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26.08.2011 | 11:47 h

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Deutsche lassen sich ihr Fahrrad einiges kosten

Eine aktuelle europaweite Studie zu Besitz, Nutzung und bezahlte Preise von Fahrrädern untermauert den Stellenwert des Velos in Deutschland.

Quelle: pressedienst fahrrad

Die Deutschen liegen bei den Ausgaben für ihre Fahrräder im Vergleich mit anderen europäischen Ländern im oberen Mittelfeld.In konkreten Zahlen bedeutet dies: 43 Prozent der deutschen Fahrradbesitzer hat für das zuletzt gekaufte Fahrrad mehr als 400 Euro ausgegeben, in den Niederlanden liegt dieser Anteil bei 53 Prozent. Die insgesamt geringe Bedeutung des Fahrrades in Frankreich und Großbritannien schlägt sich dort auch in einer niedrigen Ausgabebereitschaft nieder: Über die Hälfte der Franzosen und sogar 65 Prozent der Briten haben für das letzte Fahrrad unter 200 Euro bezahlt. Ausgabefreudig und qualitätsbewusst zeigt sich hingegen der Schweizer: Mehr als die Hälfte der Fahrradbesitzer in der Schweiz haben umgerechnet über 630 Euro für ihr letztes Rad bezahlt.


Dies sind u.a. Ergebnisse einer Marktstudie des Marktforschungs- und Beratungs-unternehmens Trendscope in sechs europäischen Ländern. Die Studie wurde im Auftrag der Zwei plus zwei GmbH durchgeführt, dem führenden Hersteller und Distributeur von Fahrradhängern in Europa. Die Ergebnisse basieren auf einer bevölkerungs-repräsentativen Befragung von insgesamt 12.000 Personen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz.


Die meisten Fahrräder pro Haushalt befinden sich – erwartungsgemäß – in den Niederlanden: fast jeder Haushalt besitzt eins, etwa die Hälfte der niederländischen Haushalte besitzen sogar drei oder mehr Fahrräder. Die Deutschen dagegen sind hier vergleichsweise bescheiden: In einem Viertel der hiesigen Haushalte existiert ein Fahrrad, in einem weiteren knappen Drittel zwei Fahrräder. Die im Ländervergleich geringste Fahrrad-Quote weist Großbritannien auf, 40 Prozent der britischen Haushalte besitzt überhaupt kein Fahrrad.


Die hierzulande am häufigsten genutzten Fahrradarten sind alltagstaugliche Räder wie das Cityrad (38 Prozent), das Tourenrad (29 Prozent) und das Trekkingrad (26 Prozent). Eher sportlich ausgelegte Räder wie das Mountainbike (22 Prozent) oder das Rennrad (9 Prozent) spielen in Deutschland eine weniger wichtige Rolle als in anderen untersuchten Ländern wie etwa Frankreich oder der Schweiz.


Weitere Informationen: www.trendscope.com, www.zweipluszwei.de

(Quelle: )

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