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26.09.2011 | 12:49 h

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Elektro-Mobilität? In der Fahrradbranche Realität!

Sieben Gründe, warum die Fahrradindustrie bei dem Thema Elektro-Mobilität die Vorreiter-Rolle inne hat

Mathias Seidler, Vorstandsvorsitzender der Derby Cycle AG, ist sich sicher:
„Elektro-Mobilität findet bei uns statt.“ Mit uns meint er die Fahrradindustrie im Allgemeinen und Derby Cycle mit seinen beiden führenden E-Bike Marken Kalkhoff und Raleigh im Speziellen.


Bedingt durch Diskussionen rund um Klima-Wandel, alternative Stadtkonzepte oder urbane Mobilität gewinnt das Thema Elektro-Mobilität zunehmend an Aufmerksamkeit und Bedeutung in Medien, Politik und Wirtschaft. Forderungen nach Konzepten und Lösungen werden laut. Zielvorgaben von Politik an die Wirtschaft machen die Runde. Kürzlich wurden in den Börsennachrichten die ersten 100 im Jahr 2011 angemeldeten Elektro-Autos in Deutschland gefeiert...


„Die Fahrradbranche setzte früh auf das Thema Elektro-Mobilität und ist heute Vorreiter bei diesem Zukunfts-Thema“, sagt Seidler und belegt diese Aussage:


1. „Allein Derby Cycle verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr (2009/2010) 44.000 E-Bikes. Im aktuellen Geschäftsjahr wird diese Zahl noch einmal erheblich gesteigert.“


Die Zahlen sprechen für sich: Das Kraftfahrbundesamt vermeldete im Januar 2011 einen Bestand von 2.307 Elektrofahrzeugen in Deutschland, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 719 Fahrzeugen entspricht. Zum Thema Elektro-Roller mit Versicherungskennzeichen sind keine aktuellen Zahlen verfügbar. Die Verkaufszahlen von E-Bikes und Pedelecs in Deutschland beliefen sich allein imHersteller, verkaufte im betreffenden Geschäftsjahr allein 44.000 E-Bikes.


Für das aktuelle Jahr rechnet der Zweiradverband mit 300.000 verkauften E-Bikes und Pedelecs. Auch Derby Cycle prognostiziert eine erhebliche Steigerung der Verkaufszahlen im E-Bike Segment.


2. „Die Fahrradbranche hat funktionierende, alltagstaugliche E-
Mobilitätssysteme. Andere Branchen befinden sich noch in der
Testphase.“


In Sachen Elektro-Mobilität ist die Fahrradindustrie der Autobranche weit voraus. Während sich die großen Automobilhersteller noch in der Testphase befinden, sind Elektrofahrräder bereits alltagstauglich und -erprobt. Sie gehören schon heute zum Straßenbild.


Wir sind der festen Überzeugung, dass Elektro-Mobilität nicht bedeuten kann, das heutige Mobilitäts-Konzept zu kopieren und lediglich Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren zu ersetzen. Wir müssen unsere Mobilität neu gestalten“, sagt Seidler. „Wir bieten leichte Fahrzeuge, die den Ansprüchen der innerstädtischen Mobilität angesichts Parkplatzproblematik und Staus gerecht werden. Die Fahrradindustrie setzt auf intermodale Mobilität. Reisen Sie zum Beispiel mit E-Bike und Bahn, sind Sie bereits heute auch überregional elektromobil unterwegs.“

 

3. „Die Fahrradbranche produziert seit Jahren E-Bikes in Serie. Andere Branchen präsentieren Prototypen.“


Die Phase der ersten Prototypen ist in der Fahrradindustrie längst vergangen – in der Automobilindustrie jedoch noch Gegenwart. Derby Cycle startete die erste Serienproduktion von E-Bikes bereits im Frühjahr 2007. Seitdem haben sich nicht nur Umsatz- undStückzahlen von Jahr zu Jahr gesteigert,…


4. „E-Bikes sind für jeden Geschmack und jedes Einsatzgebiet zu haben.
Allein Kalkhoff hat aktuell 27 verschiedene E-Bikes im Sortiment.“


… sondern auch die Vielzahl der Angebote und Produktvarianten. In der Automobilindustrie ist bestenfalls ein Elektrofahrzeug je Hersteller die Regel – in der Fahrradindustrie werden eigene Kataloge für die E-Serie gedruckt. Allein unter dem Markennamen Kalkhoff sind aktuell 27 verschiedene Modelle im Angebot. Hier findet also jeder E-Bike-Kunde das für ihn passende Modell. Rückmeldungen von Endverbrauchern finden längst Berücksichtigung in den neuesten Generationen der E-Bikes und sorgen für noch mehr Individualität und Kundenzufriedenheit. Zudem sind E-Bikes in unterschiedlichen Preiskategorien verfügbar – ein Elektroauto ist für die Allgemeinheit nicht erschwinglich.


5. „E-Bikes sind flächendeckend im Handel verfügbar. Und andere E-Fahrzeuge?“


Elektro-Mobilität hat Sie überzeugt! Sie wollen nun umsteigen. In der Fahrradbranche gehen Sie einfach zum nächsten Fachhändler und wählen aus einem umfangreichen Angebot Ihr E-Bike. Deutschlandweit sind E-Bikes und dazugehörige Service-Leistungen flächendeckend verfügbar.


6. „Die größte Skepsis gegenüber der Elektrobranche: Die Batteriekapazität ist begrenzt. Mit dem E-Bike fahren Sie auch nach 140 Kilometern weiter. Wenn nicht mit dem Zweit-Akku, dann eben mit Ihrer Muskelkraft. Denn Sie haben ja ein Fahrrad.“


Beim E-Bike ist das viel diskutierte Akku-Problem bereits gelöst. Mit Reichweiten von bis zu 140 Kilometer pro Akku-Ladung werden die üblichen Wegstrecken im Nutzerverhalten von Fahrradfahrern, aber auch vielen Autofahrern (die meistgefahrenen Strecken liegen unter 12 Kilometer) sicher abgedeckt. Sollte die Ladung dennoch nicht ausreichen, lässt sich die Batterie leicht durch eine Ersatzbatterie ersetzen. Ein weiterer Vorteil: ein leergefahrener Autotank führt zum Stillstand, mit einem Fahrrad sind Sie aber auch ohne geladene Batterie stets mobil.

7. „Das E-Bike vereint gleich mehrere Trends, gibt Antworten auf wichtige
aktuelle Fragen…“

… rund um die Themen Klima- und Umweltschutz, Stau, Feinstaubprobleme, Parkplatz- sowie Bewegungsmangel. Zudem macht E-Bike fahren einfach Spaß!“

 

(Quelle: )

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