Montag, 21.05.2012 22:48 Uhr
Artikel lesen
 

15.06.2011 | 14:37 h

0 Kommentare bisher  
 

Redaktion:

<< erste &laquo; vorherige Seite <span style="color:#000;">|</span> 1 2 3 <span style="color:#000;">|</span> nächste Seite &raquo; letzte >>
 
 
 

Fitness, News

 

Warm up: Aufwärmtraining für Rennrad-Fahrer

Ein „warm up“ sollte jeden Wettkampf und jede Trainingseinheit einläuten. Wir sagen Ihnen, warum Sie Ihrem Körper Gutes tun, wenn Sie es langsam angehen lassen.

Eigentlich fahren sich Profis nur für Zeitfahren richtig warm. In den meisten Fällen nutzen die Profis die ersten Kilometer einer Etappe um sich einzurollen und den Körper in Schwung zu bringen. Foto: Roth

Würden Sie Ihr Auto Sekunden nachdem Sie den Zündschlüssel gedreht haben, in den roten Bereich jagen? Egal ob Reifen, Motoren, Maschinen -  eine Aufwärmphase ist ausnahmslos von Nöten, bevor die volle Leistung dauerhaft erbracht werden kann. Irgendwie macht dieser Charakterzug die seelenlosen Helfer sympathisch, denn: bei uns Menschen verhält es sich nicht anders. Auch wir müssen unseren Körper „in Schwung bringen“, Sie müssen vorsichtig das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat auf die anstehenden Belastung vorbereiten.


Aber wieso eigentlich?
Atmung, Stoffwechsel, Blutkreislaufsystem, Verdauungssystem, unsere Organe funktionieren weitgehend vom Willen unabhängig. Allerdings werden sie trotzdem und ständig überwacht, um permanent die Stabilität des Systems zu erhalten bzw. gegebenfalls zu regulieren. Regulative Vorgänge geschehen bei diesem komplexen System auf träge Art und Weise - wobei die verschiedenen  Einflussfaktoren auch noch unterschiedlich träge reagieren. Über ein Aufwärmen werden die unterschiedlichen System allmählich aufeinander eingestellt. Der Begriff „Aufwärmen“ selbst gibt bereits deutlich Hinweise auf das, was beim Aufwärmen passiert: Durch die Aktivierung großer Muskelpartien produzieren diese Wärme, die Temperatur der lebenswichtigen inneren Organe steigt an. Die Geschwindigkeit der Stoffwechselvorgänge erhöht sich: Herz und Lunge steigern allmählich ihre Schlagzahl, der Blutdruckwert vergrößert sich, das Blut fließt schneller durch die Gefäße,  was die Versorgung der beanspruchten Muskulatur verbessert. Zu gut Deutsch: der Körper kapiert, dass (mehr) Arbeit auf ihn zukommt und bereitet sich darauf vor.


Mit dem Erwachen des Herz-Kreislauf-Systems reagiert nicht nur das Zentralnervensystem rascher, auch die Kontraktionsgeschwindigkeit und Dehnfähigkeit der Musklen steigt an. Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer der Muskelkontraktion erhöhen sich. Bänder und das Sehnengewebe werden durch die steigende Körpertemperatur elastischer, was vor allem im Sinne der Verletzungsprophylaxe positiv ist.


Nebenbei: wenn der Körper spürt, dass er gefordert wird, stellt er Blut aus Blutdepots wie Milz, Leber und Verdauungstrakt zur Verfügung, um die Blutmenge zu erhöhen. Ausgiebige Mahlzeiten sollten Sie sich
und Ihrem Körper vor dem Training nicht nur ersparen, sondern vermeiden, wenn Sie die Trainingsleistung maximieren wollen.


Nachdem  das ganze System hochgefahren wurde, ist es bereit, die maximale Leistungsfähigkeit zur Verfügung zu stellen. Davon abgesehen,  dass Sie jetzt Vollgas geben können, erhöht ein  vorbereitetes System
den Trainingseffekt allein dadurch deutlich, dass Sie Ihren Körper in  Grenzbereiche bewegen können.


Aufwärmen? Gerne! Aber wie?
Wie Profis sich auf ihre extremen Belastungen vorbereiten, können Sie auf den Bildern links sehen. Bei einem Prolog einer Rundfahrt sind die Profis für gewöhnlich  länger mit dem Aufwärmen als mit dem Rennen selbst beschäftigt.


Hobbysportler können ganz bequem die ersten Kilometer der Trainingsfahrt nutzen, um den Körper allmählich in Schwung zu bringen. Legen Sie einen kleinen Gang auf, fahren Sie gemütlich los und steigern Sie allmählich die Trittfrequenz. Solange Sie noch über durch die Nase atmen, sollten Sie sich in einem Bereich befinden, in dem Sie sich aufwärmen.
Einen intensiven Trainingsbereich bereiten Sie vor, indem Sie kurze Zeit die Intensität leicht erhöhen.

(Quelle: www.radsport-rennrad.de)

<< erste &laquo; vorherige Seite <span style="color:#000;">|</span> 1 2 3 <span style="color:#000;">|</span> nächste Seite &raquo; letzte >>

zurück zu: Fitness

0 Kommentare bisher
Diesen Artikel bookmarken:Mister WongYiggItLinkaARENAgoogle.comFolkdoneviewWikio
TopNews
Nachrichten
Fitness

IcePower® lindert den Schmerz eiskalt

(29.03.12)

Das neue Kühlgel blockiert Schmerzrezeptoren auf natürliche Weise...

 mehr lesen
Fitness, Termin

Bike Academy Berlin - neue Kurse für 2012

(21.03.12)

Seit nunmehr vier Jahren bietet die Bike Academy Berlin Mountainbike Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Berlin an. Nun ist das Angebot stark...

 mehr lesen
Fitness

Gesund ins neue Jahr: Die Entschlackungszeit fängt an!

(04.01.12)

Gute Vorsätze für 2012: Abspecken und fitter werden

 mehr lesen
Fitness

iJoule App: Gesundheitscoach in der Hosentasche

(16.12.11)

Im Gegensatz zu vielen anderen Ratgebern zielt iJoule auf nachhaltiges Verbessern der Lebensgewohnheiten ab. Schlechte Gewohnheiten werden so Schritt...

 mehr lesen
Fitness

Yoga für Radfahrer – Ergänzungsübung zum Heftartikel

(31.10.11)

In der aktuellen Ausgabe haben wir Ihnen bereits wirkungsvolle Ausgleichsübungen für Radfahrer präsentiert. Und hier geht's weiter...

 mehr lesen
Fitness

Viva la Pasta! - Powerfood für Apulien-Fans!

(30.10.11)

In der aktuellen Ausgabe berichten wir über die traumhafte Region Italiens - und haben auch von der köstlichen Küche geschwärmt. Das passende Rezept...

 mehr lesen
Artikel kommentieren
0 Kommentare bisher
Zu diesem Artikel sind noch keine Kommentare vorhanden.
Aktuelle Ausgabe

aktiv Radfahren 5/2012


 

Jetzt im Handel
oder im Miniabo

Nächste:
aR 6/2012





X-BIONIC - Perfektion für Mountainbiker
RennRad

 


Miniabo

Nach oben