Mehr in unserem aktuellen Heft  
Neue E-Bikes, Fahrräder und Zubehör: Was sind die Highlights für 2020?

Neue E-Bikes und Fahrräder 2020: Motoren, Modelle, Designs

Das sind die neuen E-Bikes und Fahrräder für 2020!

Neue E-Bikes und Fahrräder 2020: Motoren, Modelle, Designs

Was bringt die Saison 2020? Wir stellen hier die spannendsten Neuheiten rund um E-Bikes, Fahrräder sowie Zubehör und Bekleidung fürs nächste Jahr vor.
TEILE DIESEN ARTIKEL

Ob neue Fahrräder, spannendes Zubehör, innovative Parts oder die aktuellste Motorengeneration für E-Bikes: Schon vor der Eurobike 2019, der Leitmesse für Fahrrad, Mobilität und Sport in Europa, stellen einige Hersteller ihre Neuigkeiten für die kommende Fahrradsaison vor. Radfahren.de stellt diese fortlaufend online. Ein regelmäßiger Blick in diese Rubrik auf unserer Website lohnt also!

HP Velotechnik: Für die HP-Liegeräder gibt es neue, spannende Lösungen für noch mehr Zuladung auf Reisen.

HP Velotechnik: Für die HP-Liegeräder gibt es neue, spannende Lösungen für noch mehr Zuladung auf Reisen.

Abus: Das SmartX ist ein Bügelschloss, dass komplett schlüssellos via Bluetooth und App funktioniert.

Abus: Das SmartX ist ein Bügelschloss, dass komplett schlüssellos via Bluetooth und App funktioniert.

Das Tender 1000-Lastenrad hat eine maximale Zuladung in der Gepäckbox von 300 Kilogramm.

Urban Arrow: Das Tender 1000-Lastenrad hat eine maximale Zuladung in der Gepäckbox von 300 Kilogramm.

Entertainer Joko Winterscheidt mit dem minimalistischen Sushi-Bike.

Entertainer Joko Winterscheidt mit dem minimalistischen Sushi-Bike.

Das neue, kompakte i:SY Cargo.

Das neue, kompakte i:SY Cargo.

Das Tern HSD ist kürzer als manches 28

Das Tern HSD ist kürzer als manches 28"-Rad - gleichzeitig ein vollwertiges Lastenrad.

Das Coboc Kallio ist das erste Coboc-Rad mit Tiefeinsteiger-Rahmen.

Das Coboc Kallio ist das erste Coboc-Rad mit Tiefeinsteiger-Rahmen.

Neue E-Bikes: Eurobike richtet Fokus auf Verkehrswende

Zum allerersten Mal haben die Eurobike-Macher mit den Urban Mobility Media Days eine Vorabpräsentation ganz ins Zeichen der neuen urbanen Mobilität gestellt. Auch die Outdoorbranche bemüht sich inzwischen vermehrt auch um Menschen in Städten. Die wollen keinen Alpengipfel erklimmen, sondern statt geschützt im Auto ganzjährig zu Fuß, auf dem Rad oder dem Scooter unterwegs sein. Denn nicht erst mit der Zulassung von E-Scootern für den öffentlichen Verkehr machen sich hierzulande immer mehr Menschen Gedanken, wie die Verkehrswende gelingt.

Fahrrad- und Zubehörhersteller stellen sich deutlich breiter auf

Kleiner, leiser, umweltfreundlicher soll der städtische Verkehr werden und damit auch Strahlkraft ins Umland generieren. Zwar ist nicht jedes Kleinstfahrzeug ökologisch optimal. Den Menschen heute bieten sich trotzdem deutlich mehr Möglichkeiten, in der Stadt voranzukommen, als nur mit dem eigenen Auto oder Fahrrad sowie mit dem öffentlichen Nahverkehr. Darauf reagiert die Fahrradbranche. Sie stellt sich immer breiter auf: Spaß- und Sporträder, Trekking- und Citybikes bleiben wichtige Segmente. Der Commuter, also das Pendlerrad, vielseitige Allrounder und Lastenräder für Familien und Gewerbe kommen dazu und gewinnen Marktanteile. In einigen Stadtteilen von Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt fahren heute schon mehr Eltern ihre Kinder im Familien-Cargobike zur Kita als mit dem schweren Diesel-SUV.

Regenkleidung, wasserdichte Taschen und allerlei Apps erleichtern den Alltag

Damit wächst aber auch der Anspruch an innovativem, funktionalem, bestenfalls ressourcenschonendem Zubehör. Denn wenn kein Blechdach mehr schützt, bedarf es anderer Möglichkeiten, schnell und möglichst trocken am Ziel anzukommen. Auch darauf reagiert die Branche. Vielseitige Regenkleidung, wasserdichte Taschen aus Naturmaterialien, breite Spritzschützer am Rad: Die Hardware für Immerfahrer wird ständig besser. Auch Software nimmt immer breiteren Raum ein: Smarte Schlösser, intuitiv bedienbare Routenplaner und allerlei Apps verbessern den Radfahrer-Alltag.

Mehr Neuheiten und tiefergehende Hintergrundberichte in der aktiv Radfahren und der ElektroRad

Radfahren.de schreibt hier die Neuigkeiten stetig fort. Dafür sind unsere Reporter auf Messen und in Foren unterwegs, recherchieren bei den Herstellern vor Ort und sprechen mit Experten über die neuesten Entwicklungen. Tiefergehende Hintergrundberichte, Reisenews und technische Hilfestellungen gibt es auch immer in unseren Printausgaben aktiv Radfahren und ElektroRad.

HP Velotechnik: Neue Aufnahmen für Packtaschen und gefederter Gepäckträger erhöhen Zuladung enorm

Liegeradspezialist HP Velotechnik präsentiert auf den Urban Mobility Media Days in Frankfurt neue Gepäckstreben für Seitentaschen. Damit reagiere der Hersteller auf Kundenwünsche. An den unterm Sitz angebrachten Streben lasssen sich nun Lenkertaschen befestigen. Es gibt einen Flaschenhalter, der auch in isolierter Ausführung verfügbar ist. Links und rechts sind so Zuladungen bis zu jeweils fünf Kilogramm möglich. Ein neuer Gepäckträger – der Topload – macht vollgefederte Liegeräder noch tourentauglicher. Der Topload erhöht die Zuladung am Heck um weitere zehn Kilogramm.

aktiv Radfahren, App, Magazin

Alle Infos zur App!

BH: Akkuleistung satt!

Beim baskischen Traditionshersteller BH wachsen die E-Bike-Akkus in allen neuen und überarbeiteten Modellen auf 720 Wh! Mehr dazu lesen Sie hier!

Urban Arrow: Tender-Lastenräder schultern bis zu 300 Kilogramm Gepäck

Lastenrad-Spezialist Urban Arrow aus Amsterdam stellt in Frankfurt seine Tender-Lastenräder vor. Der Tender 1000 gilt dabei noch als Pedelec. Mehr geht nicht, denn ein maximal mögliches Gepäck von 300 Kilogramm ist die rechtliche Zuladungs-Obergrenze. Alles darüber gilt nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleintransporter. So auch die Tender-Modelle 1500 und 2500. Zwar nehmen auch sie „nur“ 300 Kilogramm auf. Mit ihrer Spurbreite von über einem Meter sprengen aber auch sie die gesetzlichen Fahrrad-Grenzen. Urban Arrow testet den Tender 1000 bereits in Kooperation mit der niederländischen Post für Paketzustellungen.

Radclub

Jetzt den neuen Radclub entdecken!

Abus: Smartes Schloss schlüssellos öffnen

Das SmartX von Abus ist ein Bügelschloss, dass komplett schlüsselfrei funktioniert. Es öffnet und schließt per App. Via Bluetooth greift das Amartphone auf das Schloss zu. Befindet sich das Handy außerhalb des Bluetooth-Bereichs, verschließt sich das SmartX automatisch. Kommt der Nutzer wieder in Reichweite, entriegelt das Schloss. Es kann nun über einen Schiebeschalter geöffnet werden. Weder ein Schlüssel noch das Smartphone müssen also zum Abschließen und Entriegeln aus der Hosentasche genommen werden. Befindet sich der Nutzer länger im Nahbereich des Rads, etwa im Straßencafé wenige Meter neben dem angeschlossenen Rad, kann er über die App das Schloss auch manuell verriegeln.

Neue Modelle bei COBOC

Es tut sich was beim Heidelberger Pedelec-Spezialisten COBOC: das bewährte ONE Brooklyn bekommt eine Modellvariante mit breiteren Reifen, die den urbanen Flitzer noch alltagstauglicher machen. Das »One Brooklyn Fat« bügelt dank voluminöser Schwalbe G-One Pneus Fahrbahnunebenheiten glatt und verspricht mehr Fahrkomfort auf den rauhen Asphaltpisten in den Metropolen dieser Welt. Ein Beltdrive von Gates passt zum Charakter des leichtfüßigen Sprinters. Wer will, bekommt alltagstaugliches und maßgeschneidertes Zubehör, wie den formschönen Gepäckträger und die eigens konstruierte COBOC Klingel.

Aber COBOC zeigt in Frankfurt noch mehr: Gleich zwei neue Modelle stehen am Stand der Marke, die den urbanen Single-Speed-Look beim E-Bike salonfähig gemacht habt. Mit dem nicht mehr ganz so neuen »Ten Torino« (Vorstellung war im Februar) erscheint das erste Gravelbike und mit dem »Kallio« feiert der erste Tiefeinsteiger der Marke seine Premiere auf den Urban Mobility Media Days.

Das Ten Torino ist ein typisches Gravelbike und überzeugt mit einer reisetauglichen und komfortbetonten Geometrie dank verlängertem Radstand. Ein Rennradlenker mit massig Flare lässt viele Griffvariationen zu und schafft Platz für eine Lenkerrolle. Die zwei Zoll breiten Reifen lassen das in schickem „Silent Green“ lackierte E-Bike auch abseits befestigter Wege gut vorankommen. Eine Kettenschaltung mit hoher Bandbreite passt zum Einsatzzweck des Ten Torino. Dieses E-Bike ist ein echter Kilometerfresser.

Das Kallio erlebte auf den Urban Mobility Media Days seine Premiere. Es lässt den Betrachter zunächst einmal stutzen: scheint doch ein Tiefeinsteiger völlig untypisch für die urbanen Sportler der Marke. Aber sein puristisches, geradliniges und elegantes Design trägt unverkennbar die Gene der Marke. Coboc typisch auch der integrierte Rahmenakku, der versteckte Hinterradnabenmotor und der Verzicht auf ein Display. Das Kallio transportiert nicht nur seine/n Fahrer/in, sondern auch jede Menge Understatement.

Das Gravelbike als Generalist: Simplon Inissio Gravel

Das Rennrad Inissio steht bei Simplon für sportliches Allroundtalent. Mit dem Inissio Gravel gibt es nun so etwas wie einen erweiterten Generalisten. Das neue Rad ist steht laut Simplon für grenzenlosen Fahrspaß. Dafür sprechen breite Reifen bis 40 Millimeter, Bremsscheiben bis 180 mm vorne im Flatmount-Standard (!) sowie Ösen für Schutzbleche, Licht und Gepäckträger. Typisch ist das Komfort-Steifigkeitskonzept des Carbonrahmens. Edelstahlprotektoren schützen ihn an sensiblen Stellen wie Kettenstrebe und hinterer Bremsaufnahme. Schalt- und Bremszüge werden direkt am Steuersatz in Innere geführt. Das schützt und sorgt für ein sehr klares Design. Preis ab ca. 3799 Euro.

Simplon stellt mit dem Inissio Gravel ein neues Gravelbike vor.

Simplon stellt mit dem Inissio Gravel ein neues Gravelbike vor.

Das Löffler Merino-Bikejersey: Wunderbar weich auf der Haut und bestes Klimamanagement.

Das Löffler Merino-Bikejersey: Wunderbar weich auf der Haut und bestes Klimamanagement.

Merinotrikots von Löffler

Merino-Tencel ist ein neuer Naturfaser-Mix, der für optimales Klimamanagement sorgt. Bei Löffler wird es für die Saison 2020 vor allem bei der Tourenbekleidung eingesetzt wie bei den beiden Bike Jerseys Merino für Männer und Frauen. Wunderbar weich auf der Haut, bester Feuchtigkeitstransport und ein leichter Cooling-Effekt zeichnet das neue Material aus. Weitere Features: Frontzip, 2-teilige Rückentasche, verschiedene Farben. Preis: 79,99 Euro Damenmodell, 89,99 Euro Herrenmodell

Neue E-Cargobikes von Tern und i:SY

Faltrad-Spezialist Tern und Kompaktrad-Profi i:SY präsentierten auf den Urban Mobility Media Days in Frankfurt neue Lastenräder. Das Besondere: bei beiden handelt es sich um sehr kompakte E-Bikes mit Transporttalenten. Die beiden Marken der Hermann Hartje KG begründen damit eine neue Nische: das Compact-Cargo. Tern erweitert Anfang 2020 sein Angebot an E-Cargorädern um das Modell HSD. Mit einer Länge von 1,70 Meter ist es nicht nur kürzer als herkömmliche Fahrräder, sondern fällt noch etwas kompakter aus als der „große Bruder“, das Tern GSD.

Tern HSD

Wie beim Tern GSD lassen sich beim HSD der Lenker wegklappen und der Sattel weit einschieben, was den Transport des E-Bikes stark erleichtert. Und ebenso bietet das HSD smarte Gepäcklösungen, die Mitnahme von Großeinkäufen oder Kindern erlauben. Als Antrieb kommen Mittelmotoren von Bosch zum Einsatz.

i:SY Cargo

Die Marke i:SY wird ebenfalls über Hartje vertrieben – ist aber autark. Die Kultmarke um Firmenchef und Entwickler Martin Kuhlmeier präsentierte nun den Nachfolger des i:SY Cargo E-Bikes. Wie seine kompakten Geschwister kommt das schlicht „Cargo“ genannte Lasten-E-Bike jetzt mit einem Mittelmotor-Antrieb von Bosch daher. Die technische Basis ist eine aufwändige Neuentwicklung: Auffallend sind die hohen Rohrquerschnitte des Aluminium-Rahmens, die Stabilität und Sicherheit im Fahrbetrieb bringen. Das i:SY Cargo ist mit 2,10 Metern Gesamtlänge kürzer als manches 28-Zoll Fahrrad, verkraftet aber ein zulässiges Systemgewicht von 200 kg.

Das i:SY Cargo richtet sich durch ein modaleres Transportsystem an die unterschiedlichsten Anwender: die spielfrei auf der Basisplatte aufsteckbaren Systainer-Boxen sprechen den Handwerker an, der MIK-Adapter ist etwas für den Hunde-Liebhaber, die faltbare Butterfly-Tasche eignet sich für die Shopping-Tour. Mit Speed-Lifter Twist und Faltpedalen lässt sich mit den vorgenannten Transportoptionen die Breite auf 30 Zentimeter beschränken. Ideal auch fürs Parken in Hausfluren. In der ebenfalls optionalen Holzbox mit Sitzbank und Gurt können auch Kinder sicher mitfahren.

Sushi: E-Bike von Joko Winterscheidt und Andreas Weinzierl

Während die Traditionsmarke BH aus Spanien auf Akkuleistung satt setzt, geht das junge Münchener Startup Sushi Bikes den entgegengesetzten Weg: Gerade 125 Wh stecken im kompakten Akku des urbanen Singlespeed-Bikes. Auch der Hecknabenmotor ist kompakt, bringt mit einer Nenndauerleistung von 200 Watt auch weniger Kraft auf die Straße als die Poweraggregate der Mittelmotor-Hersteller. Dafür wiegt das Rad ohne Lichtanlage und Schutzbleche weniger als 15 Kilogramm.

„Der E-Bike-Markt boomt gewaltig und trotzdem konnte ich mich in dem Angebot nicht wiederfinden“, sagt Gründer und CEO Andreas Weinzierl. „Ich wollte ein E-Bike, das gut aussieht, eine handliche Batterie hat und unter 1.000 Euro kostet. SUSHI ist auf die Bedürfnisse meiner Generation und die heutigen Ansprüche an urbane Mobilität zugeschnitten.“ Die Technik ist reduziert: Verbaut sind mechanische Scheibenbremsen und zur Motorsteuerung ein Trittfrequenz-Sensor statt einer Drehmomentsteuerung. Das schlägt sich auch im Preis nieder: Im Preorder gibt es das Rad für 799 Euro, der Listenpreis ab September: 999 Euro.

aktiv Radfahren, Sommer-Abo, Banner

Das Sommer-Abo der aktiv Radfahren: Jetzt bestellen!

Schlagworte
envelope facebook social link instagram