14,5 kg
5799 Euro
Bergamont E-Grandurance Elite: E-Gravelbike im Test
in Test & Teile
Bergamont E-Grandurance Elite: E-Gravelbike im Test
Bergamont E-Grandurance Elite: Komfort-Flitzer
In mattgrauem Carbon-Chassis daherrollend, verspricht das Topmodell von Bergamonts E-Grandurance-Reihe mit nicht zu sportiver Geometrie vom ersten Anblick an reichlich Gravelspaß. Dabei steht die Rahmenschlankheit des Elite mit sehr kompakt im Tretlager sitzendem TQ-Leichtmotor und fest verbautem Stromspeicher im schmalen Unterrohr im optischen Gegensatz zu eher üppig dimensionierten 45 mm Schwalbe-Pneus. Farbliche Akzente setzt bergamont-typisch die leicht nach vorne geschwungene Carbongabel mit Anschraubpunkten.
Schaltungstechnisch wird sich mit Shimanos 12-Gang-GRX aus dem obersten Qualitätsregal bedient. Die Syncros RP 2.0 Alu-Laufräder versprechen einen ausgewogenen Mix aus Leichtlauf und Robustheit. Das Gesamtgewicht von unter 15 kg ist vor allem deshalb erwähnenswert, weil der Hanseat als einziges Rad im Testfeld über eine via STI Schalthebel absenkbare Sattelstütze verfügt.
Tempofreudig & gutmütig
Spätestens in den ersten engen Kurvenpassagen unseres Testparcours spielt das Elite sein herausragendes, weil sehr souveränes, Handling mittels breitem Lenker aus. Dank ausgeprägtem Unterlenker-Flex und hoher Reifendämpfung flitzt es sich spielerisch bei hohem Tempo auch über gröbere Schotterpassagen.
Bei nicht zu sportiver Sitzposition überträgt man die Eigenleistung spürbar direkt ins Antriebsgespann aus knackig-präzise schaltender GRX sowie harmonisch-kräftig werkelndem HPR50-Aggregat mit kaum wahrnehmbarem Geräuschpegel. Von drei U-Stufen reicht die erste im Flachen völlig aus, um stets an der 25 km/h-Schwelle zu treten. Für Steilstücke ist man mit Modus 3/3 bestens gerüstet. Bergab auf unruhigem Schottergeläuf hält man dank hoher Rahmensteifigkeit und gezielter Gewichtsverlagerung durch die versenkbare Sattelstütze sicher die Spur. Top auch: die gut dosierbare und beherzt zupackende Bremsanlage.
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Detailaufnahmen des E-Bikes
Bergamont E-Grandurance Elite im Test: Fazit
Agil, antriebsfreudig, komfortabel: Bergamonts E-Grandurance Elite überzeugt mit 1A-Teilen, souveränem Handling und spaßbringender Fahrperformance.
Positiv: Kompakt-sportiver Motor, Rahmensteifigkeit, Schaltperformance, Vario-Sattelstütze, Reifendämpfung
Negativ: Fest verbauter Akku, Ladebuchse (zu) nahe möglicher Getränkehalter

Bergamont E-Grandurance Elite im Test: Charakter und Fazit
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Technische Details und Informationen
| Preis | 5799 Euro |
| Rad-Gewicht | 14,5 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 135 kg |
| Rahmenarten und Größen | Diamant: 48,5; 52; 55,5*; 58,5 cm |
* Testgröße
Ausstattung des Bergamont E-Grandurance Elite
| Rahmen | Carbon |
| Gabel | Carbon, starr |
| Bremsen | hydr. Scheibenbr., Shimano GRX 820, 160/160 mm |
| Spritzschützer | – |
| Sattelstütze | Aluminium, Syncros Duncan, absenkbar |
| Sattel | Syncros Tofino 2.5 |
| Schaltung | Kettenschaltung, Shimano GRX 822, 1×12 Gänge |
| Lichtanlage | – |
| Bereifung | Schwalbe G-One Bite Evo, 28“, 45 mm |
| Sonstiges | Cockpit: Satori Lenker (Flare 16°) & Vorbau; Syncros Laufradsatz RP 2.0, Lenkerband: BGM Race Grip-Tape |
Antrieb des Bergamont E-Grandurance Elite
| Antriebskonzept | Mittelmotor, TQ-HPR50, 50 Nm; Display: TQ HPR |
| Akkukapazität | 360 Wh |
| Reichweite | > 60 km |

