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Karl Groß

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Fritz Pleitgen stellt Radlern Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 vor

Eine international besetzte Reisegruppe hat sich auf den Weg gemacht, den RuhrtalRadweg und die Route der Industriekultur per Rad zu erkunden. Am Dienstag, 1. Juni, hat sich Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH zu der Gruppe dazugesellt und den Teilnehmern »seine« Kulturhauptstadt vorgestellt.

V.l.: Ulrich Syberg (ADFC), Fritz Pleitgen (RUHR.2010 GmbH), Dr. Thomas Rommelspacher (RVR), Hubertus Budde (Bauernhof am Mechtenberg), Axel Biermann (RTG)
© Ruhr Tourismus GmbH

Als die Anfrage von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zur Unterstützung der Infotour kam, sagte Fritz Pleitgen sofort zu. Bei bestem Fahrradwetter verbrachte er seine Mittagspause gemeinsam mit den radelnden Medienvertretern, Reiseveranstaltern und Projektverantwortlichen auf dem von Hubertus Budde und seiner Frau Andrea Maas bewirtschafteten Bauernhof am Mechtenberg.

»Ein perfekter Ort, um einen Einblick in die Vielfalt der Kulturhauptstadt zu bekommen«, schwärmt Pleitgen. »Der Mechtenberg ist ein Ort, an dem Landwirtschaft und Landschaftsgestalt mittels Land-Art künstlerisch verknüpft werden und gehört gemeinsam mit der Halde Rheinelbe und ihrem Skulpturenwald zu dem Kulturhauptstadt-Projekt Zwei Berge – eine Kulturlandschaft«, erläutert er den Anwesenden.

Die Idee: zwei benachbarte »Berge« in Sichtkontakt, zwei künstlerische Ansätze im Spannungsfeld einer sich neu definierenden urbanen Kulturlandschaft, die man im Jahr der Kulturhauptstadt wechselweise erleben kann. Der Mechtenberg und die Halde Rheinelbe sind zwei »Berge«, die in der urbanen Kulturlandschaft der Metropole Ruhr eine besondere Perspektive bieten. Der Landschaftspark Mechtenberg lädt zudem zum Radfahren ein. Als Bestandteil der Route der Industriekultur ist der Landschaftspark über den Radweg »Emscher Park« mit der Zeche und Kokerei Zollverein und dem Skulpturenwald Rheinelbe verbunden.

»Die Metropole Ruhr ist ein einzigartiger Raum in Europa. Es gibt nirgends so viel Kultur auf engem Raum. Mit dem Fahrrad ist man sehr flexibel – über das gut ausgebaute Radstreckennetz lässt sich die gesamte Vielfalt der Region bestens erkunden. Es lohnt sich an vielen Stellen in die Bremse zu treten«, sagte der Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH und nahm sich fest vor, gemeinsam mit seiner Frau »seine Kulturhauptstadt« auch zu erradeln, sobald die Zeit es zuließe.

»Unsere Radwege gelten längst als touristische Highlights unter den Radstrecken in Deutschland. Allein den RuhrtalRadweg haben seit 2006 inzwischen über 350.000 Radler 'erfahren' und über ihn die kontrastreichen Regionen an der Ruhr mit all ihren Erlebnisangeboten zwischen Sauerland und Metropole Ruhr kennen und schätzen gelernt. Ich freue mich natürlich sehr, dass auch Herr Pleitgen zu seinen Fans zählt«, betont Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.

Kulturinteressierte Radler erreichen über das angeschlossene Radwegenetz der Route der Industriekultur per Rad ohne Umwege viele Kulturhauptstadt-Highlights: zum Beispiel das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna, die Zeche Zollern, das UNESCO Welterbe Zollverein oder den Landschaftspark Duisburg-Nord.

Der RuhrtalRadweg selbst passiert ebenso einige der Spielstätten der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 direkt. So liegt zum Bespiel das Ruhr-Atoll am Baldeneysee in Essen oder das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen mit seiner Kulturhauptstadtausstellung »Helden: Die Sehnsucht nach dem Besonderen« unmittelbar am Weg. Das Projekt »Kunstpfad Ruhr« macht den Flussradweg sogar selbst zur »Ausstellungsstrecke«: Am Wegesrand entstehen hier vielseitige Kunstobjekte, die das Thema Energieversorgung künstlerisch inszenieren. Bei allen Mitreisenden ist die Schnuppertour gut angekommen – selbst im benachbarten Fahrradparadies, den Niederlanden, werden inzwischen Radtouren im und ins Ruhrtal angeboten. Und glaubt man den mitreisenden Medienvertretern aus der Schweiz, werden wir auch bald die ersten »eidgenössischen« Touristen bei uns an der Ruhr begrüßen können!

Tipps und Infos zum RuhrtalRadweg im Netz unter www.ruhrtalradweg.de und unter:

  • Ruhr Tourismus 01805 / 18 16 30 (0,14 € /Min.

(Quelle: PM Ruhr Tourismus)

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