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ADFC fordert mehr Fahrrad auf der IAA in München

ADFC: Forderung an die IAA 2021 in München

ADFC fordert mehr Fahrrad auf der IAA in München

Die Automobilausstellung IAA soll 2021 erstmals in München stattfinden. Der ADFC Bayern fordert mehr Präsenz für das Thema Fahrrad beim Veranstaltungskonzept.
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Hintergrund für diese Forderung ist, dass Umweltschutz und nachhaltige Mobilität auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in München eine größere Rolle spielen. Aber der ADFC Bayern und der ADFC München sind skeptisch.

Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC Bayern, sagt: „Gegen die letzte IAA in Frankfurt hat der ADFC zusammen mit vielen anderen Bündnispartnern demonstriert, denn ein ‚Autosalon‘, in dem vor allem mit PS und immer größeren und schwereren Wagen mit Verbrennungsmotoren geprotzt wird, ist in Zeiten der Klimaerhitzung alles andere als zeitgemäß.“

Sie begrüße deshalb, dass der Verband der Automobilindustrie in München einen Neustart versprochen habe, bei dem es um mehr als um Automobilität gehen soll. „Die neuesten Ankündigungen machen uns allerdings skeptisch, denn das Wort Fahrrad taucht in den letzten Veröffentlichungen nicht ein einziges Mal auf. Nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität darf kein Feigenblatt und muss mehr als E-Autos und Flugtaxis sein“, so die Landesvorsitzende des ADFC Bayern.

„Wir möchten, dass das Fahrrad – als das mit Abstand umweltfreundlichste, effizienteste und gesündeste Verkehrsmittel – einen angemessenen Platz auf der neuen Munich Mobility Show bekommt. Ein paar Stände mit Fahrrädern, Helmen und Fahrradzubehör reichen dafür nicht. Angemessen bedeutet für uns, dass alle Aspekte der Fahrradmobilität auf der Munich Mobility Show einen relevanten Platz bekommen: „normale“ Fahrräder ebenso wie E-Bikes und Lastenräder für den Wirtschaftsverkehr und den Personentransport, aber auch Fahrradinfrastruktur.“

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Fahrrad ist Mobilität der Zukunft

Andreas Groh, Vorsitzender des ADFC München, ergänzt: „Zukunftsfähige, stadt- und klimaverträgliche Mobilität besteht zu einem Großteil aus emissionsfreien, flächen- und energieeffizienten Mobilitätsformen wie dem ÖPNV, dem Fuß- und insbesondere dem Radverkehr.“

Bei einer Show für ‚Zukünftige Mobilität‘ solle wenigstens ein Viertel der riesigen innerstädtischen Ausstellungsfläche und des Veranstaltungsbudgets dem Fahrrad als besonders zukunftsfähigem Verkehrsmittel gewidmet sein. Reines Green-Washing dürfe der neue Stadtrat, nach Meinung von Andreas Groth, nicht akzeptieren.

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