmotor braucht die Konkurrenz nicht zu fürchten.
Denn der Komfort endet beim neuen Vuca nicht beim vollgefederten Konzept mit 120 mm Federweg an der Gabel und am Hinterbau, die Pinion E1.12 lässt sich auch vollautomatisch steuern und bietet folglich bezüglich individueller Trittgeschwindigkeit und Effizienz immer den besten Gang. Die versenkbare Sattelstütze unterstützt das Absteigen und Abfahrten im ruppigen Gelände. Dank Gatesriemen senkt sich der Wartungsaufwand. Starke XT 4-Kolben-Bremssättel garantieren bewährt satte Bremspower im Gelände und auf Asphalt.
Effizient und kräftig
Fokussierten wir uns beim Reisetourer-Test aufs beladene Bike, wird beim SUV-Test breiter getestet. Als Reiserad für Tages- und Mehrtagestrips überzeugte das Vuca. Wie schaut es im Alltag oder auf der Feierabendrunde aus? Die Rahmengestaltung kombiniert mit der Dropper Post ermöglicht leichtes Handling, wie wir bereits feststellten.
Der Pinion-Antrieb zeigt gleich beim ersten steilen Anstieg zum Burgberg hinauf seine Kletterfähigkeiten; bereits in der Eco-Stufe unterstützt er im anschließenden welligen Gelände solide bei entspannter Tretarbeit. Am steilen Kirchweg geht es dann zur Sache: in der Flow-Stufe benötigen wir für den 16%-Anstieg rund 250 Watt Tretleistung; in der Flex-Stufe tritt es sich entspannter bei unter 200 Watt. Der Fly-Modus knallt: der Wattmesser pendelt zwischen 140 und 160 W. Wow! Im ruppigen Feldweg schluckt die Vollfederung komfortabel Unebenheiten weg.
Detailaufnahmen des E-Bikes
Bulls Vuca Evo FS 2 im Test: Fazit
Fahrdynamik, Motorpower, Komponenten: Das Bulls ist ein gelungenes SUV-Bike. Routiniers können das Potenzial des Vuca abrufen, Novizen gelingt der Einstieg leicht.
Positiv: Ausgewogenes Fahrwerk, Handling, kräftiger Antrieb, breite Übersetzung
Negativ: Gepäck nur am Heckträger – ggf. Lenkertasche, Akku-Entnahme mühsam

Bulls Vuca Evo FS 2 im Test: Charakter und Fazit
Sie interessieren sich für das Bulls Vuca Evo FS 2? Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Herstellers.
Technische Details und Informationen
| Preis | 6999 Euro |
| Rad-Gewicht | 30,9 kg |
| Systemgewicht | max. 150 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 41, 44, 48, 51, Tief: 41, 44*, 48, 51 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Bulls Vuca Evo FS 2
| Rahmen | Aluminium, Dämpfer: 120 mm |
| Gabel | Federgabel Fox AWL, 120 mm |
| Schaltung | Autom. Tretlagergetriebe, Pinion E1.12 MGU, 12 G. |
| Bremsen | Hydr. Scheibenbr., Shimano XT, 4 Kolben, 203/180 |
| Lichtanlage | v/h: Fuxon FF-100 EB mit Tagfahrlicht/Fuxon R-Glow mit Bremslicht |
| Sattel | Bulls Sportive Ergo |
| Sattelstütze | Dropper Post, 150 mm |
| Gepäckträger | Monkeyload Systemträger, bis 15 kg |
| Reifen | Schwalbe Johnny Watts, 29“, 60 mm |
Antrieb des Bulls Vuca Evo FS 2
| Antriebskonzept | Mittelmotor, Pinion MGU E1.12, 85 Nm |
| Display | FIT Compact |
| Akku | 800 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | > 100 km |

