| Artikel lesen | |||
|
30.12.2009 | 10:37 h |
0 Kommentare bisher | ||
|
|||
|
Redaktion: Heiko Halbauer |
<< erste
« vorherige Seite <span style="color:#000;">|</span>
1
2
<span style="color:#000;">|</span> nächste Seite »
letzte >> |
||
|
Test & Technik |
|||
Tourer aus dem Koffer: Dahon »Tournado« Zerlege-Rad |
|||
|
Kennen Sie Zerlege-Räder? Manch einer wird sich jetzt denken: Klappräder oder Falträder kenne ich – klar, aber Zerlege-Räder? Dabei ist die Idee nicht neu: |
|||
|
Die Kupplungen von S&S machen seit Langem bei Reiserädern oder Tandems eine gute Figur. Günstiger und einfacher geht es mit der Idee von Tom Ritchey. Dahon, der größte Faltradhersteller der Welt, greift diese auf. Dabei wird der Rahmen im Bereich der Sattelstützenklemmung sowie vor dem Innenlagergehäuse getrennt. Spezielle, im Rahmen angelötete Bauteile mit je einer Klemmschraube umschließen kraftvoll die Sattelstütze, wodurch diese quasi ein tragendes Teil des Rahmens darstellt. Im Innenlagerbereich umschließt eine Spezialschelle die Rohrenden, welche einen speziellen Falz besitzen. In 15 Minuten fahrbereitUm das gut mit Trennmaterial verpackte Rad aufzubauen, benötigt man lediglich den mitgelieferten Dreizack-Inbus mit 4-, 5- und 6-mm-Inbus. In den von Dahon angegebenen 15 Minuten ist das Rad locker auch ohne Anleitung aufgebaut – der Aufbau versteht sich fast von selbst. Vorder- mit Hinterteil zusammenstecken, die Sattelstütze fixieren, Spezialschelle vor dem Tretlagerbereich anbringen, Laufräder einbauen, Vorbau in der Wunschhöhe anschrauben und die drei Kabelkupplungen für Schaltung sowie Hinterradbremse zusammenfügen. Zum Schluss die Pedale in die Kurbeln schrauben – fertig. Hört sich einfach an und ist es auch. Für ein derart klein zu verpackendes Rad mit normaler, unauffälliger Optik ist das sensationell! Wie fährt sich solch ein Zerlege-Rad in der Praxis?Diese Frage stellten sich viele in der Redaktion. Die Antwort ist einfach: wie ein normales Stahlrad! Aber alles der Reihe nach. Beim Aufsitzen gefallen die bequeme Form des Brooks B17 Sattels und der breite, ergonomisch geformte Ritchey-Lenker auf Anhieb. Die Vorbau-Wunschhöhe ist ratzfatz eingestellt und kann je nach Ausfahrt schnell nachjustiert werden. Die ersten Meter auf einem Schotterweg filtert das Rad dank schlanker Stahlrohre und dickerer Schwalbe Reifen gut ab. Es wirkt komfortabel. Ein bekennender Stahlfan titulierte das mit der Aussage „Stahl lebt, gell!“. Weiter geht´s auf schnellem Asphalt. Das Tournado wird seinem Namen absolut gerecht: Die Schwalbe Reifen und die bequeme Sitzposition lassen entspanntes Cruisen zu. Bekommt man dennoch Lust auf Tempo, leisten die Übersetzung von 48-11 sowie die hohe Unterlenkerposition gute Dienste. FazitIn Zeiten der Globalisierung stellt Dahon mit dem Tournado ein angesagtes Multifunktionsrad mit klassischer Silhouette – mit bester Mitnahmemöglichkeit. Die Zusammenarbeit Dahon/Ritchey hat sich gelohnt! Tolle Fahreigenschaften und ein weiter Einsatzbereich (dank vieler Ösen, Zerlege-Technik) bringen dem Rad ein verdientes „Überragend“ sowie einen „Reise-Tipp“ ein. l Dahon „Tournado“Zerlegbarer Randonneur mit Tange Prestige-Stahlrahmen, designed by Joe Murray, patentierte Zerlege- Technik by Tom Ritchey. |
|||
|
(Quelle: »aktiv Radfahren« Ausgabe 11-12/2009) |
<< erste
« vorherige Seite <span style="color:#000;">|</span>
1
2
<span style="color:#000;">|</span> nächste Seite »
letzte >> |
||
|
|||
| 0 Kommentare bisher | |||

