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26.01.2009 | 15:12 h

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Extra Energy/H.Neupert/S.Brüsch

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Elektrorad schreibt 2008 Geschichte – ein Rück-/Vorausblick

(26.01.09/df) In Europa markiert 2008 eine Trendwende: Das einst belächelte Omarad stieg zum Trendfahrzeug eines modernen, umweltbewussten Menschen auf – und verkauft sich besser denn je. Massenmedien, Ölpreisschock und Finanzkrise bewirkten ein Umdenken in Sachen Mobilität ....

Mit Elektrorädern hat man gut Lachen - gerade wie hier bei Gegenwind auf der Promenade von Palma de Mallorca




Das Elektrofahrrad in den Massenmedien


2008 ist wird als Wendejahr in die Geschichte des Elektrofahrrads in Europa eingehen. Nach dem Markterfolg des Elektrorads in den vergangenen drei Jahren in Holland ist er nun auch in Deutschland so deutlich, dass sich diesem fast kein Fahrrad-Händler und Hersteller entziehen kann. Nach Schätzungen von ExtraEnergy sind die Verkäufe in Europa 2008 auf rund eine halbe Million Stück geklettert. Und die Tendenzen sind stark steigend. Die deutschen Massenmedien haben sich – mit ausgelöst durch ein 80-seitiges Special in aktiv Radfahren und beflügelt durch eigene Erfahrungen – dem Thema ausführlich gewidmet – Fernsehen, Rundfunk und Printmedien. Das Elektrorad hat heute einen Stellenwert, der vor wenigen Jahren noch in unerreichbarer Ferne schien.



Ölpreisschock und Finanzkrise

Der steigende Ölpreis hat die Bewohner der Industrienationen auf die Endlichkeit des billigen und allseits verfügbaren Öls aufmerksam gemacht. Zum Umdenken zwingt auch Finanzkrise, die etwas später in 2008 einsetzte und die Autoindustrie und deren Zulieferer zu nicht nur zu ungeahnten Entlassungswellen veranlasste sondern auch dazu, sich nach alternativen Mobilitätsprodukten umzusehen. Alle namhafte Automobilzulieferer, die sich mit Elektrotechnik beschäftigen, haben entweder schon eine LEV-Abteilung (Leichte Elektro Vehikel) gegründet, sich eine Firma der LEV Branche gekauft. Oder zumindest den Markt sehr genau studiert und bereiten ihren Einstieg in die Elektromobilität vor. Der Gigant in Sachen Fahrradkomponenten Shimano arbeitet seit jüngster Zeit auch wieder aktiv am Thema Elektrofahrrad, wie es aus gut informierten Kreisen heißt. Sram arbeitet nach dem Sram "Sparc" an einem Neuanfang.



Wirtschaftlicher Erfolg führender Hersteller

Nachdem Panasonic 2008 wohl rund 200 Millionen Euro Umsatz mit Elektrofahrradantrieben gemacht hat ist auch der japanische Wettbewerber Yamaha mit Gepida als erstem europäischen Kunden wieder auf Exportkurs gegangen. Sanyo wurde ja bekanntlich von Panasonic gekauft. Es herrscht viel Dynamik, auch wenn diese vorerst von der breiten Öffentlichkeit noch unbemerkt bleibt. Die Umsätze und Gewinne des aktuellen europäischen Marktführers Accell-Group dürften nicht zu schmal ausgefallen sein – Zahlen welche die Fahrradbranche bisher nicht gesehen hat (einmal abgesehen vom Systemlieferanten Shimano). Und das Ende des Wachstums ist nicht abzusehen!



Qualität verkauft sich


Während "Preiskompromissräder wie Blei in den Lagern stehen bleiben", setzen die Kunden auf Qualität. Auch 2008 nahmen sie wieder lange Wartezeiten auf die Qualitätsräder der großen Marken in Kauf. Die meisten Hersteller waren schlicht nicht auf dieses rapide Wachstum des Marktes vorbereitet.
Einige unterschätzen bei der Entwicklung auch die Komplexität eines Pedelecs. Die besonders preisoptimierten Räder bei Lebensmittel-Discountern und in Baumärkten verkauften sich zwar in erstaunlichen Stückzahlen aber nicht so flott wie erwartet. Die ZEG musste vier ihrer Pedelec-Ladenhüter der Eigenmarke Pegasus zurückrufen da sie 220V Wechselstrom-Steckern für die 24V Gleichstrom-Anwendung im Elektrofahrrad verwendeten.



ExtraEnergy - vielseitiger Tester und Anschieber in Sachen Elektrorad

Im umtriebigen Marktgeschehen von 2008 war ExtraEnergy wieder ein wichtiger, vielseitiger Akteur. Die Höhepunkte sind im ExtraEnergy Rückblick 2008 zusammengefasst.

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(Quelle: (#. 4936))

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