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08.02.2012 | 12:12 h

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Tagesschausprecher und Hobby-Radsportler Marc Bator startet am 1. Mai bei „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“

Er kommt von der Elbe an den Main, um Frankfurt und den Taunus auf dem Rennrad zu erkunden. Marc Bator, seit 2005 Sprecher der Tagesschau um 20 Uhr, ein erfahrener Journalist, Reporter und Moderator, der eigentlich jedem Deutschen von der wichtigsten Nachrichtensendung der Bundesrepublik bekannt ist, hat neben ausgewählten ehrenamtlichen Engagements noch ein Hobby: Radfahren.

Der ehemalige Stadionsprecher des Hamburger SV hält sich mit diesem Sport für seine anspruchsvolle Tätigkeit körperlich und geistig fit. Nun hat er eine Einladung von Bernd Moos-Achenbach, dem Veranstalter des Radklassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ angenommen, beim dortigen Jedermann­rennen „Škoda Velotour“ am 1. Mai zu starten. Was bedeutet Marc Bator das Radfahren, und wie integriert er es in sein Leben?

 

 

Seit wann betreiben Sie Radsport?

 

Bator: Mit großen Unterbrechungen – bedingt durch Kinder und Beruf – seit zwanzig Jahren. Aktiv und mit großer Leidenschaft wieder seit eineinhalb Jahren. 2011 habe ich 7.500 Trainingskilometer geschafft und das neben Job und Familienleben. Es war eine wunderbare erste Saison nach langer Pause mit zwei Wettkämpfen, einem Marathon und einer Radtouristikfahrt. Seit 2012 fahre ich auch für einen Verein und bin der RG Hamburg beigetreten. An eine Rennlizenz für Senioren denke ich aber – zumindest in diesem Jahr – nicht.

 

Warum betreiben Sie Radsport?

 

Bator: Radsport heißt, das Glück auf zwei Rädern zu erfahren. Radsport ist Leidenschaft. Radsport ist aber auch Leiden und Kampf. Radsport offenbart die Wahrheit. Auf dem Rennrad kann sich niemand verstellen. Diese Disziplin offenbart den Charakter jedes Fahrers. Im Sattel zu sitzen und sich sein Leben zu erfahren, bedeutet mir sehr viel. Ich möchte so lange fahren, wie die Gesundheit es zulässt.

 

Wie oft können Sie trainieren?

 

Bator: In der Regel schaffe ich eine lange Einheit und zwei kurze Strecken in der Woche. Wenn die Zeit knapp ist, laufe ich dazu.

 

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

 

Bator: Ich möchte auch 2012 wieder einige Wettkämpfe fahren. In erster Linie werden das Jedermann­rennen sein. Ich starte aber auch bei der Flandern Rundfahrt Ende März als Hobbyfahrer und beim New York Gran Fondo Ende Mai in New York. Diesen Traum erfülle ich mir gemeinsam mit meiner Frau. Ich war noch nie dort…

 

Wie viele Wettbewerbe bestreiten Sie pro Jahr in etwa?

 

Bator: Mal schauen, was der Terminkalender hergibt. Die Familie darf schließlich auch nicht zu kurz kommen. Angepeilt sind sechs bis acht Wettbewerbe in diesem Jahr. Und dazu vielleicht noch die eine oder andere Radtouristikfahrt. Übertreiben will ich es aber auch nicht. Man weiß nie, ob einen nicht doch eine Erkältung oder eine Verletzung zurückwirft. Vergangenes Jahr hatte ich Glück.

  

Welches Rennen hat Ihnen bisher am besten gefallen?

 

Bator: Die Vattenfall Cyclassics sind – weil sie in meiner Stadt Hamburg ausgetragen werden – immer noch etwas Besonderes. Aber jedes Rennen, jede Landschaft hat einen Reiz.

 

Wie können Sie Familie, Beruf und Hobby vereinbaren?

 

Bator: Es geht gut. Meine beiden Töchter sind morgens in Schule und Kindergarten, da habe ich Zeit fürs Training. Meine Frau unterstützt das Hobby, weil sie sieht, wie gut es mir dabei geht.

 

Warum fahren Sie am 1. Mai bei "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" mit?

 

Bator: Dieses Rennen ist ein Ereignis, ein Rennen mit großer Tradition, von dem ich schon als kleiner Junge in der Zeitung gelesen habe. Ich freue mich darauf. Ein Freund hat mich vor giftigen Anstiegen im Taunus gewarnt. Die will ich live erleben und möglicherweise grandios scheitern. Denn bei uns im Norden geht’s eher flach zu.

 

Welche Strecke haben Sie ausgewählt?

 

Bator: Die große Runde über circa 100 Kilometer.

 

Und, was glauben Sie, erwartet Sie in Frankfurt und dem Taunus?

 

Bator: Ich bin sicher, es wird ein wunderschöner Tag voller Leidenschaft für den Radsport. Ich weiß, dass es rund um Frankfurt eine große Fangemeinde gibt. Ich bin gespannt, freue mich auf Erlebnisse und Gespräche. Und natürlich auf ein Bier hinterher…

(Quelle: )

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