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Warum ist der Luftdruck beim Fahrradreifen so wichtig?
Erst durch einen ausreichenden Luftdruck ist der Reifen in der Lage das Fahrrad zu tragen. Je höher der Luftdruck, umso geringer ist der Rollwiderstand des Reifens. Auch die Pannenanfälligkeit ist bei hohem Druck geringer.
Ein dauerhaft zu geringer Luftdruck führt häufig zum vorzeitigen Verschleiß des Reifens. Rissbildung an der Seitenwand ist die typische Folge. Auch der Abrieb ist dann unnötig hoch.
Andererseits kann ein Reifen bei geringem Luftdruck die Fahrbahnstöße besser abfedern.
Breite Reifen werden allgemein mit einem geringeren Luftdruck betrieben. Sie bieten die Möglichkeit die Vorteile des geringeren Luftdrucks zu nutzen ohne dass dadurch gravierende Nachteile bei Rollwiderstand, Pannenschutz und Verschleiß entstehen.
Wie oft sollte man den Luftdruck prüfen?
Sie sollten den Luftdruck mindestens einmal pro Monat prüfen und korrigieren - denn Schläuche sind ein Naturprodukte bei dem Luft immer diffundieren kann. Selbst die dichtesten Fahrradschläuche verlieren kontinuierlich an Druck, denn im Gegensatz zum Autoreifen sind die Luftdrücke beim Fahrradreifen wesentlich höher und die Wandstärken deutlich geringer. Interessant: Ein Druckverlust von 1 bar pro Monat kann als normal angesehen werden. Dabei geht der Druckverlust bei hohen Drücken deutlich schneller und bei geringen Drücken deutlich langsamer von statten.
Bei der Verwendung von Latex-Schläuchen sollten Sie den Luftdruck vor jeder Fahrt kontrollieren und einstellen.
Manometer statt Daumen
Benutzen Sie ein Manometer um den Reifendruck einzustellen. Die weit verbreitete Überprüfung per Daumendruck von oben ist nicht sehr zuverlässig, da sich ab ca. 2 bar alle Reifen relativ stramm anfühlen. Florian Storch, aktiv Radfahren Test-Redakteur. "-Der Daumendruck von Oben ist zur Druckerfühlung gänzlich ungeeignet."
aktiv Radfahren prüft übrigens nicht vor jeder Testfahrt den Druck per Manometer. Sondern per Hand, mit Zeigefinger und Daumen! Mit etwas Erfahrung können Sie so den richtigen Luftdruck erfühlen: Einfach von Oben den Pneu in den Zangengriff nehmen und mit dem Daumen und dem Zeigefinger seitlich in die Reifenflanken drücken. So merken Sie augenblicklich, wie "weich" oder "hart" der Reifen ist. Mit etwas Übung finden Sie so schnell heraus, ob wie nachpumpen müssen oder nicht.
Welcher Reifendruck ist der richtige? Diese Frage beantworten wir in Teil 2 unseres "Rund um den Reifen-Service". .... mehr!
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