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16.12.2010 | 00:06 h

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Daniel Fikuart

 
 
 

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Radfahren – gesund & gut für Körper und Geist

Wer Fahrrad fährt, stärkt Körper und Seele. Hier steht, wie Radeln gut für Herz- und Kreislauf, Gelenke und das Immunsystem ist.

Man siehts: Radfahren tut gut, hält frisch und vital, macht Laune. Steigen Sie auch mal wieder auf! ,... und macht auch noch mit hohem Alter Spaß ....

Wer Fahrrad fährt, stärkt Körper und Seele. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Deutschen Sporthochschule Köln hat ergeben: Typischen Zivilisationsproblemen wie Rückenschmerzen und Herz-Kreislauf-Störungen kann man durch regelmäßiges Radfahren vorbeugen. Gelenke, Immunsystem und das psychische Wohlbefinden werden gestärkt.

Positiv fürs Herz-Kreislaufsystem

Das Herzinfarktrisiko wird laut Studie um mehr als 50 Prozent verringert. Die Pumpleistung wird ruhiger, der Blutdruck sinkt. Auch für Cholesterin-Gefährdete lohnt sich Radfahren: das negative, verkalkende LDL-Cholesterin wird abgebaut, die Menge des positiven HDL-Cholesterins (für den Gefäßschutz verantwortlich) dagegen erhöht.

Der Sattel muss nicht zum Problemfall werden

Vorsicht: Der falsche Sattel kann gesundheitlich bedenklich sein. Schmale, harte Sattelnasen können zu Erektionsstörungen führen. Sitzen Radfahrer Stunden auf einem sehr engen, harten Sattel, kann das empfindliche Nervengeflecht im Dammbereich und in der Genitalregion Pressuren erleiden.
Studien ergaben, dass 10 bis 20 Prozent der Männer nach langen Strecken mit Erektionsstörungen zu kämpfen haben. 80 bis 80 Prozent dagegen nicht!

Damit die Nervenbahnen in der Beckenregion nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, empfehlen Ärzte und aktiv Radfahren, häufiger die Position zu wechseln, auch mal im Stehen zu radeln, das Gewicht nicht allein auf dem Sattel abzustützen sondern auch die Arme in die Haltearbeit einzubringen. So machen es die Profis der Tour de France vor.
Neue Sättel, etwa wie der "NiveauPlus"-Stufensattel (eine kaum erkennbare 5 mm-Stufe zwischen Sitzfläche und Sattelnase schafft durch das differierende Niveau "Luft" zu den Genitalien) oder Sättel mit "Delle" im Genitalbereich) machen Beschwerdefreies Radfahren möglich. 

Positiv für Rücken und Gelenke

 

Rücken wie Gelenke profitieren vom Fahrradfahren. Wichtig: eine optimale Sitzhaltung mit leicht nach vorne gebeugtem Oberkörper, denn dadurch spannt sich die Rückenmuskulatur leicht an und stabilisiert ...........

.......... dadurch den Rumpf. Die Lendenwirbelsäule wird vor allem von den gleichmäßigen Beinbewegungen gekräftigt. Und schließlich stimulieren sie auch die kleinsten Muskeln an den Rückenwirbeln, an die man mit herkömmlichen Gymnastikübungen nur schwer herankommt.

Dazu kommt: Etwa drei Viertel der Körpergewichts werden durch den Fahrradsattel aufgefangen. Den Rest übernehmen Pedale und Griffe. Deshalb ist Radeln eine gute Alternative zum Joggen, denn dabei werden die Gelenke wesentlich weniger belastet. Dadurch ist Radfahren der ideale Ausgleichssport für Menschen die unter Rückenschmerzen leiden und einer Arthrose vorbeugen wollen.

Perfekt fürs Immunsystem

Ausdauersportarten wie Radfahren stärken Immunsystem und heben die Laune. Beim Fahrradfahren schüttet der Körper bestimmte Stoffe aus, die die Stimmung aufhellen und das Wohlbefinden steigern. Deshalb verordnen Ärzte auch Depressiven und Angstkranken regelmäßiges Radfahren als Therapie. Aber auch wer einfach Stress und Alltagsfrust abbauen möchte, sollte sich aufs Rad schwingen.

 

Interessiert an einem Probeabo der aktiv Radfahren? Hier kicken:
www.bva-bielefeld.de/bva/pages/abo/arf-main.html

(Quelle: aR Recherche)

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