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17.04.2009 | 00:54 h

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Pressedienst Fahrrad

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Der Fahrrad-Trailer-Check vorm Frühjahrsstart

(17.04.09/hh) Warm, hell und trocken: Jetzt im Frühjahr sind junge Eltern wieder mit dem Trailer im Schlepp unterwegs. Darin der Nachwuchs auf dem Weg zur Kita, zum Spielplatz oder zum Einkaufen.

Nachwuchs im Schlepptau

 


Doch bevor die Kleinen wieder regelmäßig verladen werden, gilt es, die Hänger-Technik zu checken und gegebenenfalls den winterlichen Wachstumsphasen der Kinder anzupassen, rät der pressedienst-fahrrad.


Justage je nach Wachstum

Ein langer Winter liegt hinter uns, den so manches Kind für einen Wachstumsschub genutzt hat. „Viele Eltern sind nach ein paar Monaten ohne Trailerfahren überrascht, dass sich die Kinder plötzlich nicht mehr wie gewohnt in den Anhänger einfädeln lassen“, erklärt Andreas Gehlen, Geschäftsführer des Spezialisten für Familienmobilität Zwei plus zwei (www.zweipluszwei.de). Der Experte rät: „Alles, was sich verstellen lässt, sollte auf genaue Passung untersucht werden.“
Wer sein Kind schon als Säugling im Trailer transportiert hat, muss jetzt entscheiden, ob der Nachwuchs dem Babysitz entwachsen ist. „Der hängemattenähnliche Babysitz, wie ihn der kanadische Anhängerspezialist Chariot anbietet, lässt sich vielfach verstellen und auf das Kind anpassen“, erklärt Gehlen (www.chariot.de) – und beantwortet nebenbei die Frage, warum es in Kindertransportern keine Liegesitze gibt: „Wenn Kinder im Transporter lägen, könnten sie unter den Gurten durchrutschen, oder sie müssten richtig fest verzurrt werden.“ Kinder, die ein Jahr und älter sind, finden am besten mit der Sitzstütze im Trailer Halt. Sie passt für alle Modelle der Hersteller Chariot und Croozer (www.croozer.de).



Komfort aus Luft und Federn

„Die Spitzenmodelle unter den Trailern verfügen über hochwertige Blattfedern, die sich individuell auf das Gewicht des Kindes einstellen lassen und so Stöße oder Unebenheiten sicher abfangen“, erklärt Peter Bradbury, in Deutschland zuständiger Produktmanager für den kanadischen Anbieter Chariot. Eine nicht zu vernachlässigende Stoßdämpfung bieten natürlich auch die Reifen des Anhängers. Mit um die 1,5 Bar befüllt rollen sie immer noch leicht und nehmen Kopfsteinpflaster und Bordsteinkanten die Schärfe. Ein empfehlenswerter Reifen für Anhänger ist der Big Apple von Schwalbe (www.schwalbe.de). „Er weist ein großes Volumen und eine auf Leichtlauf getrimmte Karkasse auf. Überdies ist er ab zwölf Zoll Radgröße erhältlich“, beschreibt Schwalbe-Produktmanager Carsten Zahn sein Erfolgsmodell. „Der ideale Moment fürs Umrüsten ist gekommen, wenn die alten Reifen seitliche Risse aufweisen“, empfiehlt Zahn.


Erst gurten, dann starten

Das Gurtsystem, das die kleinen Passagiere sicher auf der Sitzbank hält, ist ganz wichtig. „Die Gurte dürfen natürlich nicht zu straff sitzen und das Kind einengen“, so Gehlen. Das leuchtet ein – doch eine zweite Justagemöglichkeit wird oft vergessen: „Sehr wichtig ist die Höheneinstellung des Gurtsystems. Sie müssen so platziert sein, dass das Kind nicht unter den Gurten durchrutschen kann. Andererseits dürfen diese natürlich nicht in die Schultern einschneiden“, verdeutlicht der Experte. Eine Neueinstellung kann auch beim Fahrradhelm nötig sein, den Kinder auch im Anhänger tragen sollten. Oft ist auch gleich ein neuer Kopfschutz nötig, denn drücken sollte der Helm natürlich auf keinen Fall. „Alle drei Jahre ist ein Austausch sowieso zu empfehlen“, meint Torsten Mendel vom Helmspezialisten Abus (www.abus.de).


Die Zugmaschine checken

Fehlt nur noch die Zugmaschine: Ihr sollte man, besonders, wenn sie den Winter über gefahren wurde, vor dem Wiedereinstieg in den Anhängerbetrieb einen kompletten Check gönnen.

(Quelle: (#. 5076))

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