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Fatbike, Radfahren, Fahrrad, Radtour, E-Bike, Pedelec

Fatbikes: Das macht diese Fahrrad Gattung so besonders

Fahrrad-Gattung Fatbikes: Alles Wissenswerte zu dieser Fahrrad-Gattung

Fatbikes: Das macht diese Fahrrad Gattung so besonders

Hier können die Reifen gar nicht dick genug sein. Die Rede ist von den sogenannten Fatbikes. Sie ziehen die Blicke durch ihre einzigartige Form an sich, die nicht zuletzt von den unglaublich dicken Reifen bestimmt wird. Wir stellen die Fahrrad Gattung mal im Detail vor.
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Fatbike fahren bedeutet Gemütlichkeit über Stock und Stein, dabei fahren Sie flott und sehen dabei noch cool aus. Das Fahren an sich ist dabei jedoch erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig.

Wir haben an dieser Stelle zusammengefasst, welche verschiedenen Typen von Fatbikes es gibt und für wen sie sich am besten eignen.

Ganz allgemein: Was sind Fatbikes eigentlich?

In erster Linie bezeichnet der Begriff „Fatbike“ Fahrräder, die eine überdurchschnittlich dicke Bereifung haben. Dabei sind sie mindestens vier Zoll breit. Um die dicken Reifen überhaupt aufnehmen zu können, verfügen die Räder über spezielle Gabeln und Rahmen.

Bei den Reifen selbst wird der Luftdruck relativ niedrig gehalten. Deshalb ist eine Federung nicht notwendig. Gleichzeitig liegt der Reifen besser auf dem Boden auf, was für eine sehr gute Traktion und einen geringen Rollwiderstand sorgt.

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Fatbikes eignen sich für fast jeden Untergrund.

Wie hoch der Luftdruck am Ende ausfällt ist vom Gewicht der Fahrerin oder des Fahrers, dem Fahrstil, der Felge und der Art des Reifens an sich abhängig. Ein guter Ausgangspunkt sind 0,5 Bar, von dem aus Sie sich an Ihren persönlichen Optimalwert annähern können.

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Wie nahezu alle Fahrradtypen sind Fatbikes zudem in elektrischen Varianten erhältlich. Auf der Straße machen sich Pedelecs ganz gut und wer sich im Gelände dem Rausch der Geschwindigkeit hingeben will oder gut bergauf kommen möchte, fährt möglicherweise mit einem S Pedelec am besten.

Ursprünglich auf eine gewisse Geländetauglichkeit ausgelegt

Ursprünglich kommen die ersten Fatbikes aus den USA. Sie wurden von Bikern genutzt, die bei Wind und Wetter gerne durch das Gelände heizen wollen. Durch die extreme Dicke der Reifen graben sich die Bikes so richtig in nahezu jeden Untergrund hinein.

Vor allem Mountainbiker können also von den Fatbikes profitieren. Der geringe Luftdruck in Kombination mit der Bereifung sorgt dafür, dass weniger Schwingungen und Stöße bei der Fahrerin oder dem Fahrer ankommen. Das bedeutet wiederum weniger Rücken- und Schulterprobleme.

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Mittlerweile machen Fatbikes aber auch in deutschen Innenstädten eine gute Figur. Dabei kommen sie nicht unbedingt mehr in Form eines Mountainbikes daher, sondern als Beach-Cruiser oder im coolen Retro-Moped-Look.

Zum Umrüsten ist eine Neuanschaffung nötig

Wenn Sie ebenfalls in den Fahrgenuss eines Fatbikes kommen möchten, dann werden Sie um eine Neuanschaffung wohl nicht herumkommen. Ein Umbau eines bereits bestehenden Bikes ist nicht möglich. Grund hierfür sind nun einmal die Reifen, um die der spezielle Rahmen und insbesondere die Gabeln herum konzipiert werden.

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Aktuelle Fatbike-Modelle sind mit modernen Rahmen aus Carbon oder Aluminium ausgestattet. Dadurch sind sie zum Glück nicht sehr viel schwerer als herkömmliche Bikes, obwohl sie optisch einen anderen Eindruck vermitteln. Natürlich spielen hier weitere Faktoren, wie etwa die Art des Rades oder das Material, mit rein.

Ein Mountainbike wird beispielsweise leichter sein als ein Retro-E-Bike, das aussieht wie ein altes Moped.

Fatbike Fahren an sich ist eine Gewohnheitssache

Wenn Sie von Ihrem normal bereiften Fahrrad auf ein Fatbike umsteigen, sollten Sie eine gewisse Gewöhnungszeit einplanen. Es braucht ein bisschen Zeit, bis Sie den Dreh raushaben. Vor allem das Lenken kann anfangs Schwierigkeiten bereiten.

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Durch den geringen Reifendruck und die große Auflagefläche kann die Lenkung eher träge reagieren. Wenn Sie das nicht gewohnt sind, kann das vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und steilen Abfahrten gefährlich werden.

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Im Stadtverkehr geht die Eingewöhnung jedoch schneller vonstatten. Auf Asphalt fahren sich die Bikes wirklich sehr bequem und fühlt sich an, als würden Sie darüber schweben, da Sie die Straße durch die dicken Reifen kaum spüren.

Für wen sind Fatbikes am besten geeignet?

Für einen Umstieg auf ein Fatbike kann es gute Gründe geben. Wenn Sie sich darin wiederfinden, sollten Sie über die Anschaffung nachdenken.

  • Sie lieben den Coolen Look dieser Fahrräder und möchten nicht nur schnell, sondern auch mit Stil auf der Straße und im Gelände unterwegs sein.
  • Sie möchten Wind und Wetter trotzen. Die extra dicken Reifen machen es möglich bei nahezu allen Wetterlagen zu fahren.
  • Sie fahren gern im Gelände, möchten jedoch Ihren Rücken und Schultern vor starken Stößen und Vibrationen schützen. Durch den geringen Reifendruck spüren Sie im Gelände deutlich weniger davon.

Argumente gegen ein Fatbikes

Wie bereits erwähnt können Fatbikes relativ leicht sein, also nicht viel schwerer als ein vergleichbares Bike mit normalen Reifen. Allerdings spiegelt sich das im Preis wider. Günstige Fatbikes sind oft schwer, was vor allem das Anfahren bei Steigung schwierig macht. Hier kann es jedoch sinnvoll sein auf ein E-Bike, Pedelec oder S Pecelec zu setzen.

Wichtig zu wissen: Viele Fatbikes entsprechen nicht unbedingt der StVZO.

Außergewöhnliche Fatbikes werden immer beliebter

Sie sind sehen gut aus, sie lassen sich bequem fahren und es macht einfach nur Spaß. Gerade im Gelände sind Fatbikes sehr sinnvoll. Aber auch in der Stadt machen die außergewöhnlichen Fahrräder eine Menge her und werden bestimmt so manchen Blick auf sich ziehen.

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