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Daniel Fikuart

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Fitness

 

BESCHWERDEFREI RADELN! 3v3 Keine Schmerzen in Po, Hand, Fuß!

Kontaktlösungen - Tipps und Tricks wie Sie Schmerzen beim Radfahren vergessen können! In einer 3-er Serie stellen wir Lösungen vor, mit denen Radfahren angenehmer und schmerzfreier wird. Teil 3 von 3: So verschwinden kribblige Sohlen, taube Zehen, Knieprobleme ...

Problemzone Fuß: Die richtige Sitzposition (Sattelhöhe, Sattelverschiebung), Einlegesohlen, spezielle Pedale helfen!,Vermessung der Fußform und der Beinachse: Fünf Sekunden auf der wärmeempfindlichen Folie stehen ....,... schon zeichnet sich die Fußform ab. Eine spezielle Formel definiert die richtige Innensohle. ,So sehen die unterschiedlichen Einlegesohlen aus. Eine hat eine stärkere Gewölbe-Unterstützung, von Specialized gibt es auch hauchdünne Einlegekeile in die eine oder andere Richtung, die trotz ihrer dünnen Aufbauart viel bewirken und ein 8-er Rotieren des Kniegelenks in eine lineare Auf/Ab-Bewegung korrigieren! Interessant für alle ambitionierten Radfahrer!

PROBLEMZONE FUß – so werden Sie beschwerdefrei!

Einsteiger und Trekkingradfahrer verspüren manchmal eingeschlafene Zehen, ambitionierte Radler zwickt es im Kniegelenk. Mit der richtigen Sitzhöhe, nicht zu schmalen Schuhen oder speziellen Einlegesohlen bekommen Sie das weg?…

28 Knochen, 31 Gelenke, 107 Bänder und 19 Muskeln – der gesunde Fuß ist wichtige Voraussetzung für eine effiziente Kraftübertragung. Schlechtes Schuhwerk und veraltete Käfigpedale können auch für Beschwerden mit dem Knie verantwortlich sein. Die richtige Geometrie und vor allem die richtige Position des Sattels in Höhe und Vorschub sind auch hier wieder die Grundvoraussetzung für eine Problemlösung.

Beim Kurbeln leichte Beugung des Kniegelenks

Eine einfache Faustregel für die richtige Sattelhöhe ist die Fersenmethode, bei der die Ferse auf das Pedal im untersten Punkt gestellt wird. Die richtige Höhe ist gefunden, wenn das Bein durchgestreckt werden kann. Bei normaler Fahrt steht dann der Fußballen auf dem Pedal, wodurch eine leichte Beugung des Kniegelenks auch in unterster Stellung gewährleistet ist.

Eine genauere Methode zur Errechnung der optimalen Sitzhöhe ist die „Hügi-Formel“: Einfach die Schrittlänge mit 0,88 multiplizieren. Die Schrittlänge bestimmen Sie durch das Messen der Länge der Beininnenseite. Der richtige Sattelversatz ergibt sich aus der Position des Knies: Halten Sie ein Lot an die Kniescheibe, während das Pedal auf „drei Uhr“ nach vorne steht, das Lot sollte knapp hinter der Pedalachse liegen.

Clickpedale mit richtigen Radschuhen sind Käfigpedalen oder gar normalen Pedalen nicht nur in der Kraftübertragung überlegen. Sondern auch aus biomechanischer Sicht, da bei der Beuge- und Streckbewegung des Knies auch der Fuß in eine leichte Rotation um einige Grad gezwungen wird. Diese Drehbewegung des Fußes ist nur mit einem guten Pedal-/Schuhsystem möglich.

Die Cleats werden so unter dem Schuh montiert, dass Sie auf Höhe des Großzehengrundgelenks liegen. Eine leichte Beinlängendifferenz (mit der viele Menschen unbewusst leben), kann durch Verschieben der Cleats nach vorn oder hinten etwas ausgeglichen werden. Der Winkel der Cleats sollte so eingestellt sein, dass die Füße parallel auf dem Pedal stehen. Bei Kniebeschwerden sollte die Position besser der normalen Fußstellung entsprechen, die meist leicht auswärts ist (V-förmig).

Da aber dann ab Schuhgröße 40 der Schuh im Fersenbereich in Kontakt mit Kurbel oder Rahmen kommt, bietet der deutsche Hersteller SQ-lab Trekking- oder Racepedale an, bei denen die Achse 15 mm länger ist und so mehr „Luft“ zwischen Schuh und Kurbel bleibt. 

Beim Gehen und Laufen treten wesentlich höhere Belastungen für den Fuß auf als beim Radfahren. Diese Belastungen werden durch die Längs- und Quergewölbe, die wie eine Blattfeder wirken, gedämpft. Beim Radfahren wird bei jeder Tretbewegung dieses körpereigene Federsystem aktiviert. Das ist unnötig und kostet nur Kraft. Und es kann in Verbindung mit zu eng geschnittenen Radschuhen zu tauben Zehen und zu einer ungünstigen Ausgleichsbewegung des Knies führen.

Spezielle Einlegesohlen als Korrekturhilfe

Da der Schuhhersteller nie weiß, welcher Fußtyp später in seinen Schuhen steht, gibt es kaum Schuhe mit ordentlichem Fußbett und gut geformter Einlegesohle. Eine sinnvolle Ergänzung sind spezielle Einlegesohlen für den Radsport (Specialized, SQ-lab). Der Ergonomie-Händler bestimmt über einen Fußabdruck den Fußtyp (bei SQ-lab zudem die Beinachse) und kann so unter drei verschiedenen Typen von Einlegesohlen die passende auswählen.

aktiv Radfahren hat die Wirkungsweise der Einlegesohlen in der Praxis und im Labor mit einer Druckmessfolie aus der Orthopädieschuhtechnik überprüft.

(Quelle: aktiv Radfahren, Service Wellness)

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