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10.11.2011 | 15:49 h

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Die besten Tipps gegen Lichtausfall

Die Tage werden kürzer und spätestens seit der Zeitumstellung ist funktionierendes Licht am Velo überlebenswichtig. Ein kurzer Lichtcheck ist unvermeidbar, wenn man nicht im Dunkeln stehen möchte. Der pressedienst-fahrrad und aktiv Rafahren geben Tipps zur Selbsthilfe:

Fehlersuche beginnt mit Frage nach dem Stand der Technik


1. Der häufigste Defekt an alten Lichtanlagen sind durchgebrannte „Birnen“. Oft brennt unbemerkt zunächst die Rücklichtbirne durch. Die ganze Dynamoleistung überlastet dann die Frontbirne. Bevor man hier zum Ersatz-Halogenlämpchen greift, ist es zu überlegen, ob man nicht gleich auf einen modernen LED Scheinwerfer aufrüstet. „Scheinwerfer mit LED-Technik bieten bis zu sechsmal mehr Lichtleistung als alte Halogen-Modelle und eine LED hält zudem ein ganzes Fahrradleben lang“, erklärt Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch und Müller (www.bumm.de).

2. Funktioniert das Licht bei Nässe und Regen nicht, ist meist ein durchrutschender Seitenläuferdynamo Quell des Übels. Spezielle Dynamoaufsätze können hier Abhilfe schaffen, doch das Funktionsprinzip dieses Dynamotyps ändern sie nicht. Besser man rüstet um auf Nabendynamos  „Diese haben einen höheren Wirkungsgrad als die Seitenläufer und vor allem hört und spürt man sie nicht im Betrieb, da sie einen viel geringeren Reibwiderstand aufweisen“, erklärt Katrin Pfeuffer vom Traditionsradhersteller Hercules (www.hercules-bikes.de). Ein Laufrad mit Nabendynamo zun Nachrüsten kostet beim Fachhändler schon unter 100

3. Auch die einadrige Verkabelung von Dynamo, Scheinwerfer und Rücklicht liefert an älteren Rädern eine enorme Angriffsfläche für den Fehlerteufel, da die Rückleitung des Stroms zum Dynamo („Masseleitung“) über den Fahrradrahmen läuft. Besser auf eine Doppelverkabelung (optimal als Koaxialkabel) umrüsten

 

4. Reflektoren nicht vergessen. Die im Volksmund Katzenaugen genannten Speichenreflektoren gehen ab und zu verloren. Bitte rechtzeitig an Ersatz denken. Sehr empfehlenswert: Speichenhülsen von 3M. Oder Reifen mit Reflexstreifen aufziehen. Diese machen nämlich auch im Stand durch ihre Kreisform den Radfahrer kenntlich. Sorge, dass Fahrbahnschmutz die Reflexstreifen verdreckt, muss man indes nicht haben. „Die Reflektion ist selbst bei verschmutzten Flanken noch mehr als ausreichend“, sagt Doris Klytta von Schwalbe.

 

5. Clever unterwegs: Mach´ dich sichtbar! Auch Kleidung, Taschen und Helme für Radfahrer reflektieren heute und geben einen Zusatz an passiver Sicherheit (z. B. Helm „Urban-I signal yellow“ von Abus, 64,95 Euro, www.abus.de). Auch Warnwesten (am besten vorn geschlossen, dann klaffen diese nicht auf) bieten hohes Aufmerksamkeitspotenial. 5. Auch die modernste Lichtanlage ist vor einer einfachen Beschädigung nicht gefeit. Manchmal ist ein Kabel gerissen oder so beschädigt, dass der Stromkreis unterbrochen ist. Dann muss es ausgetauscht werden.

 

6. Wackelkontakte, lockere oder gelöste Kabelanschlüsse an Lampe, Rücklicht und Dynamo unterbrechen ebenfalls den Stromkreislauf. Nun gilt es zu überprüfen, ob alle Kabel festsitzen. Ist dies der Fall, aber Steck- oder Klemmverbindungen sind oxydiert, kann ebenfalls kein Strom fließen. Hier hilft es, den Stecker zu lösen und das Metall mit Nagelfeile oder Schmirgelpapier blank zu reiben. Die Anschlusskontakte vertragen gelegentlich auch etwas Pflegeöl. Kontaktspray ist oft zu aggressiv und konserviert die Kontakte nicht. Übrigens: Pflegeprodukte wie das Universalschmiermittel „1-Step“ von Finish Line (ab 8,95 Euro, www.grofa.de) eignet sich sowohl für elektronische Kontakte als auch für die Kette und andere zu pflegende Teile am Rad..

 

7. Lose herumhängende Kabel reißen besonders schnell, deshalb die Kabel gut mit Kabelbindern am Rahmen fixieren.

 

8. Steht der Sensorschalter richtig? Sensorgesteuerte Lichtanlagen schalten sich bei Dunkelheit automatisch ein. Allerdings muss der Schalter (am Scheinwerfer) richtig stehen: „senso“ oder „S“ brennt nur im Dunklen; „on“ oder „1“: brennt auch bei Tageslicht. Manche Scheinwerfer haben eine dritte Schalterstellung, die das Licht komplett ausschaltet. Übrigens: Bei Neonlicht reagiert der Sensor mancher Lichtautomatik nicht, das Fahrradlicht muss dann manuell eingeschaltet werden.

(Quelle: )

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